14. - 20. Dezember 2009
Hi mates ;-) Schon ganz bald ist Heiligabend! *smile*
Für uns ging es diese Woche wieder back on the road und wir freuten uns riesig. Denn diese Art zu Reisen finden wir ganz toll und es fühlt sich unglaublich frei und unbeschwert an. Unbeschwert waren auch unsere Pläne für diese Woche. Allerdings machte uns der Cyclon Laurence einen Strich durch die Rechnung und unsere gewünschten Ferien kamen früher als gedacht ;-)
Und wenn ich diesen Wochenbericht nach Rogers Meinung schreiben würde, könnte ich einfach nur schreiben „Fahren, fahren bis nach Broome.“. Aber so einfach ist es dann doch nicht ;-)
Unsere Route in dieser Woche
Morley – Dalwallinu – Meekatharra – Newman – Karijini National Park – Broome
On the road again
Am Montag war es soweit und wir starteten in ein neues Kapitel unserer Australien-Reise. Ab heute ging es via Great Northern Highway durchs Innland nach Broome und danach geniessen wir in Ruhe die Westküste. Endlich!
Wir verabschiedeten uns noch von Susan und dann fuhren wir nach Midland ins Shoppingcentre. Schliesslich musste unsere Proviant-Box wieder aufgefüllt werden und Miss Abbi sollte doch noch ein Weihnachtsgeschenk erhalten. Obwohl uns das mit dem Weihnachtsgeschenk erst im Verlaufe der Shopping-Tour in den Sinn kam ;-) So kauften wir also alles Nötige ein und entschieden uns, es nun doch mal mit einem Sack Eis in unserem Eski zu versuchen. Bisher diente unser Eski vor allem als grosse Vorratsbox, aber kühlen konnten wir ab dem zweiten Tag jeweils nichts mehr. Eis wollten wir aber nicht kaufen, weil wir eine Sauerei im Eski befürchteten, sobald das Eis schmolz. Aber der Gedanke an 40 Grad Celsius und mehr OHNE gekühlte Getränke passte uns nicht so richtig und so versuchten wir es mal mit Eis. Weiter mussten wir für genügend Wasser sorgen und das taten wir. So startete unsere Reise mit 38 Litern Wasser und 7 Litern Süssgetränken im Gepäck!
Wieder zurück bei Miss Abbi versuchten wir alles ins Auto zu verstauen und dann erhielt Miss Abbi ihr Geschenk. Ihr mögt euch jetzt vielleicht fragen, was man einem Auto zu Weihnachten schenkt. Aber ihr kennt uns gut genug, um zu wissen, dass uns IMMER etwas in den Sinn kommt ;-) In diesem Fall war es ein Lenkradüberzug und je ein Überzug für die Sicherheitsgurte. Natürlich durfte bei der ganzen Aktion ein gewisser Stil nicht fehlen und so tragen alle Überzüge ein Frangipani-Motiv ;-)
Ach ja, ein neues Zelt kauften wir ja auch noch. Unser altes hatte doch schon langsam ein paar Leiden und verschiedene Reparaturen führten dazu, dass es etwas kleiner wurde. Man gönnt sich ja sonst nichts ;-) Wie oft habe ich das wohl auf dieser Homepage schon geschrieben? Egal, wir leben nur einmal und das muss man ausnutzen ;-)
So, nun ging es aber wirklich los und wir nahmen die ersten Kilometer Richtung Broome in Angriff. Unterwegs bestaunten wir die gemähten Weizenfelder, welche gelb-gold in der Sonne leuchteten und wir fühlten uns bereits wieder pudelwohl. Allerdings kamen wir nicht wie gewünscht voran, da es viele Baustellen hatte (ja liebe Schweizer, die gibt es auch in Downunder) und wir über mehrere Kilometer einen vollbepackten Roadtrain vor uns hatten, der teilweise nur 20 – 30 km/h fuhr. Wir planten also um und übernachteten bereits in Dalwallinu, etwa 100 km vor unserem geplanten Übernachtungsort. Dort machten wir ein BBQ und plauderten gemütlich bei einem Glas Wein. Oder waren es zwei? Auf jeden Fall mussten wir am Schluss noch den Abwasch erledigen und als ich das Tuch in die Hand nahm um die Gläser abzutrocknen, sah ich Spinnenbeine. Ich schüttelte das Tuch aus und wir staunten nicht schlecht. Vor uns lag eine grosse Red-Back Spider auf dem Boden! Eine der giftigsten Spinnen Australiens, laut Roger aber für den Menschen ungefährlich. Ich bin mir da aber gar nicht so sicher. Naja, diese hat uns zumindest nicht geschadet und ich war froh, verzog sie sich wieder.
Wir verzogen uns dann auch und zwar in unsere Schlafsäcke in unserem neuen Zelt. Sleep well ;-)
Am Dienstag ging unsere Fahrt weiter bis nach Meekatharra. Die Landschaft unterwegs wurde langsam wieder etwas kahler und monotoner und die Sonne brannte mit ca. 45 Grad Celsius hinunter. Das war teilweise sogar für den Strassenbelag zuviel und er schmolz. Miss Abbi hielt der Hitze tapfer stand und verdiente sich so ihren schattigen Abstellplatz am Abend. Wir übernachteten nochmals auf einem Campingplatz, da die Rest Areas, auf denen Camping erlaubt ist, in dieser Gegend sehr rar sind. Sogar Rasen hatte es und wir konnten uns richtig gemütlich einrichten. Wir bauten das „Vordach“ unseres Zeltes auf und breiteten darunter unsere Picknickdecke aus. Zusammen mit dem warmen Wind war es perfekt und wir genossen unsere Gschwelti mit Käse ;-)
Red-Back Spider
Mein Schätzu mit seiner neuesten Errungenschaft: Ein Gummihammer!
Ist das nicht einfach nur gemütlich?
Wir brauchen Ferien!
Auch der Mittwoch war ein heisser Tag und wir spürten beide etwas die Nachwehen des Vorabends. Aber eine kühle Dusche und viel Wasser bereits zum Frühstück beseitigten die gröbsten Spuren ;-)
So fuhren wir wieder ca. 500 km weiter Richtung Broome und trafen auf der Strasse immer wieder Adler an, die sich an den toten Känguruhs bedienten. Ja, auch das ist Australien.
Wir fühlten uns den ganzen Tag schlapp und müde und Roger traf den Nagel auf den Kopf: „Wir brauchen Ferien!“ Ich weiss, dass ihr jetzt lacht, aber es ist unser Ernst. In den letzten zwei Monaten waren wir nie mehr als drei Tage am selben Ort, oftmals packten wir täglich unsere Sachen zusammen und reisten weiter. Das ist einerseits sehr schön, andererseits aber auch sehr anstrengend. Nun war der Wunsch da, eine Woche an ein und demselben Ort zu sein, an den Strand zu liegen, im Meer zu schwimmen und einfach keine zu grossen Sprünge machen! Wir einigten uns darauf, dass wir dies an der Westküste machen werden, vielleicht gleich zur Jahreswende. Juhu, wir freuten uns ;-)
Am Nachmittag erreichten wir Newman, wo wir erste Infos zum Karijini National Park einholten und uns auf dem Campingplatz einrichteten. Eigentlich wollten wir ja noch etwas weiterfahren, aber wir waren zu müde. Ein Bad im kühlen Swimmingpool kam da gerade recht und wir genossen die Abkühlung. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, die Hitze sei uns schon zuviel. Nein, nein! Besonders ich mag diese hohen Temperaturen, aber gross anstrengen mag ich mich dabei trotzdem nicht und sechs Stunden in Miss Abbi, die leider keine optimale Klimaanlage hat, sind genug.
Völlig erschlagen gingen wir an diesem Abend ungewohnt früh zu Bett und hofften auf eine etwas kühlere Nacht.
Diese Laster sind mit Ladung (in diesem Fall Eisenerz aus den Mienen) 240 Tonnen schwer!
Karijini National Park
Nach einer schwülen Nacht standen wir am Donnerstagmorgen bereits vor 6:00 Uhr auf und die Sonne zeigte sich schon wieder von ihrer besten Seite. Zu unserer Überraschung schlich auch eine süsse Katze um unser Zelt und liess uns nicht aus den Augen. Sogar an den Tisch setzte sie sich mit uns und Roger opferte doch tatsächlich ein wenig von seiner Milch. Die Katze war hell begeistert und genoss die Milch ganz offensichtlich.
Um 7:30 Uhr fuhren wir los und unser Weg führte uns heute zum ersten Mal durch die Pilbara. Diese Gegend wird als eine der faszinierendsten in Westaustralien beschrieben. Hier ist es hügelig und die Felsen scheinen in einem wunderschönen und kräftigen Rot zwischen dem Grün der Bäume und Büsche hervor. Es ist eine traumhafte Landschaft!
Im Herzen der Pilbara befindet sich der Karijini National Park, der mit seinen tiefen Schluchten, wunderschönen Wasserfällen und farbigen Felswänden einen super Ruf geniesst. Wir wollten nun während zwei Tagen schauen, ob der Park auch hält, was er verspricht. Zuerst besuchten wir das Visitor Information Centre und mir fielen sofort Fotos einer riesigen Schlange ins Auge. Diese Schlange war im April in einem der Gorges gesehen worden, wie sie im Wasser schwamm und später versuchte, ein totes Känguruh aus dem Wasser zu ziehen. Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken und trotz der über 40 Grad Celsius konnte ich mir ein Bad in einem der Pools nicht mehr vorstellen!
Wir kauften noch einen neuen Sack Eis (das System bewährte sich also) und fuhren dann zum Oxer Lookout. Dort sieht man den Red, Joffre, Weano und Hancock Gorge zusammenlaufen und der Blick in die tiefe Schlucht ist mehr als eindrücklich. Die Schluchten sollen hier nämlich bis zu 100 Meter tief sein! Wir wollten dann unbedingt noch eine kleine Wanderung machen und suchten uns dafür den Weano Gorge aus, der laut Info-Broschüre mit natürlichen Pools zum Baden einlädt. In Anbetracht des wenigen Wassers konnten wir uns aber nur schwer vorstellen, dass wir einen gefüllten Pool finden werden. Irgendwann kam dann aber so etwas wie ein Pool und Roger kühlte sich darin ab. Mir war das Bild der Schlange immer noch präsent und ich blieb lieber draussen.
Unser Camp richteten wir an diesem späten Nachmittag nach einem Platzregen im ECO Retreat ein und wir bekamen rasch Besuch von den ungeliebten Fliegen. Da gibt es aber so eine gute Erfindung, die sich Fliegennetz nennt und nun ein erstes Mal zum Einsatz kam. Wirklich praktisch diese Dinger ;-)
Am Abend verabschiedete sich dann die Sonne auf eine wunderschöne Art und Weise und es entstand eine ganz spezielle Stimmung. Plötzlich war alles in ein rotes Licht getaucht und sah irgendwie mystisch aus. Sowas hatten wir noch nie gesehen und wir waren hin und weg! Schöner hätte dieser Tag nicht enden können!
Der nächste Tag begann bewölkt und wir wussten nicht so recht, ob wir nochmals einen Tag im Karijini NP verbringen wollten. Nach dem Frühstück und den immer stärker werdenden Sonnenstrahlen war der Fall aber schnell klar und wir suchten nach einem Wasserloch zum Schwimmen. Zuerst gingen wir die Joffre Falls anschauen. Naja „Falls“ kann man in diesem Fall wieder mal weglassen, da nur noch ein kleiner Tümpel am Fusse des Wasserfalles war und kein Wasser mehr hinunterstürzte. Also mit dem traumhaften Bild, das ich im Infocenter sah, hatte das leider nicht mehr viel zu tun. Aber was solls, dafür war die Schlucht gigantisch und atemberaubend tief. Wow!
Weiter gings zum Knox Gorge Lookout, zum Kalamina Gorge, Zum Fern Pool und Circular Pool und danach zu den Fortescue Falls im Dales Gorge. Diese Falls sind die einzigen, welche wirklich das ganze Jahr über Wasser führen und so kamen wir unserem Ziel immer näher. Wir machten eine Wanderung mit toller Aussicht in den Dales Gorge hinunter und da lag es vor uns. Ein grosses erfrischendes Wasserloch. Roger zögerte nicht lange und nahm ein Bad. Ich hingegen sah schon wieder diese eklige Schlange und verzichtete. Irgendjemand musste ja Fotos machen und das geht beim Schwimmen schlecht ;-)
Als Abschluss unserer heutigen Tour schauten wir uns ausserhalb des Karijini NP noch den East Munjina Lookout an, welcher ebenfalls ganz toll war. Danach fuhren wir noch ein paar Kilometer durch die wunderschöne Pilbara, welche uns ganz in ihren Bann zog und dann schlugen wir unser Nachtlager beim Munjina Roadhouse auf. So ging ein weiterer eindrücklicher Tag zu Ende.
Frühstück mit Campingplatz-Katze ;-)
Die Pilbara
Hui, wo ist hier wohl das Ende?
Blick vom Oxer Lookout in die Tiefe.
Tief unten im Weano Gorge
Ein erfrischendes Bad im Weano Gorge.
Und hier seht ihr noch das Weihnachtsgeschenk für Miss Abbi ;-)
Jaja, auch im Outback mit all seinen Fliegen bin ich immer fleissig am Schreiben!
*grins*
Und dann dieser Sonnenuntergang im Karijini NP!
Ein Traum!
Eine ganz spezielle Stimmung entstand an diesem Abend.
Joffre Falls
Und plötzlich bin ich gaaaanz klein ;-)
Unser Kollege überlegte sich noch, ob er die Wanderung wirklich machen will ;-)
Baden im Dales Gorge ;-)
Auch hier war es wieder einfach nur schön!
Ein letzter Blick über die Pilbara! Wirklich eine wunderschöne Gegend!
Cyclon Laurence
Der Samstag begann bei schönstem Wetter und wir ahnten noch nicht, was auf uns zukommen könnte an diesem Weekend.
Wir fuhren die letzten Kilometer durch die wunderschöne Pilbara und kamen am Mittag in Port Hedland an. Dort mussten wir wieder mal Wasser kaufen. Denn nachdem wir gestern sage und schreibe je sechs Liter Wasser getrunken hatten, waren unsere 38 Liter Wasser verbraucht und wir brauchten Nachschub. Gesagt getan und schon ging es weiter. Beim Pardoo Roadhouse gönnten wir uns eine etwas längere Pause und entschieden, von hier aus nur noch 130 Kilometer zu fahren. Auf diesen Kilometern erwischten wir zwischendurch ein paar Regentropfen und der sowieso schon übliche Wind wehte uns um die Ohren. Beim Sandfire Roadhouse fragten wir für einen Zeltplatz, unsere Personalien wurden aufgenommen und dann wurden wir überrascht. Die Dame hinter der Kasse machte sich plötzlich Sorgen und sagte uns, dass in dieser Nacht wahrscheinlich der Cyclon Laurence über diese Gegend hinwegfegt und wir so in unserem Zelt nicht sicher seien. Sie empfehle uns deshalb, 130 Kilometer zurück zu fahren und beim Pardoo Roadhouse zu übernachten. Aber nein, von dort kamen wir ja gerade! Das verstand dann auch die Dame und sie meinte, dass es Zimmer habe, die nicht abgeschlossen seien. Wenn also der Cyclon kommen sollte, sollen wir in eines dieser Zimmer gehen und nicht im Zelt bleiben. Geld wollte sie dann für all das nicht und wir bedankten uns brav. Puh, was kommt da wohl auf uns zu? Wir konnten es uns ehrlich gesagt nicht vorstellen, denn im Moment schien wieder die Sonne. Wir entschieden uns aber dafür, das alte Zelt aufzubauen und nicht schon das neue zu opfern. Man weiss ja nie ;-) Roger fixierte alles gut und ich bereitete in der Zwischenzeit unser Abendessen vor. Der Wind wurde jetzt spürbar stärker und der Himmel verdunkelte sich stellenweise massiv. So assen wir früh zu Abend und gingen dann noch gemütlich duschen. Danach war es komischerweise wieder windstill und extrem schwül. Es sah nach der berühmten Ruhe vor dem Sturm aus. So gingen wir früh zu Bett, stellten den Wecker auf 5:00 Uhr und hofften, dass uns der Cyclon nicht während der Nacht erwischt. Ein paar Stunden später rüttelte aber dann schon ein kräftiger Wind an unserem Zelt und für ein paar Minuten kam ein ungutes Gefühl auf. Was, wenn nun wirklich etwas passiert? Das Wetter beruhigte sich aber wieder und so schliefen wir weiter. Erst gegen den frühen Morgen kam der Regen und so war es eine gute Entscheidung, bereits um 5:00 Uhr aufzustehen. Noch bevor es richtig zu schütten begann, konnten wir unser Zelt wegräumen und unter dem Dach der Tankstelle frühstücken. Wind und Regen wurden nun immer stärker und wir hatten keine Ahnung, was uns da wettermässig erwarten würde. So fuhren wir um 6:50 Uhr los und kamen unterwegs immer wieder in heftige Regenschauer und Windböen.
Ca. 200 Kilometer vor Broome war ein Toilettenstop nötig und wir nutzten einen gut ausgestatteten Rastplatz und die Regenpause. Aber der Schock kam, als wir wieder weiterfahren wollten. Miss Abbi war nicht mehr zu starten! Das darf doch nicht wahr sein! Nochmals… Nichts! Shit! Wieso jetzt schon wieder und wieso hier??? Roger warf einen Blick in den Motor und fand die Ursache auf Anhieb. Ein Schlauch hatte sich gelöst. Ein Problem, das mein Schätzu beheben konnte und wir konnten nach einer halben Stunde wieder weiterfahren. Puh, Glück gehabt!
Je näher wir Broome kamen, umso heftiger wurden Wind und Regen. Um 10:45 Uhr trafen wir in Broome ein und wollten zuerst gleich zum Visitor Information Centre. Schliesslich wollten wir die aktuellsten Infos zum Cyclon und wir wollten wissen, ob eine kleine Tour in die Kimberleys trotz allem möglich sein würde. Das Infocenter hatte aber aufgrund der Sturmwarnung geschlossen und wir studierten den Aushang des Meteorologie-Büros. Ok, da wird wohl eine Menge Regen auf uns zukommen…
Wir setzten uns dann erst einmal in den McDonalds und tranken etwas warmes (jep, hier kann man nicht nur Hamburger essen, sondern bekommt in angeschlossenen McCafés leckere Getränke). Danach fuhren wir zur YHA und erfuhren dort, dass in den nächsten 24 Stunden massive Regenfälle für die Kimberleys vorausgesagt wurden. Dann war das wohl nichts mit unserer Tour für die nächsten drei Tage und wir verlängerten sofort unsere Buchung in der YHA. Hier wollten wir ja sowieso Weihnachten verbringen und vielleicht sieht es ja danach etwas besser aus. Und nun wisst ihr auch, wieso wir eher als geplant zu unseren Ferien kamen ;-)
An diesem Nachmittag und Abend regnete und windete es teilweise extrem stark und in Bromme hatten sich alle auf das Schlimmste vorbereitet. Viele Geschäfte waren seit Samstag geschlossen und in der YHA hatten sie die Fensterscheiben mit Klebeband verstärkt. Seit Mittag galt aber für Broome auch der Status „All clear“. Dies bedeutet, dass es zwar stürmen wird, aber nichts gefährliches zu erwarten sei. Darüber waren wir natürlich auch nicht traurig ;-)
So legten wir uns am Abend in unser gemütliches Bett und lauschten noch eine Weile dem Regen und Wind.
Ein Samstagsfahrer der besonderen Art.
Da bahnte sich wirklich etwas an.
Aber wir assen zuerst gemütlich unser Abendessen ;-)
Und so sah es am Sonntagmorgen aus. Nass ;-)
Unsere Miss Abbi wollte streiken, aber wir konnten ihr helfen und so war auch sie wieder zufrieden ;-)
Stimmt ihr mir nun zu, dass „Fahren, fahren bis nach Broome.“ nicht ausgereicht hätte, um diese Woche zu beschreiben? Ich hoffe doch! Wir haben nämlich nicht nur wahnsinnig viele Kilometer zurückgelegt, sondern auch unglaublich viel gesehen und erlebt.
Nun steht Weihnachten vor der Tür und wir hoffen ganz fest, dass sich bis dahin die Sonne wieder zurück meldet und wir die Festtage unter anderem auch am Strand verbringen können!
Und ihr habt hoffentlich alle Geschenke für eure Liebsten zusammen und müsst nicht noch durch die Geschäfte hetzen. Und falls doch, seid ihr selber schuld ;-)
Vorweihnachtliche Grüsse aus Broome und hey: Geniesst den Schnee, solange ihr ihn habt!
Big hug
Sibylle & Roger
