28. Dezember 2009 - 3. Januar 2010
HAPPY NEW YEAR!!!
Jetzt ist auch bereits der Jahreswechsel 09/10 Geschichte und wir haben einen traumhaften Start ins 2010 erlebt! Besser hätte es nicht sein können. Und ihr? Was habt ihr alle an Silvester und am Neujahrstag gemacht? Hoffentlich an die schönen Erlebnisse im 2009 gedacht und euch ein paar gute Vorsätze hinter die Ohren geschrieben ;-)
Unsere Route in dieser Woche
Port Hedland – Exmouth – Coral Bay
Unsere Gedanken zum Jahreswechsel
Natürlich haben wir uns auch so unsere Gedanken zum Jahreswechsel gemacht. Denn wie schon im vergangenen Jahr steht ein spannendes und abwechslungsreiches Jahr vor der Tür, das gewisse Veränderungen in unserem Leben mit sich bringen wird.
Bevor wir aber zuviel an das 2010 gedacht haben, kreisten unsere Gedanken zuerst um das 2009. Was wir in diesem Jahr alles erleben durften, macht uns unwahrscheinlich glücklich und bereichert uns ungemein! Wir konnten atemberaubende Landschaften sehen, unter dem schönsten Sternenhimmel schlafen (sogar die Milchstrasse sahen wir), wir lernten tolle Leute kennen und es entwickelten sich wunderbare Freundschaften, wir sahen Tiere und Pflanzen, die wir vorher nur aus TV und Büchern kannten, wir verspürten immer das Gefühl von Freiheit, wir lernten eine andere Kultur kennen, wir setzten uns intensiver mit dem Thema Auto auseinander (merci Peter, das Bier folgt ;-) ), wir besserten unsere Englischkenntnisse auf, wir wissen nun, wie man als Schweizer in Australien ein Arbeitsvisum für Indonesien beantragt, wir konnten Sandboarden und Schnorcheln, wir wissen jetzt, dass man auch mitten in der Nacht das Haus verlassen muss, wenn der Feueralarm uns aus dem Schlaf reisst und wir erhielten immer wieder die Bestätigung, dass dieses Australien-Abenteuer die beste Entscheidung war! Kurz gesagt: All unsere Australien-Erlebnisse sind unbezahlbar und können uns nicht mehr genommen werden!
Das sind ganz schön viele Sachen, gell? Ich könnte hier die Liste wohl auch noch endlos weiterführen, aber dann würden wahrscheinlich die Gedanken zum 2010 verloren gehen ;-)
Ja das 2010…was dieses Jahr wohl alles für uns bereit hält? Wir wissen es nicht und wir wollen es auch noch gar nicht so genau wissen. Aber einige Sachen sind schon jetzt klar: Wir werden die verbleibenden drei Monat hier in Downunder nochmals in vollen Zügen geniessen, wir legen uns in die Sonne, wir staunen über die Natur, wir leben in den Tag hinein und wenn der Tag dann gekommen ist, steigen wir in das Flugzeug back to Switzerland. Nicht aber ohne in Singapore einen ausgiebigen Stopp einzulegen und die Stadt zu erkunden. Wenn schon, denn schon ;-)
Und ab dem 29. März 2010 werden wir wieder bei euch sein und uns intensiv mit dem Leben nach Australien auseinander setzen. Ihr kennt uns gut genug, um zu wissen, dass wir schon wieder einige Pläne geschmiedet haben. Aber ihr kennt uns auch gut genug, um zu wissen, dass ihr nach diesen Zeilen nicht viel mehr wisst ;-)
Die Spannung steigt
Unser erklärtes Ziel, Silvester in Exmouth zu verbringen, kam durch unsere Autopanne vom vergangenen Sonntag etwas ins Wanken, aber wir waren zuversichtlich. Schliesslich konnten wir Miss Abbi am Sonntagabend wieder starten!
Da am Montag ja bekanntlich ein Public Holiday (ein Feiertag) war, konnten wir den Tag gemütlich angehen. Ich finde übrigens diese Idee mit den Public Holidays gar nicht so schlecht: Wenn ein Feiertag auf ein Wochenende fällt, ist automatisch der folgende Montag ebenfalls ein Feiertag. Ich glaube, ich muss mich da mal in Bern melden ;-)
Nun aber wieder zurück zu unserem gemütlichen Tag, der eigentlich sehr rasch erzählt ist. Am Morgen früh waren die Temperaturen dank der starken Bewölkung angenehm, aber um 8:00 Uhr kam die Sonne hervor und ab dann kletterten die Temperaturen unaufhaltsam bis 40 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit betrug 63%. Also angenehm fühlt sich minim anders an. So blieb uns nicht viel anderes übrig als an den Schatten zu liegen und uns von Zeit zu Zeit im Pool abzukühlen. Dazwischen eine Runde Ping Pong (natürlich im klimatisierten Aufenthaltsraum), etwas Lesen, Plaudern und unseren Privat-Automechaniker um Rat fragen. Hier geht ein ganz besonderer Dank an Irène und Peter und ihr könnt sicher sein, dass wir uns revanchieren werden!
Und am Abend sassen wir noch lange mit einem Angestellten des Campingplatzes zusammen und redeten über Gott und die Welt, wobei für die Männer Gott manchmal mit den Simpsons ersetzt wurde. Naja, Männer eben… ;-)
Ich beobachtete lieber noch etwas die Krebse, welche wie bereits am Vorabend, vom Fluss herufkamen und sich rund um die BBQ-Stelle verteilten. Ein wirklich spannendes Schauspiel.
Spannend sollte auch der Dienstag werden. In erster Linie war der Tag aber vor allem heiss und schwül. Denn schon um 6:30 Uhr herrschten 30 Grad Celsius und uns lief der Schweiss nur so runter. Ach wie sehnte ich mich doch nach meinen 45 Grad Celsius im Trockenen.
Wir packten nach dem Frühstück all unsere Sachen zusammen und fuhren zur Mitsubishi-Garage. Ja, Miss Abbi fuhr tatsächlich ganz problemlos. Dummerweise hatte aber die Mitsubishi-Garage bis am 11. Januar 2010 Ferien und wir entschieden uns für Toyota. Unser Problem war rasch erklärt, die Benzin-Theorie bestätig (ein weiteres Mal) und uns wurde empfohlen, einen neuen Deckel für den Öl-Tank zu kaufen, da dieser nicht mehr dicht sei und so Öl verloren geht (nicht vergessen, auf 500km trinkt unsere Miss Abbi nicht nur viel Benzin sondern auch 1 Liter Öl). Gesagt getan, wir kauften einen neuen Deckel, eine neue Kanne Öl und für Roger noch ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk: Das Handbuch zum Mitsubishi Pajero! Auf meine Frage hin, ob er dieses dann als Souvenir mit nach Hause nehmen will, antwortete er mit Nein. Dieses Handbuch würde schliesslich den Wert des Autos beim Wiederverkauf erhöhen. Aha.
Und so fuhren wir dann wieder sorglos weiter und waren erleichtert, dass das Problem nicht grösser war. Schlussendlich können wir unserer Miss Abbi nicht einmal einen Vorwurf machen. Denn Roger wollte unbedingt den Tank leer laufen lassen und somit ist auch er schuld.
Unser Silvester-Ziel rückte also wieder in greifbare Nähe und wir fuhren frohen Mutes nochmals durch die Pilbara. Und auch heute war diese Landschaft wieder wunderschön!
Unterwegs machten wir noch unsere Einkäufe und tranken je 6 Liter Wasser! Das ist jetzt kein Witz, sondern unser Ernst! Jetzt wisst ihr auch, wieso wir mit 45 Litern Getränken nicht so weit kommen.
Unser Nachtlager schlugen wir auf einer schönen Raststätte direkt an einem Fluss auf und erfrischten uns gleich noch etwas im Wasser. Herrlich ;-)
Lustige Krebse
Neuer Deckel wird montiert und Rogers ganzer Stolz liegt ebenfalls in Reichweite ;-)
Pilbara
Man beachte die weissen Handschuhe ;-)
Ein bisschen Spass muss sein ;-)
Jupi, Ziel erreicht!
Nach einer tollen (einmal mehr) 350km langen Fahrt durch die Pilbara kamen wir am 30. Dezember in Exmouth an. Dies ist ein hübscher kleiner Ort, der Ausgangspunkt für Erkundungstouren in den Cape Range NP und Schnorcheltouren am Ningaloo Reef ist.
Wir mieteten uns vorerst für zwei Nächte auf dem Campingplatz ein und erkundeten uns im Information Centre. Danach war einmal mehr klar, dass wir im Paradies sind: Schnorcheln, Schwimmen, Sünnele und das alles bei schönstem Wetter und mindestens 40 Grad Celsius! Hammer!
Silvester
Der letzte Tag des Jahres 2009 begann heiss und erreichte schlussendlich warme 43 Grad Celsius. Dank der tieferen Luftfeuchtigkeit ist es nun aber wieder angenehm und so richtig zum Geniessen. Wir starteten mit einem leckeren Pancake-Frühstück in den Tag und erkundeten danach die Umgebung. Zuerst schauten wir uns kurz den Bundegi Beach an und fuhren danach zum Jurabi Turtle Centre. Denn hier kommen momentan die riesigen Meeresschildkröten jede Nacht an den Strand um ihre Eier zu legen. Dazu wollten wir uns etwas genauer informieren. Danach gab es einen kurzen Foto-Stopp am Surfers Beach beim Wrack der SS Mildura und zum Schluss fuhren wir wieder an den Bundegi Beach zum Schwimmen und Sonne tanken. Das Wasser war sehr klar und angenehm erfrischend (ok, für mich schon wieder etwas kühl ;-) ) und am Strand lagen nur wenige Leute. So verbrachten wir einen herrlichen Nachmittag am und im Meer und erhielten bereits die ersten guten Wünsche für das 2010.
Pünktlich zum Sonnenuntergang trafen wir dann am Abend beim Lighthouse ein und suchten uns einen gemütlichen Platz mit einer guten Sicht. Bei Chips und Sekt schauten wir uns dann gemütlich den Sonnenuntergang an und liessen uns den Wind um die Ohren blasen. Und als wir unseren Blick von der im Meer versunkenen Sonne abwandten und auf die andere Seite schauten, stand dort bereits ein fast voller Mond am Himmel. Eine ganz schöne Stimmung entstand dadurch.
Wir fuhren dann wieder zurück auf den Campingplatz und machten ein leckeres Silvester-BBQ. Kurz vor Mitternacht legten wir unsere Campingdecke vors Zelt und dann stiessen wir unter einem wunderschönen Sternenhimmel auf das 2010 an. HAPPY NEW YEAR!
Silvester-Frühstück
*yummy*
Und dann einfach am Strand und im Meer relaxen!
Ready for the sunset ;-)
Sunset at the Lighthouse, Exmouth
Und schwupdiwup, schon war der Mond auch da ;-)
Ningaloo Reef
Wir hatten im Vorfeld schon sehr viel über das Ningaloo Reef gehört und waren nun gespannt, ob es wirklich soooooooo schön ist. Im Information Centre des Cape Range National Parks mieteten wir für zwei Tage unsere Schnorchelausrüstung und fuhren danach zur Turquoise Bay. Bereits beim Anblick des Strandes und des Meeres waren wir hin und weg! Der Sand strahlte hell und das Meer schimmerte in den schönsten Blautönen. Türkis, hellblau, dunkelblau, weiss…alles war dabei. Ich konnte es gar nicht abwarten das Reef zu sehen und drehte eine erste Schnorchel-Runde im kalten Wasser. Ja, es war wirklich kalt, ihr könnt Roger fragen. Später schnorchelten wir dann noch beide zusammen zweimal durchs Meer und was wir sahen, beeindruckte uns extrem. Korallen und Fische in den schönsten Farben und unterschiedlichsten Grössen! Dagegen kann das Great Barrier Reef wirklich (fast) einpacken. Zusätzlich kann man hier direkt vom Strand aus schnorcheln gehen und muss nicht zuerst mit dem Boot hinausfahren, was vor allem mein Magen sehr begrüsst.
So verbrachten wir an diesem ersten Tag bereits Stunden im Meer und es war klar, das Ningaloo Reef ist wirklich soooooooo schön!
Als wir wieder zurück zum Auto gingen, hatten wir nur ein Problem: Ich konnte Miss Abbi nicht starten. Diesmal war aber der Fall sehr rasch klar und die Schuldfrage im selben Moment geklärt. Ich hatte vergessen, das Licht auszuschalten. Also musste unser Jump Starter ran. Nach so langer Zeit war aber die Batterie total leer und es half nur noch eines: Überbrücken. Weil ich ja die Schuldige war, musste nun auch ich einen Helfer suchen. Bei der zweiten Anfrage hatte ich aber bereits Glück und eine Viertelstunde später fuhr Miss Abbi wieder. Puh, Glück gehabt!
Wir suchten uns dann die Osprey Bay zum Übernachten aus und schlugen dort bei heftigem Wind und etwas frischeren Temperaturen (wegen des Windes, ansonsten herrschten heute 45 Grad Celsius) unser Zelt auf. Plötzlich gesinnte sich sogar noch ein Känguruh zu uns und kam bis auf wenige Meter an unser Zelt.
Danach war Kochen angesagt und weil Feuer im NP verboten sind, benutzten wir unseren Gaskocher. Bei so heftigem Wind ist das aber gar nicht so einfach und so hatte Roger eine Idee. Er baute eine Windschutz-Wand ;-) Tönt lustig, funktionierte aber einwandfrei.
Am Samstag erlebten wir nochmals einen Traum-Tag und sahen mehr, als wir uns am Morgen zu erhoffen wagten! Zuerst schauten wir uns die verschiedenen Bays und Beaches im National Park an und machten einen sehr ausgedehnten Spaziergang in der Sandy Bay. Dort sahen wir mehrere riesige Rochen vorbeischwimmen und wir fanden wunderschöne Muscheln am Strand. Es war einfach herrlich! Zum Schluss hatte Roger noch ganz seinen persönlichen Spass und konnte mit einem gefundenen Förmchen Sandkrebse bilden ;-)
Zum Schnorcheln fuhren wir wieder an die Turquoise Bay. Nach einer Runde Liegen und Lesen, zog es uns ins Wasser. Kaum standen wir im Meer, warnten uns andere Leute, dass hier gerade eine Schlange durchschwimme. Und tatsächlich, nur wenige Meter vor uns sah ich sie. Die Leute erzählten, dass die Schlange sehr giftig sei, aber den Kiefer nicht weit genug öffnen kann um zu beissen. Ausser sie erwischt einem zwischen den Fingern. Nicht unbedingt schöne Vorstellungen. Die Schlange verzog sich dann aber wieder und wir schnorchelten los. Nur wenige Minuten später erlebten wir ein absolutes Highlight. Vor unseren Augen schwamm eine Loggerhead Turtle! Wir konnten unser Glück kaum fassen und waren von dem Anblick begeistert! Wir sahen tatsächlich eine Meeresschildkröte, unglaublich! Doch wir kamen noch nicht aus dem Staunen. Wenige Meter weiter trafen wir bereits die zweite Schildkröte an! Es ist wunderschön, wenn man diese Tiere einfach so beobachten kann. Wir konnten uns nur schwer wieder von diesem Anblick trennen. Als wir uns dann wieder auf den Weg zurück an Land machten, begegnete uns noch eine kleine Roche mit wunderschönen blauen Punkten. Wir waren begeistert!
So machten wir uns am Nachmittag mit wunderbaren Bildern im Gepäck wieder auf den Weg zurück nach Exmouth, wo wir uns nochmals auf dem Campingplatz einmieteten. Hier war es aufgrund des fehlenden Windes deutlich wärmer und wir trauten unseren Ohren kaum. Es waren 50 Grad Celsius! So fühlt sich das also an. Das empfand auch ich nun als heiss und nicht mehr nur als warm ;-)
Nachdem wir all den Sand und das Salz von den letzten zwei Tagen abgeduscht hatten (ja liebe Leute, in den Bush-Camps der Nationalparks gibt es eben nur selten Duschen) und zu Abend gegessen hatten, fuhren wir wieder zum Jurabi Turtle Centre und gingen dort an den Strand. Schliesslich wollten wir unser Glück versuchen und die Meeresschildkröten beobachten, wenn sie an Land kommen. Zuerst gingen wir eine lange Strecke auf die linke Seite, fanden dort aber nur eine etwas ältere Spur einer Schildkröte. Die hatte sich wohl schon wieder ins Wasser verzogen. So wussten wir aber nun mit Sicherheit, dass sie wirklich hier sind. Wir gingen dann noch in die andere Richtung und trafen dort auf zwei Holländer, die uns auf eine Schildkröte aufmerksam machten, die gerade ihre Eier in den Dünen gelegt hat. So harrten wir geduldig aus, bis sich die Schildkröte wieder auf den Weg zurück ins Meer machte. Und siehe da, es war tatsächlich eine Green Turtle! Diese Schildkröten werden bis zu 1,5 Meter lang und haben einen riesigen Panzer! Es war sehr faszinierend, wie sie sich vorwärts bewegte und zwischendurch hätten wir ihr am Liebsten geholfen. Denn es schien doch recht anstrengend zu sein, das ganze Gewicht über den ganzen Strand wieder retour ins Wasser zu bewegen. Doch sie schaffte es und verschwand im Meer und somit in der Nacht. Und genau in dem Moment sah ich ein paar Meter weiter etwas im Mondschein glänzen (es war Vollmond). Wir schauten genauer hin und es war tatsächlich wieder eine Green Turtle, die gerade aus dem Meer kam. Unglaublich! Wir beobachteten sie, wie sie über den Strand in die Dünen ging und dort zu graben begann. Ich sage euch, da fliegt eine Menge Sand in hohem Bogen umher. Hier liessen wir die Green Turtle nun wieder alleine, beziehungsweise wir liessen die anderen Leute beobachten. Wir fuhren total fasziniert auf den Campingplatz zurück und trafen wie bereits auf der Hinfahrt unzählige Känguruhs am Strassenrand an. Zum Glück blieben alle dort, wo sie waren.
Besser und schöner als so hätte unser 2010 gar nicht beginnen können! Es waren zwei unbeschreiblich schöne Tage und was wir alles beobachten konnten, war unglaublich!
Eis ist bei diesen Temperaturen wichtig und wir sind erfinderisch geworden ;-)
Turquoise Bay
Und los gehts ;-)
Wir waren einfach nur happy!
An diesem Strandabschnitt der Turquoise Bay schwemmt es Korallenteile und Muscheln an.
Osprey Bay
Darf ich vorstellen: Unser Nachbar ;-)
Kochen hinter der Windschutz-Wand ;-)
Ja, ich bin wirklich so braun, wie es hier scheint!
Sandy Bay und mein Beach boy am nächsten Morgen ;-)
Traumhaft schön!
Versteinerte Korallen in der Sandy Bay
Roche in der Sandy Bay.
Die war riesig!
Mein Goldschatz beim "Sangele" ;-)
Turquoise Bay again
Just fun ;-)
Emus wo man hinsah. Die gehören hier in Exmouth zum Dorf-Inventar und spazieren gemütlich durch die Gegend.
Spuren im Sand!
Das waren eindeutig Turtle-Spuren! Jupi!
Green Turtle
Soooo gross sind diese Turtles!
Eindrücklich!
Nur noch ein paar Meter und dann verschwindet sie wieder im Meer.
Ozean und Turtle sind wieder vereint.
E tschou zäme u Priiis ;-)
Am Sonntag verliessen wir Exmouth wieder und fuhren nach Coral Bay. Dies ist ein ganz kleiner Ort, der aber total touristisch ist. Der Ort besteht aus zwei riesigen Campingplätzen, einem kleinen Einkaufscenter und einem Backpacker.
Hier hatten wir uns mit Ädu, Fixu und Mänu verabredet. Wir suchten für uns einen Zeltplatz, was nicht weiter schwierig war und erkundeten uns auch gleich nach Cabins oder Zimmern für die drei Herren, welche erst später eintrafen. Dies stellte sich aber gar nicht als einfach raus und am Schluss landeten sie in einem zehner Zimmer im Backpacker. Dies waren die einzigen verfügbaren Betten in diesem Ort ;-)
Am Nachmittag fuhren dann auch Ädu, Fixu und Mänu in Coral Bay ein und nach dem Bezug ihres Zimmers gab’s erst einmal ein Bier und einen Schnupf zur Begrüssung. Herrlich, wenn man mal wieder in Gesellschaft schnupfen kann ;-)
Wir verbrachten einen gemütlichen und lustigen Abend zu fünft und wir zeigten den dreien mal wie ein richtiges australisches BBQ aussieht. Sie waren begeistert und schlugen zünftig zu ;-) Auch mit Bier und Schnupf wurde nicht unbedingt gespart und so bemerkten wir gar nicht, wie die Zeit verging. Die Aufsichtsperson des Campingplatzes merkte das aber sehr wohl und bat uns, die BBQ Area zu verlassen. Die Lichter würden schliesslich nicht grundlos um 22:00 Uhr ausgeschaltet. Ja, auch das ist Australien. Da sowieso alle etwas müde waren (einige, weil sie letzte Nacht im Auto geschlafen haben), entschieden wir uns für unsere Betten und verabredeten uns für den nächsten Morgen zu einem Morgenspaziergang am Strand.
Auso Giele, so schlimm isch s Abwäsche u Abtröchne ömu o nid gsi!
Coucousin und Coucousine ;-)
Angeheiratet;-)
So haben wir also vom 2009 Abschied genommen und das 2010 begrüsst. Für uns blieben keine Wünsche offen, im Gegenteil. Wir hatten nach der tollen Weihnacht im Sommer einen ebenso tollen Silvester, wir sahen ein traumhaftes Reef mit all seinen Bewohnern und wir hatten nochmals Besuch aus der Schweiz! Ihr seht, wir sind überglücklich ins neue Jahr gestartet!
Wir wünschen euch allen auf diesem Weg nochmals „Es guets Nöis“ und danken all denen, die uns auf irgendeinem Weg Glückwünsche gesendet haben!
*Priiiis*
Sibylle & Roger
