2.- 8. November 2009
Halli hallo, hallöle
Hinter uns liegt eine Woche, in der eine ganze Menge Kuhmist verbrannt wurde, mittelalterliche Geräte zum Zuge kamen und ich eine neue Art des Staubsaugens entdeckte. Es wurde uns also nicht langweilig bei Fritz und Lee, dennoch freuten wir uns immer wie mehr auf das Weekend bei Caro und Fla und den Kindern. Aber seht selbst, was wir erlebt haben und seid teilweise froh, dass Gerüche (noch) nicht via Internet verbreitet werden können.
Unsere Route in dieser Woche
Millfield – Revesby
Staubsaugen eines Baumes
Die neue Woche begann, wie die alte aufgehört hatte. Mit einem Agnihotra oder wie man es auch nenen kann Kuhmist-Feuer und den unterschiedlichsten Gerüchen und Anblicken in der Küche. Aber der Optimist in uns beiden (Roger hat davon etwas mehr in solchen Situationen) liess uns das Beste hoffen ;-)
Nach dem Frühstück fragte mich Frits, ob ich mit dem Staubsauger umgehen kann und ich fragte mich, was er wohl denkt?! Natürlich kann ich das, sagte ich ihm und schon fasste ich meinen Auftrag für diesen Morgen. Ich sollte nicht etwa das Haus staubsaugen (worüber ich ehrlich gesagt froh war) sondern die Citrus-Bäume. Ja, ihr habt richtig gelesen und ich habe auch nichts falsch geschrieben. Auf den Citrus-Bäumen fühlen sich nämlich Stinkkäfer sehr wohl. Dies hat zur Folge, dass der Baum die Früchte verliert, weil sie den Stängel der Früchte anknabbern. Demzufolge müssen die Bäume regelmässig von diesen Käfern befreit werden und weil wir uns auf einer Bio-Farm befinden, kann das natürlich nicht mit Chemie geschehen. So schnappte ich mir also den Staubsauger und saugte die Käfer ein. Da sie zu ihrer Verteidigung ein übel riechendes Sekret absondern, das in den Augen stark brennt, trug ich meine Sonnenbrille und Handschuhe um auch die Hände vor diesem Sekret zu schützen. Auch wenn hier alles etwas sonderbar roch, hatte ich nicht im Sinn, nach dieser Aktion wie ein Stinkkäfer zu riechen.
Ich war also einige Stunden mit dieser Arbeit beschäftigt und ich konnte mir bildhaft vorstellen, welches Bild sich anderen Leuten bieten würde, wenn sie mich bei dieser Arbeit beobachten könnten ;-) Bäume staubsaugen! So was habe ich im Leben noch nie gesehen, geschweige dann gemacht ;-)
Diese Viecher waren tatsächlich ziemlich hinterlistig und sonderten ihr Sekret mit einem langen und gut sichtbaren Strahl ab. Erstaunlich, was so ein Käfer aus sich herausquetschen kann und dann noch mit diesem Gestank.
Roger half gleichzeitig beim Neubau und gemäss seinen Erzählungen am Mittag konnte ich mir sicher sein, dass er sich bei dieser Tätigkeit ganz sicher nicht überarbeitet hat ;-)
Am Nachmittag entfernten wir dann noch das letzte Unkraut aus dem Kornfeld und kamen dabei mächtig ins Schwitzen. Denn es waren sage und schreibe 41 Grad Celsius! Wow, das haben wir noch nie erlebt und waren erstaunt, dass es uns nicht heisser erschien. Wir haben uns wohl schon an die australische Hitze gewöhnt. Denn wir hätten die Temperatur nicht höher als 35 Grad Celsius geschätzt.
Am Abend glaubten wir unseren Ohren nicht zu trauen. Lee hat doch tatsächlich alle von mir eingesaugten Käfer aus dem Staubsauger genommen und einen angepassten Platz im Wald gesucht, um sie wieder auszusetzen. Dafür fuhr sie mindestens eine Stunde in der Gegend rum! Aber sie haben ja am Wochenende gesagt, dass sie grundsätzlich kein Tier töten. Und ich habe diese Aussage während des Staubsaugens doch tatsächlich angezweifelt. Aber wer konnte schon ahnen, dass diese Käfer ausgesetzt werden? Also ich nicht!
Staubsaugen der etwas anderen Art ;-)
Mein Goldschatz machte derweil eine gute Figur auf dem Bau!
Es geht noch heisser und das Gemüsebeet leerte sich!
Dienstag war mit 43, 5 Grad Celsius definitiv der heisseste Tag der Woche! Genau von solchen Temperaturen hatte ich in der Schweiz vor unserer Abreise geträumt. Eigentlich dachte ich, dass ich das erst in den nächsten Wochen im Red Centre ein erstes Mal erleben werde und nun kam ich bereits jetzt in den Genuss von über 40 Grad Celsius ;-) Ich fand es toll ;-)
Ich hatte bei diesem heissen Wetter die Aufgabe, ein Gemüsebeet zu jäten. Was an und für sich keine all zu schwierige Aufgabe ist. Das Problem war nur, dass in diesem Gemüsebeet mehr Unkraut als Gemüse war. Lee zeigte mir beinahe jedes Pflänzchen separat, egal ob Unkraut oder Salatsetzling, und erklärte mir, ob ich das nun ausreissen darf oder nicht. Besonders vorsichtig soll ich beim Unkraut direkt bei dem Gemüse sein. Dort muss ich immer mit einer Hand die Wurzel des Gemüses fixieren, und dann das Unkraut ganz vorsichtig hinausziehen. Ok, so weit, so gut. Ich machte mich ans Werk und dachte, dass ich innerhalb einer vernünftigen Zeit fertig sein werde. Ich staunte nicht schlecht, als es bereits Mittag war, als meine Arbeit beendet war. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Unkraut tatsächlich in diesem Beet war. Teilweise war es eine halbe Wiese und erinnerte nicht im Entferntesten an einen Gemüsegarten. Dementsprechend war das Beet bis am Schluss auch beinahe leer und dass ich die Radieschen, welche ich aus Versehen auch ausgerissen hatte (diese kleinen Dinger konnte ich in dem hohen Gras erst nach dem Zupfen erkennen) direkt wieder einpflanzte, machte die Sache auch nicht besser.
Von Lee kam zwar kein Kommentar zu meiner Arbeit, aber ich war ab dem Zeitpunkt scheinbar nicht mehr im Gemüsegarten erwünscht ;-)
Hier kann ich eigentlich gleich noch erklären, was es mit der Frage nach der Menstruation auf sich hatte. Denn die bezog sich ja hauptsächlich auf den Gemüsegarten. Es ist so, dass beim Praktizieren von Agnihotra Reinigungsprozesse im Körper stattfinden, welche sich nach oben bewegen. Die Menstruation ist auch ein Reinigungsprozess des Körpers, bewegt sich aber logischerweise nach unten. So blockieren sich also diese beiden Prozesse gegenseitig. Wenn nun eine Frau ihre Tage hat, darf sie gemäss Agnihotra keine Tätigkeiten im Garten oder mit Lebensmittel allgemein ausführen da dies die Energien zerstören würde. So in etwa haben wir das zumindest verstanden ;-)
Seht ihr das fast leere Gartenbeet? So gründlich habe ich das Unkraut entfernt! ;-)
So idyllisch sah das Ganze aus.
WWOOF-ing – Koller und Geräte anno dazumal
Die täglichen Arbeiten machten uns keine Mühe, im Gegenteil. Das Meiste gefiel uns sogar gut und das schöne Wetter half, alles etwas positiver zu sehen. Aber an die Küche konnte ich mich in keinster Weise gewöhnen und ich konnte nicht verstehen, dass man so leben kann. Da wir aber scheinbar nicht mehr in der Küche erwünscht waren, ging es einigermassen.
Bis, ja bis der Mittwochmorgen kam. Lee sagte mir nach dem Frühstück, ich solle doch bitte den Abwasch machen und nachher könne ich im Wohnzimmer für ihren Vertrieb von Agnihotra-Sachen Räucherstäbchen verpacken. Mir löschte es total ab und ich ekelte mich nur noch vor dieser Küche. Mit Widerwillen erledigte ich den Abwasch und räumte die Küche auf, schaute dann aber, dass ich möglichst rasch an die frische Luft kam und setzte mich dafür ein, wieder auf dem Feld irgendwelches Unkraut zu jäten. Tief durchatmen und immer daran denken, dass es „nur“ noch zwei Tage sind. Also wenn an diesem Morgen plötzlich jemand vor mir gestanden hätte und mich nach Sydney mitgenommen hätte, ich wäre wohl sofort ins Auto gestiegen. Mein Schätzu sprach mir aber gut zu und so ging auch dieser Durchhänger vorbei und mit ihm auch der Tag. Nur keine Schwäche zeigen ;-)
Roger hingegen war an diesem Tag so motiviert wie wohl sonst nie in dieser Woche. Für ihn hiess es ran an das Korn und beim Ernten helfen. Da der Mähdrescher aber kaputt war, kam zum Schneiden des Korns eine uralte Maschine zum Einsatz. Ich muss sagen, die ganze Situation hatte etwas Nostalgisches. Roger genoss die Arbeit sichtlich und freute sich schon jetzt darauf, das seinen Eltern zu erzählen und die Fotos zu zeigen.
Schon seit Tagen freute sich Roger auf den Einsatz dieses Gerätes ;-)
Und heute war es endlich soweit!
Aha, so sieht das also aus ;-)
Das Ergebnis
Da staunten sogar die Kühe ;-)
Der letzte Tag, juhui ;-)
Am Donnerstag verabschiedete sich das heisse Wetter und mit 23 Grad Celsius war es deutlich „kühler“ als noch zu Wochenbeginn. Auch die Sonne wollte nicht mehr so recht, stattdessen verdichteten sich die Regenwolken. So hiess das Motto: Noch möglichst viel draussen erledigen, solange das Wetter trocken ist. Wir kamen flott voran, die einen beim Aufräumen der Maschinen (Roger) und die anderen beim Unkraut jäten (Sibylle). Am Mittag kam dann auch der erste Regen, der es aber nicht so ernst meinte. So betätigten wir uns nachmittags nochmals etwas draussen und ich verzog mich dann mal in den Wohnwagen. War ich froh, dass sich diese WWOOF-ing-Woche langsam aber sicher dem Ende zu neigte!
Am Abend sassen wir noch ein letztes Mal ins Feuer-Häuschen und sahen dem Kuhmist-Feuer zu. Das einzig faszinierende an diesem Feuer waren immer wieder die Farben der Flammen. Diese waren nebst orange auch blau und grün. Ansonsten konnten wir uns noch immer nicht für diese Art von Lebensstil begeistern.
Mit viel Vorfreude auf den nächsten Tag, aufs Wochenende mit der Familie Gut und auf die Ankunft von Rogers Eltern am Dienstag legten wir uns am Abend ins Bett.
Zusammenfassend können wir folgendes über dieses Experiment sagen: WWOOFing ist eine tolle Sache, die Arbeit auf dem Feld und im Garten hat uns Spass gemacht, Agnihotra ist definitiv kein Lebensstil für uns, NIE MEHR so eine Küche und wir sind froh, dass wir es durchgezogen haben!
Back to the civilisation!
Bereits um 6:45 Uhr brachte uns Lee am Freitagmorgen zum Bus und wir freuten uns auf unsere Rückkehr in die Zivilisation, ein leckeres Frühstück in Newcastle und ein wenig Sightseeing. So macht uns doch alles gleich viel mehr Spass ;-)
In Newcastle angekommen führte uns unser Weg zu aller erst in ein Gloria Jean’s. Eben doch ein GA ;-) Das Frühstück dort war erste Sahne und Roger genoss vor allem seinen Schinken im Ham & Cheese-Croissant. Ach, war das ein gemütliches und leckeres Frühstück!
Da das Wetter bei unseren Plänen nicht mithelfen wollte und es regnete, liessen wir das Sightseeing sein und setzten uns kurz vor dem Mittag in den Zug nach Sydney. Die nächsten drei Stunden diskutierten wir immer wieder Situationen und Aussagen von der Farm und ihren Bewohnern und je näher Sydney kam, umso wohler fühlten wir uns.
Im Bahnhof in Sydney gönnte sich Roger dann auch gleich einen Hamburger und war unübersehbar happy ;-) Endlich wieder Fleisch!
Danach machten wir uns wieder auf den Weg nach Revesby, wo wir von Caro und den Kindern am Bahnhof abgeholt wurden. Caro war sehr neugierig, was wir in den vergangenen sieben Tagen erlebt hatten und sie staunte nicht schlecht, als wir die ersten Müsterchen erzählten ;-)
Der Rest des Nachmittages und der Abend verging mit plaudern, spielen und natürlich mit einem leckeren Abendessen à la Caro. Ein toller Start in dieses Weekend!
Dominik in Action ;-)
Sarina: "Weisch was Roger?"
Roger: "Nei."
Sarina: "Das schmöckt ganz fein!"
Euroka National Park
Nach einem gemütlichen Frühstück am Samstagmorgen machten sich unsere Männer auf zum Einkaufen. Bereits am Vorabend wurde festgelegt, in welchen Laden sie unbedingt müssten und wir Frauen zweifelten ein wenig daran, dass sie noch vor Einbruch der Dämmerung wieder zurück sein werden. Der Laden bietet nämlich Bier im Überfluss an. Aber wir lassen uns schliesslich gerne vom Gegenteil belehren und waren froh, als sie kurz vor Mittag wieder auftauchten. Mit einem breiten Grinsen präsentierten sie den ihrer Meinung nach wichtigsten Teil des Einkaufes: Bier in grossen Mengen und riesige Steaks! Ich glaube, Roger und Fla hatten das Gefühl, im Himmel zu sein ;-)
Dann wendeten wir uns aber wieder den wichtigen Dingen des Lebens zu und Caro und Fla packten ein wunderbares Picknick in die Taschen. Nun konnte es losgehen und wir fuhren in den Euroka NP. Das Wetter schien immer wie besser zu werden und wir waren überzeugt, dass wir an diesem Tag noch die Sonne sehen werden. So war es dann auch. Tja, wenn Engel (Caro und ich) reisen ;-)
Im Euroka NP fuhren wir zu einer gemütlichen Feuerstelle und entdeckten auch gleich zwei Känguruhs. Kurz alles aus dem Auto packen und dann sofort mit den Fotoapparaten zu den Känguruhs. Einfach immer wieder ein Highlight! Danach gab’s leckere Würstchen, die von den beiden Feuermeistern Roger und Fla zubereitet wurden. Caro hat Gemüsestäbchen mit einem leckeren Dip gezaubert und wir schlugen uns die Bäuche voll. Nach dem Essen war spielen angesagt: Fussball, Federball, Volleyball und Frisbee. Nebst uns vier Erwachsenen hatten auch Sarina und Dominik ihre helle Freude an dem Ganzen und es machte riesigen Spass, mit ihnen herumzutollen oder sie einfach nur zu beobachten. Caro und ich mussten aber den Sport-Teil gelegentlich für die Kakadus unterbrechen. Diese waren plötzlich in Scharen anwesend und liessen sich von uns mit Keksen füttern (Ups, das wäre ja gar nicht erlaubt gewesen). Wir hatten unseren Spass und versuchten die Kakadus davon zu überzeugen, dass sie auf unsere Arme kommen sollen um sich ihr Leckerli zu holen. Nach gewissen Anfangsschwierigkeiten klappte das Ganze und dann wurden sie frech. Plötzlich mussten wir uns verteidigen und trugen einige Kratzer davon. Aber wisst ihr was? Uns beiden hat es trotzdem riesigen Spass gemacht!
Sarina schoss den Vogel ab, als sie Fla ein Pommes Chips brachte. Er dankte ihr und sagte, dass er gerne noch ein zweites hätte. Da brach Sarina das Chips einfach in zwei Stücke und hielt sie ihm strahlend hin. Ja Fla, du wolltest doch zwei Chips?! ;-)
Erst kurz vor 18:00 Uhr packten wir alles wieder zusammen und fuhren zurück nach Revesby. Dort mähten Roger und Fla noch den Rasen und Dominik half beim Wischen. Wir drei Frauen plauderten in dieser Zeit noch ein wenig (Sarina wohl am meisten ;-) ) und sahen den Männern bei der Arbeit zu.
Dann ging es für die Kleinsten ab ins Bett, während wir vier noch bei einer Pizza und einer Runde Ligretto gemütlich zusammen sassen.
Was für ein wundervoller Tag!
Hi guys, es war suuuuper mit euch vier!
Da schaut ihr, was ;-)
Caro, weisst du noch?
Immer wieder toll diese Kakadus!
Auch Caro hatte ihren Spass und das Bauchmuskeltraining war inbegriffen ;-)
Während wir zwei Frauen unseren Spass mit den Kakadus hatten, bereiteten die anderen das Feuer zum Grillen vor.
Auch die Kakadus bekamen einen Happen ;-)
Hmmm, ob die wohl auch Gummibärchen essen?
Cape Solander
Auch am Sonntag stand wieder ein toller Ausflug mit der Familie Gut auf dem Programm, diesmal zum Cape Solander. Während der Saison kann man dort wunderbar Wale beobachten und wir hofften, dass sich auch an diesem Tag noch der eine oder andere dorthin verirrte, obwohl die Wal-Saison langsam aber sicher zu Ende geht. Positiv denken war angesagt, auch was das Wetter anbelangte. Dieses konnte sich irgendwie nicht so richtig entscheiden, ob es regnen soll oder nicht.
Beim Cape Solander angekommen hielten wir zuerst Ausschau nach Walen. Doch wir wurden enttäuscht, es zeigte sich keiner dieser Giganten. Naja, vielleicht nach dem Walk…
So marschierten wir los und genossen einen wunderschönen Walk über den Klippen des Pazifiks. Es war traumhaft und sogar die Sonne kam zum Vorschein! Herrlich ;-) Sarina und Dominik hatten ebenfalls Spass an der Sache und rannten und hüpften um uns herum.
Bei all diesen tollen Eindrücken vergassen wir natürlich nie, nach Walen Ausschau zu halten, aber keiner wollte sich zeigen.
Plötzlich zeigte uns Caro eine „Kampf-Ameise“. Diese Dinger sind ca. 2 cm lang, haben richtige Klemmen und sind echt kampflustig. Aus diesem Grund nannten wir sie „Kampf-Ameisen“. Caro fuchtelte mit einem kleinen Stück Holz vor der Ameise rum und fragte sich, ob die einem wohl ernsthaft Schmerzen zufügen können. Wenn sie gewusst hätte…
Weiter ging’s zu einem gemütlichen Plätzchen im Sand, wo wir unsere Sandwiches verspeisten und die Sonne genossen. Die Kinder unterhielten uns mit diversen Sprüchen und Showeinlagen und schienen den Ausflug ebenso zu geniessen wie wir.
Als es dann aber plötzlich wieder nach Regen aussah, entschieden wir uns für einen raschen Rückweg. Es dauerte nicht lange und Caro schrie laut „Aua!“ Was war geschehen? Tja, Caro hat die Antwort bezüglich „Kampf-Ameisen“ von einem dieser Tiere höchstpersönlich erhalten. Ihrer Reaktion nach zu urteilen, klemmen diese Ameisen ganz schön zu. Sorry Caro, aber ein Grinsen konnten wir leider nicht verkneifen ;-)
Auf den letzten paar Metern erwischte uns dann doch noch der Nieselregen und wir machten, dass wir rasch ins trockene Auto kamen.
Wieder zu Hause in Revesby spielten wir eine Runde Kinder-Monopoly und Fla staunte nicht schlecht, als er erfuhr, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie Monopoly gespielt habe. Nach Dirty Dancing nochmals so eine Bildungslücke? Tsts… Jaja Fla, ist ja schon recht ;-) Trotz allem gewann ich dieses Spiel! Pah ;-)
Nach einem super Apéro gab es ein tolles BBQ und besonders die Männer wussten nicht, wie viel Fleisch sie essen wollten. Man sah dann auch Beiden deutlich an, dass es wohl zu viel war und ihre Bewegungen beim Badmington waren auch schon mal flinker.
Später folgte dann noch eine Runde Kakerlaken-Salat (ein Spiel, was denkt ihr denn) und ein paar Runden UNO. Besonders der Kakerlaken-Salat sorgte für riesiges Gelächter ;-)
Ein rundum gelungener Tag!
Die Herren der Schöpfung ;-)
Und hier sind wir, die Damen der Schöpfung ;-)
Was die Natur alles schafft, das ist einfach beeindruckend!
Wunderschöne Felswände am Cape Solander
Traumhaft!
Diese Aussicht ist der Hammer!
Und hier sind die beiden Weltenbummler wieder einmal ;-)
Happy Birthday
Lieber Papi, Lieber Ueli
Wir gratulieren dir auf diese Weise gan herzlich zu deinem Geburtstag am Donnerstag, 5. November 2009 und wünschen dir von allem nur das Beste! Jede Menge Glück, Spass und vor allem Gesundheit sollen dich im neuen Lebensjahr begleiten!
Sibylle & Roger
Habe ich zuviel versprochen? Das nennt man doch eine abwechslungsreiche Woche mit Höhen und Tiefen und vor allem am Wochenende mit ganz viel Spass!
Vielen herzlichen Dank nochmals an Caro, Fla, Sarina und Dominik für die tollen Stunden an diesem Wochenende! Wir haben alles sehr genossen und können fast nicht glauben, dass wir euch übermorgen bereits zum letzten Mal hier in Australien sehen.
Hey guys, have fun and enjoy the life ;-)
