17. - 23. August 2009
Hallo liebe Leute zu Hause
Hattet ihr in dieser Woche auch so viel Spass wie wir? Wir können euch sagen, es war wieder eine spannende, schöne und tierische Woche. Nur unser Auto…das lässt weiter auf sich warten…
Viel Spass beim Lesen unseres 24. Wochenberichtes.
BBQ mit Kookaburra-Angriff
Am Montag herrschte wieder (Oder soll ich sagen „noch immer“ ?) schönstes Wetter und wir entschieden uns schnell für einen schönen Ausflug mit BBQ. Zuerst gingen wir aber noch einkaufen und dann folgte ein anderthalb stündiger Spaziergang mit Abbi im Wald. Die war danach ganz schön ausser Puste ;-)
Ich machte mich in der Küche ans Werk und zauberte einen grünen Salat mit Zwiebeli, Oliven, Speckwürfeli, Sonnenblumenkernen, Ei, Tomate und frischen Gartenkräutern. Das Wasser lief uns bereits jetzt um Mund zusammen. Dann packten wir die Kühlbox mit leckerem Fleisch, einem kühlen Bier, Wasser und Brot und los gings. Mit dem Auto fuhren wir die 38 km zum Upper Stony Creek.
Es hatte nur ein paar Spaziergänger dort, die nicht den Anschein erweckten, als wollten sie noch lange bleiben. Und so war es dann auch. Kurz nach unserer Ankunft waren wir die einzigen dort und wir fanden es wunderschön.
Der Picknickplatz neben dem Fluss liegt direkt im Wald und ist wunderschön gepflegt. Wir genossen die warmen Sonnenstrahlen und die wunderschöne Umgebung. Es herrschte eine sehr ruhige Stimmung und durch die Sonne, welche schon etwas tiefer stand, wurde alles in ein zauberhaftes Licht getaucht.
Da wir bereits zu Hause Appetit hatten, begannen wir rasch mit grillieren. Während das Fleisch und die Maiskolben so vor sich hinbruzelten, spielten wir eine Runde Yatzi, die ich haushoch gewann. Dreimal würfelte ich in dieser Runde ein Yatzi! Ok, das hilft mir schlussendlich wenig, aber das muss mir zuerst mal jemand nachmachen. Yeah, I’m the champion ;-)
Danach speisten wir in aller Ruhe, plauderten und hörten den verschiedenen Vögel zu. Plötzlich aber war es für einen kurzen Moment vorbei mit der Ruhe. Wir wurden von einem Kookaburra angegriffen. Oder besser gesagt, dass Poulet auf Rogers Teller! Ich sah den Vogel im Augenwinkel auf uns zufliegen, erschrak, dachte aber nicht, dass der wirklich auf den Teller zusteuert. Aber er belehrte mich eines besseren. Nur eine Sekunde später war er in Rogers Teller und Roger währe beinahe rückwärts von der Sitzbank gefallen. Puh, erschraken wir ab dieser Aktion! Der Kookaburra erschrak sich aber wohl auch ab unserer Reaktion und verzog sich auf einen Baum. Nachdem wir den Schrecken verdaut hatten, legte Roger ihm ein Stückchen Brot auf den Boden, welches er sich rasch holte. Wir schauten den beiden Kookaburras, mittlerweile war ein zweiter dazu gekommen, noch eine Weile zu und machten uns dann an das Reinigen des Grills.
So hatten wir an diesem Tag das tierische Vergnügen mit einem frechen Kookaburra und wieder eine wunderschöne Landschaft genossen. Was will man mehr?
Picknick-Platz beim Upper Stony Creek
Upper Stony Creek
Zum Anbeissen ;-)
Der freche Kookaburra
The Singing Ship
Am Dienstag folgte schon der nächste Ausflug, diesmal nach Emu Park zum Singing Ship. Bei schönstem Wetter und einem kräftigen Wind fuhren wir am Mittag los.
Das Singing Ship ist ein Denkmal zu Ehren Captain James Cook. Der Name beschreibt eigentlich schon alles: Es ist ein Schiff, das „singt“. Beschreiben lässt es sich nicht sehr gut, aber die Bilder sollten euch einen Eindruck geben, wie das Ganze aussieht.
Da der Wind hier am Meer sehr stark war (ich schätze mal Windgeschwindigkeit 200), sang das Schiff auch ganz schön flott ;-)
Die Aussicht war atemberaubend schön und wir machten noch einen kleinen Spaziergang bis runter zum Meer. Da gerade Ebbe herrschte, hat sich das Meer sehr weit zurückgezogen, was für einen speziellen Anblick sorgte. Und zwischen den Felsen war es sogar zwischendurch fast windstill ;-)
Da wir sehr stark dem Wind entgegenhalten mussten, verbrauchten wir natürlich auch viel Energie. Was passte also dann besser, als eine leckere Glacé?! *E Guete*
The Singing Ship
Das Meer zieht sich zurück...
Wo sonst auch Wasser ist, waren nun nur Felsen und Sand.
Hoch über dem Meer singt das Singing Ship.
Unsere Shopping-Tour
Das Auto steht zwar noch immer in der Werkstatt, aber die Campingsachen wollten wir nun doch schon besorgen. So zogen wir am Mittwochmorgen los. Die Liste der benötigten Sachen war lang und unsere Motivation riesig. Und was gibt es schöneres, als wieder einmal so richtig Geld auszugeben? Ok, momentan machen wir eigentlich nichts anderes…oder zumindest nehmen wir kein Geld ein ;-) Aber dafür sammeln wir wunderschöne Erinnerungen, die viel mehr wert sind als alles Geld der Welt! So, fertig philosophiert und wieder zurück zu unserem aktuellen Tagesprogramm.
Wir gingen von Shop zu Shop, notierten uns die benötigten Sachen mit den Preisen und verglichen immer wieder, wo was zum besseren Angebot erhältlich ist. Als wir in Rockhampton im letzten Shop waren, rollten wir das Feld von hinten auf und gingen nochmals überall hin, um unser Equipment einzukaufen.
So ging am späteren Nachmittag ein erfolgreicher Einkaufsmarathon zu Ende. Fazit des Tages: Einkaufen macht Spass ;-)
Jetzt fehlen nur noch ein paar Sachen, die wir aber erst besorgen, sobald das Auto hier ist.
Inmitten unserer Camping-Ausrüstung
Das grosse Krabbeln
Uns zog es auch diese Woche mehrmals an den Farnborough Beach, was Abbi wieder sehr genoss. Und wir natürlich auch ;-) Da uns teilweise der Wind zünftig um die Ohren pfiff und wir den Frisbee mitnahmen, gab es ein paar besonders lustige Momente. Denn ein starker Wind zusammen mit Frisbee…nicht unbedingt die beste Kombination. Abbi war da aber anderer Meinung und rannte wie eine Verrückte dem Frisbee hinterher. Sie stellte sich sehr geschickt an und wir zwei hielten uns die Bäuche vor Lachen, so witzig war Abbi!
Doch so gerne wir auch Abbi zuschauten, plötzlich zog etwas anderes unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich. Überall wo man hinsah: Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse! Blaue Krebse!
Es war unglaublich! Eine riesige Krebs-Wanderung! Und wenn man in die Hocke ging, konnte man die Tiere sogar hören. Es war ein tolles Schauspiel und ich konnte mich kaum satt sehen an den blauen Krebsen. So was haben wir beide noch nie gesehen. Wunderbar!
Abbis Kampf um den Frisbee
Abbis Triumph ;-)
So sah der Strand an diesem Tag dank den Krebsen aus.
Und da entdeckten wir auch schon einen.
Aber da waren noch mehr!
Und noch mehr!
Unglaublich!
Ein traumhafter Samstag
Am Samstag war bereits um 6:00 Uhr Tagwache und bei schönstem Sonnenschein und bereits angenehm warmen Temperaturen draussen, fiel das Aufstehen nicht ganz so schwer. Kurz vor 7:00 Uhr fuhren wir zu unserer ersten Station des Tages. Wir gingen zu einem Garage Sale (Leute, die Sachen aus ihrem Haushalt verkaufen wollen) und schauten uns um, ob es etwas Brauchbares für unsere Autoaustattung hatte. Wir wurden fündig ;-)
Danach gings weiter zum Früchte- und Gemüsemarkt, wo wir uns mit Vitaminbomben eindeckten und von einer Dame um die sechzig anstrahlen liessen. Sie meinte zu uns: „Es ist schön, dass auch Junge zum Markt fahren.“ Jaja, die Jungen…eben doch nicht so verdorben, wie man immer meint ;-) Aber gehören wir wirklich noch zu „den Jungen“? Siiiiicher doch! ;-)
Von dort aus fuhren wir ein erstes Mal an diesem Tag zum Strand und genossen in T-Shirt und kurzen Hosen die warme Morgensonne (8:00 Uhr). Danach war Zeit für ein leckeres Frühstück in einem unserer Lieblings-Cafés. Mmmmhhhh….!
Da wir gerade so wunderbar Zeit hatten, schauten wir nach dem Frühstück gleich noch bei einem zweiten Garage Sale vorbei und erstanden dort einen Blech-Benzin-Kanister. Nun ging es wieder zurück nach Hause, wo uns Abbi freudig erwartete und ihre Freude wurde gleich noch grösser, als sie realisierte, dass wir mit ihr zum Strand fahren. Los gings ;-)
Nach einem, wie gewohnt amüsanten Strandaufenthalt mit Abbi, machten wir uns für unseren nächsten Ausflug zurecht und fuhren am frühen Nachmittag nach Byfield. Zuerst besuchten wir die Nob Creek Pottery, welche wunderschöne Sachen töpfert und verkauft. Die Ausstellung hat uns sehr begeistert und wenn wir nicht auf Reisen wären, hätten wir sicherlich das eine oder andere traumhaft schöne Stück gekauft. Aber eben…
Danach fuhren wir noch etwas weiter zum Ferns Hideaway Resort. Dort machten wir zuerst eine lustige Kanu-Fahrt, die es in sich hatte. Uns wurde erklärt, dass wir am besten zuerst gegen die Strömung fahren sollen, damit wir es zum Schluss noch etwas gemütlicher angehen und mit der Strömung retour fahren können. Ok, klang logisch. Als wir aber beim Fluss waren, versuchten wir verzweifelt die Strömung zu finden. Wo war sie nur? Hm…??? Auch bei genauen Betrachten wurden wir nicht fündig ;-) So schnappten wir uns dann ein Kanu und legten los. Es sah alles wunderschön aus so mitten im Regenwald und die sehr ruhige Stimmung hatte etwas Magisches. Nach ein paar Minuten hatten wir dann auch den Dreh raus, wie wir paddeln mussten, damit es anständig vorwärts ging. Das machte so richtig Spass und wir hatten ein ziemliches Tempo drauf. Und das Strom aufwärts, wohlgemerkt ;-) Wir achteten auf die Bäume, die im Wasser lagen, denn schliesslich wollten wir um die herumfahren. Doch plötzlich machte es „wumm“ und wir waren gestrandet. Wir konnten paddeln, soviel wir wollten, es brachte alles nichts. Aber wo in Gottes Namen sassen wir hier fest? Ein prüfender Blick und dann war alles klar: Direkt unter unserem Kanu lag ein Baumstamm und wir „sassen“ auf einem Ast. Roger konnte dann mit seinem Paddel am Baumstamm abstossen und hoffte, dass wir so aus der misslichen Lage kamen. Allerdings drückte der Ast unter uns bei dieser Aktion gefährlich gegen das Kanu, dessen Boden sich plötzlich wölbte. Jetzt nur kein Loch in diesem Boot! Wieso sitze ich überhaupt in einem Boot???? Ich habe mir doch noch vor nicht all zu langer Zeit geschworen, den festen Boden unter den Füssen zu behalten! Naja, so lange ich IM Boot sitze und wir kein Loch in den Boden machen, kann ja nichts passieren ;-) Wir ruderten noch ein bisschen umher und dann waren wir auch schon wieder „frei“. So gings nun noch etwas weiter Fluss aufwärts und dann wieder runter. Strömung? Fehlanzeige. Die hat sich wohl ausgeströmt…
Nach dieser lustigen Kanu-Tour gingen wir unter die Dusche. Angeblich eine Dusche mit heiss Wasser, wie uns versichert wurde. Aber auch das suchten wir vergeblich. Aber kalt duschen soll ja gesund sein…brrrrrr…
Umso mehr hatten wir uns danach ein leckeres Abendessen verdient. Dieses hatten wir bereits vorgängig bestellt und so konnten wir in aller Ruhe noch ein Apéro nehmen. Währenddessen schauten wir uns die anderen Gäste des Restaurants an. Da nämlich der Abend unter dem Motto „Woodstock“ stand, erschienen fast alle in Hippie-Klamotten. Ein lustiger Anblick. Auch die Live-Musik kam aus dieser Zeit und so war es ein lustiger Abend mit einem sehr leckeren Essen!
Die Besitzer des Resorts fanden besonderen Gefallen an unserem Nachnamen. Schürch kann hier wirklich kein Mensch aussprechen und so machten sich die beiden einen Spass daraus, unseren Namen immer wieder zu wiederholen und lachten danach herzlich;-) Siehst du Roger, Baumgartner wäre doch eine gute Alternative gewesen. ;-)
So klang der Tag langsam aus und wir machten uns wieder auf den Nachhauseweg.
So wunderbar sonnig begann dieser Samstag.
Farbenfroher Besuch vor unserer Haustüre.
Keine Angst, ich liess Roger nicht dort ;-)
Einfach wunderschön, was in dieser Pottery alles hergestellt wird!
Ferns Hideaway Resort
Restaurant
Jeden Abend kommen 12 Känguruhs zum "Abendessen" ;-)
Great Keppel Island
Wie bereits am Samstag herrschte auch am Sonntag schönstes Wetter mit bis zu 30 Grad und genau deshalb wurden wir um 7:00 Uhr von unserem Wecker geweckt. Wir planten nämlich einen Ausflug auf die Great Kepple Island, die vor der Küste Yeppoons liegt. Nach dem Frühstück packten wir unsere Schwimm- und Schnorchelsachen und fuhren zum Hafen in der Rosslyn Bay. Von dort gings mit der Fähre in ca. 30 Minuten rüber zur Insel. Und ich? Ja, ich sass tatsächlich schon wieder in einem Boot. Allerdings mit relativ wenig Begleiterscheinungen. Zumindest am Morgen…
Auf Great Kepple Island angekommen, bewunderten wir zuerst einmal das unglaublich klare Wasser und den hellen Sand. Auch diese Insel ist traumhaft schön und.
Wir machten uns auf den Weg zu einem schönen Strand, wo wir ein bisschen „sünnele“ und schnorcheln wollten. An dem Strand, an dem wir mit der Fähre ankamen, hatte es uns etwas zu viele Leute. Also marschierten wir los. Unterwegs boten sich uns wieder atemberaubend schöne Aussichten und wir mussten immer wieder stehen bleiben! So schön! Nach fast einer Stunde waren wir am Long Beach und hier suchten wir uns ein lauschiges Plätzen. Und nun liessen wir es uns gut gehen. Wir genossen die warmen Sonnenstrahlen auf unserer Haut und die tolle Aussicht. Was will man mehr? Ok, das Wasser hätte ein wenig wärmer sein dürfen.
Ich spazierte mal ein wenig im Wasser umher, aber tiefer als bis zu den Knien…ich weiss nicht…ist doch ziemlich kalt… Aber was solls. Wir sind hier zum Schnorcheln und das wollte ich jetzt auch tun. So zog ich die Flossen und die Taucherbrille mit Schnorchel an und tastete mich so langsam, aber wirklich seeeehr langsam, vor. Man soll ja auch nichts überstürzen ;-) So entstanden dann recht lustige Bilder und schlussendlich entschied ich mich dafür, den Wetsuit anzuziehen. In voller Montur gestaltete sich dann auch alles etwas einfacher und schon nach kurzer Zeit trieb ich schwerelos im kristallklaren Meer herum. Ach, war das herrlich! Nur Fische sahen wir leider keine. Aber das war mir in dem Moment so was von egal. Ich genoss einfach den Moment, denn der war traumhaft! Roger seinerseits staunte, dass ich wirklich IM Wasser war. Denn ich bin ja schon die, die gelegentlich etwas schwierig ist, was die Wassertemperatur anbelangt…
Roger liess sich dann auch nicht mehr abhalten, schlüpfte in seine Flossen und streifte sich die Taucherbrille mit Schnorchel über den Kopf. Auch er fands wunderschön und so hatten wir unseren Spass. Wir schossen Fotos und machten akrobatische Einlagen ;-)
Irgendwann wurde es aber dann auch wieder Zeit, den Weg zurück an den Main Beach in Angriff zu nehmen. Aufgrund der Hitze und der bereits verpufften Energie war dieser Weg doch eher etwas anstrengend und sich einfach hinzusetzen lag nahe. Roger meinte aber, dass ich meine Jeans nicht dabei habe und so auch nicht hier bleiben könne. Jaja, meine Jeans…
Am Main Beach tranken wir dann noch etwas Kühles und spielten ein paar Runden Yatzi. Aber anders als am Montag stand ich heute eindeutig auf der Verliererseite.
Zurück aufs Festland (Ist Australien „Festland“ und nicht doch eher eine Insel?) fuhren wir natürlich wieder mit der Fähre. Wie schon am Morgen waren alle Fenster geöffnet, was ich sehr gut fand. So war es für mich erträglicher. Doch nun kam ein Angestellter und schloss alle Fenster. Einer Touristin erklärte er dann etwas von „big waves“ und ich sagte nur zu Roger: „Nichts da mit big waves!“. Doch kaum ausgesprochen, schaukelte unsere Fähre schon frisch fröhlich auf dem Meer und mein Magen hatte wieder mal etwas zu meckern. Wieso musste ich nur auf ein Boot?????? Grrrrrrr!!!!!
Ich legte mich hin und konnte so meine Übelkeit die nächsten 30 Minuten, die mir aber eindeutig länger erschienen, einigermassen im Griff halten. Kaum im Hafen angelegt, gab es für mich nur eines: RUNTER VON DIESEM BOOT! Ach, wie liebe ich doch festen Boden unter meinen Füssen! Und dass wir sicherlich nie eine Yacht kaufen müssen, entlastet unser Portemonnaie für die Zukunft enorm!
Abgesehen von der etwas leidigen Bootsfahrt, verbrachten wir aber einmal mehr einen wunderschönen Tag mit viel Sonne, Meer und noch viel mehr Spass!
Ein bisschen schief, aber wunderschön.
Aussicht auf den Main Beach
Shelving Beach
Long Beach
Hier machten wir es uns gemütlich.
Iiiiiiii, ist das Wasser kalt!
Aber schliesslich bin ich ein tapferes Mädchen ;-)
So, dann werfen wir doch mal einen ersten prüfenden Blick unter die Wasseroberfläche ;-)
Und schon machte es riesigen Spass!
Ok, der Wetsuit musste dann schon noch her. Aber dann gings so richtig los und ich merkte: Hey, während dem Schnorcheln kann man ja sogar winken ;-)
In dieser Lage kann man sogar den bewährten Spruch "Immer schön winken und lächeln." anwenden ;-)
Herrlich!
Huch, das ist ja wirklich kalt!
Und schwups, da trug auch Roger einen Wetsuit.
Roger in Action
Gugus
Bond
James Bond
Der Long Beach in seiner ganzen Länge
Vom Long Beach aus den Hügel hoch und schon hat man wieder eine phantastische Aussicht!
Sooooo schön wars!
Ach nein, noch viiiiiiiiiiiiiel schöner!
Die Schürchsche Federdrehung ;-)
Bei uns gibt es immer etwas zu lachen, das hat sich seit unserer Abreise aus der Schweiz nicht verändert. Diese Woche hat Roger sein Talent zum Besten gegeben und seine Beweglichkeit unter Beweis gestellt. Plötzlich hatte er einen Fuss auf der Rückenlehne des Stuhles und meinte, er hätte Geräteturner oder, noch besser, Ballett-Tänzer werden können. Ich konnte kaum mehr atmen vor Lachen und er setzte noch einen drauf. Er stand mitten ins Wohnzimmer, breitete seine Arme aus und drehte sich um die eigene Achse um danach eine Verbeugung zu vollführen. Danach strahlte er mich an und sagte: „Das war die Schürchsche Federdrehung.“ Wir prusteten beide los und als ich wieder genügend Luft zum Sprechen hatte, forderte ich ihn auf, dieses Kunststück nochmals zu wiederholen. Denn das musste ich einfach noch auf Bild festhalten und ein paar Fotos schiessen.
*Hahaha* Das war der Lacher der Woche ;-)
Darf ich vorstellen: Das neuste Mitglied des Schweizer Nationalkaders!
Ob Geräteturnen oder Ballett ist noch nicht sicher.
Aber das üben wir nochmals...
Dafür sitzt die Schürchsche Federdrehung perfekt ;-)
Sprüche der Woche
Wie jeder Hund schüttelt sich auch Abbi ab und zu und verliert dabei das eine oder andere Haar ihres Felles. So weit, so gut. Eines Morgens kam Roger in die Küche und sagte mir: „Du, jetzt hat sich Abbi dermassen geschüttelt, dass nur so die Haare flogen. Ich dachte schon, die wäre gleich nackt!“
Als wir am Samstag vom Strand retour fuhren, sah Roger ein Echidna am Strassenrand liegen und sagte: „Jö, e Enchilada!“ Ach ja? Ein Enchilada am Strassenrand? Und dann noch mit Stacheln? Na dann guten Appetit! ;-)
Darf ich vorstellen: Ein Echidna
Zum Vergleich: Enchiladas
Jaja, das Leben ist lustig, das Leben ist schön ;-) Es war eine extrem abwechslungsreiche und spannende Woche mit vielen Highlights und Gefühlen, die sich nicht in Worte fassen lassen! Es ist einfach nur wunderschön und dass wir das alles erleben dürfen, macht uns unendlich glücklich!
Wir wünschen auch euch, dass ihr euch eure grösseren und kleineren Wünsche nach und nach erfüllen könnt. Und bitte, hört nie mit dem Träumen auf! Denn Träumen macht uns neugierig und vielleicht auch ein bisschen glücklicher! Wir drücken euch die Daumen für eure Träume, egal was es ist. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen und etwas zu riskieren! Ohne Traum und Risikobereitschaft wären wir heute auch nicht hier und das wäre extrem schade!
Nun wünschen wir euch eine ganz tolle Woche mit viel Spass!
Ganz liebe Grüsse von euren beiden Weltenbummlern
Sibylle & Roger
