4. - 10. Januar 2010

 

 

 

G’Day to everyone!

Wir haben gehört, dass in der Schweiz nun so richtig Winter sei und es sehr kalt ist. Was wir dazu sagen? „Läck, sind wir froh, hier an der Sonne zu liegen, Delphine zu beobachten und spannende Bekanntschaften mit Emus und Pelikanen zu machen!“ ;-)

Das ist aber noch nicht das ganze Repertoire, das wir in dieser spannenden, lustigen und aufwühlenden Woche erlebt haben. Lasst euch in folgendem Bericht ganz einfach in die Welt von Sonne, Strand und Meer entführen.

 

 

Unsere Route in dieser Woche

 

Coral Bay – Carnarvon – Monkey Mia

 

 

Wenn ein Powernap angeblich nur 20 Minuten dauert…

 

…oder eben doch fast drei Stunden ;-) Nun aber schön der Reihe nach.

Da wir am Sonntagabend ja bereits früh zu Bett gingen, waren wir am Montagmorgen bereits früh fit und trafen uns um 7:00 Uhr zu einem Strandspaziergang. Das eigentliche Ziel dieses Walks war es, Reef Sharks zu sehen. Aber soviel sei bereits hier gesagt: Wir sahen keinen Shark, dafür ganz viel anderes.

Wir spazierten ganz gemütlich dem unendlich langen und breiten (dank der Ebbe) Strand von Coral Bay entlang, rutschten zwischendurch auf den nassen Steinen fast aus und gönnten unseren Füssen ab und zu eine Abkühlung im Meer. Da das Meer sich so weit zurück gezogen hatte, waren einige Schätze freigelegt. So sahen wir zum Beispiel sehr viele riesige Muscheln, die meisten davon noch intakt, also mit beiden Hälften. Und es dauerte auch nicht lange, bis wir die erste Roche sahen. Und dann noch eine und noch eine und noch eine! Hammer! Einige davon waren riesig, andere eher klein und eine zeigte sogar ihre blauen Punkte. Es zeigten sich aber auch Fische, wir sahen Meeresschnecken, entdeckten unterschiedliche Muscheln und waren einfach fasziniert von der Farbe des Meeres. Es schimmerte türkisblau, hellblau und dunkelblau. Einfach wunderschön!

Nach etwas mehr als einer Stunde machten wir uns wieder auf den Rückweg, diesmal etwas zügiger da sich bei allen langsam aber sicher der Hunger meldete. Roger und ich entdeckten dann noch eine Känguruhspur im Sand!

Wieder zurück auf dem Campingplatz gab es ein deftiges Frühstück mit Schinken, Eiern, Zwiebeln, Würstchen, Toast und Baked Beans. Besonders die Männer wähnten sich im Paradies und griffen zünftig zu. Natürlich kamen dumme Sprüche und lustige Erzählungen nicht zu kurz und wenn ich mich recht erinnere (und ich bin mir ziemlich sicher) genehmigten wir uns auch schon den einen oder anderen Schnupf ;-) *Priis*

Danach wurde über das Nachmittagsprogramm diskutiert. Ädu, Fixu und Mänu wollten schnorcheln gehen und Roger und ich einfach ein wenig an den Strand liegen. Unsere drei Besucher hatten aber zuerst noch das Verlangen nach einem Powernap („Mittagsschlaf“), der ja nur 20 Minuten dauert. Danach würden sie sich für den Strand bereit machen und noch die Schnorchelausrüstung mieten. So verabredeten wir uns am Strand und wir zwei machten uns bereits auf den Weg. Als wir so da lagen, in unseren Büchern lasen, plauderten, Leute beobachteten und die Schönheit des Strandes und des Meeres bewunderten, verstrichen die Stunden und keiner der drei Herren tauchte auf. Jaja, ein 20 minütiger Powernap…Aber eben, es sind ja alles Berner und da dauert bekanntlich alles etwas länger ;-)

Nach fast drei Stunden fanden dann auch unsere Langschläfer den Weg an den Strand und wagten sich ins kühle Nass. Für uns war es amüsant, den dreien zuzusehen, wie sie mit ihren Flossen ins Wasser watschelten und einer nach dem anderen untertauchte. Sie probierten im Verlaufe des Nachmittages einiges aus, änderten das Gebiet und die Ausrüstung und am Schluss kamen alle drei auf ihre Kosten. Sogar Roger unternahm noch einen kleinen „Schnorchelgang“, mit dem Resultat, dass es in Exmouth halt doch schöner ist.

Danach brachten Ädu, Fixu und Mänu die Ausrüstung wieder zurück und gingen noch einkaufen. Und eigentlich hatte ja jeder der drei seinen „Auftrag“, aber eingekauft haben sie schlussendlich alles doppelt. Immerhin besser als gar nichts ;-)

Um 18:00 Uhr hatten wir uns wieder auf unserem Campingplatz verabredet, um zusammen an den Strand zu gehen und ein BBQ zu machen. Roger und ich warteten aber bis 18:30 Uhr und sahen dann die drei direkt zum Strand spazieren. Hmmm??? Sie meinten dann, dass sie nicht mehr genau gewusst hätten, wie die Abmachung war. Männer ;-)

Wir nahmen zuerst ein Apéro (oder warens doch zwei…?) und liessen andere an den Grill. Kurz vor 20:00 Uhr schmissen wir dann den Grill für uns an und verteilten die Zwiebeln darauf. Dazu ein bisschen plaudern und die Stimmung geniessen und dann war es plötzlich dunkel. Was war geschehen? Scheinbar wird um 20:00 Uhr der Strom bei den BBQ-Plätzen abgestellt. Somit hat man kein Licht mehr und die Grills funktionieren auch nicht mehr. Also denn…alles wieder zusammen packen und zurück auf den Campingplatz schleppen (inkl. einem Eski voller Bier). Dort nahmen wir dann sofort einen Grill und einen Tisch in Beschlag und liessen uns das Wasser im Munde zusammen laufen. Die Männer kümmerten sich rührend um ihre Bierflaschen und ich schaute zum Essen. Das ist eben noch eine faire Arbeitsaufteilung ;-) Ich weiss Ädu, du hast dich um die Zwiebelringe gekümmert ;-)

Nachdem die leckeren Hamburger verdrückt und das meiste Bier zu Ende war, öffneten Roger und Ädu eine Flasche Bundaberg Rum und los gings. Kleiner Typ am Rande: Kauft nie Bundaberg Rum in Coral Bay. Dort kostet eine Flasche sage und schreibe 50 Dollar, ansonsten zwischen 32 und 35 Dollar! Wir (oder die, die bezahlt haben…) wären um diesen Tipp im Vorfeld sehr froh gewesen.

Wie schon am Sonntagabend wurden wir auch am Montag um 22:00 Uhr wieder darum gebeten, das BBQ-Areal zu verlassen, da nun Ruhe sein muss auf dem Campingplatz (schliesslich wollen einige der Gäste morgen früh fischen gehen…ok, sollen sie doch gehen, da haben wir ja nichts dagegen). Nicht dass ihr aber jetzt denkt, wir seien wieder direkt ins Bett gehuscht wie am Vorabend. Nein, nur das nicht. Denn es wurde ja jetzt so richtig lustig ;-) Wir zottelten also rüber ins Backpacker, da dort eine Bar ist. Nachdem auch Roger und ich als Nicht-Gäste des Backpackers registriert waren, konnten wir uns eine Runde bestellen. Fixu hatte nun das Verlangen nach einem Zigarillo und Roger stieg direkt darauf ein. So verschwanden die beiden zusammen mit Mänu im Raucherbereich und Ädu und ich plauderten ein wenig. Über was? Naja, was Coucousins und Coucousinen halt so bereden ;-)

Doch auch hier war schon bald Feierabend (24:00 Uhr) und wir verpassten sogar noch die letzte Gelegenheit, eine Runde zu bestellen. Es gibt schlimmeres. Wir mussten uns also noch eine weitere Lokalität suchen, aber es war alles schon zu. So war die einzige Möglichkeit das Shoppingcenter. Dort darf man am Abend im Innenhof Stühle und Tische benutzen und wir machten davon Gebrauch, oder zumindest von den Stühlen. So sassen wir noch ein Weilchen dort, rauchten Zigarillos (die waren echt gut) und schwatzten über Gott und die Welt. Roger erklärte die unterschiedlichen Lizenzen bezüglich Alkoholausschank in Australien (diejenigen, die gar keine Lizenz haben, meidet er), Ädu und Roger regelten das BYO für die Bar und mir wurde erklärt, dass ich mein Moscato-Cüpli nicht gratis erhalten werde. „Aber Ädu, ich bin doch deine geliebte angeheiratete Coucousine!“ *SMILE*

Ca. um 1:00 Uhr endete dann auch dieser Tag. Wir verabschiedeten uns wieder von Ädu, Fixu und Mänu, da die drei nicht mit uns nach Monkey Mia fahren werden. Giele, es war eine tolle Zeit und wir haben wahnsinnig viel gelacht zusammen. Danke, dass ihr uns auch gezeigt habt, wie man es schafft, die Polizei zu filmen, wie sie einem filmt (selbst merkt man nicht, dass man die Polizei filmt, die Polizei merkt aber, was sie filmt) und wie man innerhalb einer Viertelstunde zwei Verwarnungen von der Polizei kassiert ;-) Danke für alles an euch drei and see ya soon ;-)

 

 

Riesenmuschel

 

 

Sooooo schön!

 

 

Gugus ;-)

 
 

Wer das nicht schön findet, dem kann man nicht mehr helfen!

 

 

Känguruh-Spuren

 

 

Nach dem deftigen Frühstück wird noch ein Teller Cornflakes mit Milch brüderlich geteilt ;-)

 
 

Jeder hatte seine Aufgabe ;-)

 

 

No comment ;-)

 

 

Miss Abbi is going to die :-(

 

Am Dienstag fiel das Aufstehen etwas schwerer als auch schon, aber wir schafften es. Wir frühstückten, bestückten den Eski wieder mit Eis und fuhren los. Unser heutiges Ziel war das etwas mehr als 500 km entfernte Monkey Mia. Nach etwa 100 km machten wir einen kurzen Stop und erschraken. Als ich abbremste um auf den Parkplatz zu fahren, stellte Miss Abbi einfach den Motor ab. Bitte nicht schon wieder! Ich versuchte, sie wieder zu starten, ohne Erfolg. Wir schauten in den Motor, konnten aber nichts finden und beim nächsten Versuch konnte ich Miss Abbi wieder starten. Was das wohl wieder war? Wir überlegten uns, ob wir in Carnarvon, wo wir auch noch einkaufen wollten, kurz in die Garage gehen und entschieden uns danach dagegen. Miss Abbi soll in Perth nochmals in den Service und bis dahin würde sie es wohl schaffen. So fuhren wir in Carnarvon ohne weitere Probleme ein, Miss Abbi stockte beim Kreisel ein wenig, fuhr aber brav weiter und wir waren zuversichtlich. Bis, ja bis wir auf den Parkplatz vom Woolworths einbiegen wollten. Mitten auf der Strasse stellte der Motor wieder ab. Mist! Miss Abbi liess sich wieder starten und für uns war nun klar, dass wir heute noch in die Garage MÜSSEN. Das machten wir dann nach unserem Einkauf auch. Zuversichtlich wie Roger immer ist (und das liebe ich ja unter anderem auch so an ihm) meinte er: „Schätzu, das lässt sich sicher alles erklären.“ Jaja, erklären ist ja gut und recht, aber lösen lassen muss es sich dann auch noch.

Da keine Mitsubishi Garage in Carnarvon ist, gingen wir wieder einmal zu Toyota. Die hatten aber erst für den folgenden Montag einen Termin frei, um sich den Motor genauer anzuschauen. Also sooo lang wollten wir eigentlich nicht warten… Der Typ dort nahm sich dann aber die Zeit, kurz einen Blick in den Motor zu werfen und meinte, dass das Öl, welches durch das Leck (noch nicht lokalisiert) herausspritzt die Zündkerzen nässt und dies das Problem sei. Wir sollen bis Geraldton fahren, immer wieder Öl nachfüllen (noch immer 1 Liter Öl/500 km) und dort in die Mitsubishi Garage. Roger reichte diese Aussage zur totalen Beruhigung, ich zweifelte noch etwas, liess mich aber von den beiden überzeugen. Der Toyota-Typ gab uns aber noch den Tipp, kurz bei RAC vorbeizugehen. Vielleicht hätten die Zeit, um einen genaueren Blick in den Motor zu werfen. Wir bedankten uns für die Hilfe und fuhren zur RAC. Dort nahm sich ein etwas älterer netter Herr der Sache an und schaute in den Motor. Die Theorie mit den Zündkerzen konnte er nicht bestätigen, Öl würde so eine Reaktion nicht auslösen. Er bat mich, mal den Motor zu starten. Gesagt getan und wir hofften. Doch was uns jetzt gesagt wurde, konnten wir kaum glauben: „The motor is going to die.“ Auf Deutsch übersetzt kann man auch ganz einfach sagen: „Der Motor ist kaputt.“ Scheinbar ist ein Kolbenring kaputt, was auch den Öl-Verlust und den stetig sinkenden Öl-Druck erklärt. Ja Roger, die Sache liess sich zwar erklären, aber leider nicht lösen. Denn mit ihren 20 Jahren ist unsere Miss Abbi doch schon etwas zu alt für einen neuen Motor und unser Konto wohl zu klein. Der nette Herr sagte uns, dass wir am Besten noch bis Perth runter fahren und dort das Auto verkaufen. Bis Perth sollten wir noch kommen, vielleicht auch weiter, aber das sei eine Glückssache. Wir bedankten uns für die ehrliche und nette Hilfe und gingen auf einen Campingplatz. Denn heute noch bis Monkey Mia zu fahren, war unmöglich, da es bereits mitten im Nachmittag war und es noch über 300 km gewesen wären.

In unseren Köpfen schwirrten die Gedanken und wir mussten nun alles zuerst ein wenig setzen lassen. Was macht Miss Abbi bloss mit uns? Wir haben doch so gut zu ihr geschaut und uns immer bei ihr bedankt, dass sie uns heil an unsere Ziele brachte.

Für uns heisst es nun wieder mal umplanen. In den nächsten Tagen kamen uns mehrere Ideen, einige wurden verworfen, andere niedergeschrieben und der Prozess läuft noch immer ;-)

 

 

Eine neue Kanne Öl und Ölverdicker. Der Verdicker soll unsere Miss Abbi noch etwas länger am Leben halten!

 
 

Jetzt wird’s auch noch kalt

 

Dieser Abschnitt ist eher eine Randnotiz und löst bei euch wohl nur Kopfschütteln aus. Aber wir sagen euch jetzt eines: In Carnarvon war es kalt. Seit Weihnachten prägten Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad Celsius unseren Alltag und hier herrschten plötzlich nur noch 30 Grad Celsius den Tag hindurch und am Abend wurde es mit einem heftigen Wind seeeehr kühl. Pulli und lange Hosen kamen deshalb abends zum Zug. Jaja, auch das sind Probleme, mit denen wir uns hier rumschlagen ;-)

Aber unsere Reise führte uns ja gegen Ende Woche nach Monkey Mia und da ist es wieder über 30 Grad Celsius und nur nachts etwas kühl.

 

 

Carnarvon

 

Aufgrund von Miss Abbis Problem, blieben wir nun noch zwei Tag in Carnarvon und recherchierten im Internet verschiedene Optionen nach, machten ein super Schnäppchen (Innlandflug Sydney-Brisbane für uns zwei für insgesamt nur 137 Dollar!), lasen Mails und aktualisierten die Homepage.

Am Donnerstag machten wir dann noch einen Walk auf dem 1 Mile Jetty und gingen danach zur Facine um dort den Sonnenuntergang zu sehen (sind fast verfroren bei diesem Unterfangen).

Als wir dann am Freitagmorgen den Campingplatz verliessen (Miss Abbi machte keine Probleme), wurden uns noch zwei Mangos geschenkt. Wir müssten sie einfach noch zwei, drei Tage reifen lassen. Wir legten die Mangos hinter die Windschutzscheibe, so war unsere Indoor-Plantage eröffnet ;-) Caro, ich übe schon mal ;-)

 

 

Riesige Mango-Plantage direkt hinter unserem Campingplatz.

 

 

1 Mile Jetty

 

 

Sunset at the Facine, Carnarvon

 

 

Roger im Paradies ;-)

 

 

Und rein damit.

 

 

Monkey Mia

 

Im Verlaufe des Nachmittages kamen wir am Freitag in Monkey Mia im Dolphin Resort an und buchten drei Nächte. Das Ressort liegt direkt am wunderschönen Strand mit dem glasklaren und türkis schimmernden Meer. Traumhaft!

Flink, wie wir inzwischen sind, stellten wir unser Zelt auf und gönnten uns ein Apéro auf unserer gemütlichen Picknick-Decke. Dabei beobachteten wir die Emus, die auch hier über den Campingplatz laufen und zwischendurch an einem Zelt zupfen. Miss Abbi hat jetzt mal Pause bis am Montagmorgen und wir reden ihr immer gut zu ;-)

Am Samstagmorgen klingelte bereits um 6:45 Uhr der Wecker und wir schälten uns aus unseren Schlafsäcken. Kurz unter die Dusche, Sonnencrème einschmieren (haben mittlerweile die siebte oder achte Flasche begonnen) und Badesachen anziehen und dann ab an den Strand. Wieso schon so früh, fragt ihr euch jetzt wohl. Und wisst ihr was? Ihr könnt es hier tatsächlich auch gleich erfahren ;-)

Ungefähr um 7:30 Uhr kommen jeden Morgen ein paar Delphine an den Strand von Monkey Mia und lassen sich Fische füttern. Die Menge, die sie erhalten, beträgt weniger als einen Drittel ihres Tagesbedarfes. So ist gewährleistet, dass sie den Rest des Tages jagen und nicht von den Menschen abhängig werden.

Als wir zum Strand kamen, standen bereits sehr viele Leute dort und zu unserer Überraschung war auch ein Pelikan anwesend. Er liess sich in seiner ganzen Pracht fotografieren und wir waren begeistert, mal einen Pelikan so nahe zu sehen. Das sind wirklich riesige Vögel und sehr schöne dazu. Danach begaben wir uns auf den Steg, da uns beim Wasser schon zu viele Leute standen. Von dort aus hatten wir eine super Sicht auf die Delphine. Insgesamt kamen an diesem Morgen zehn Delphine (so viele sind aber nicht die Regel)! Sogar junge Delphine waren dabei! Es war wunderschön, die Tiere so nahe zu sehen und beobachten zu können! Ich hätte wohl noch stundenlang dort sitzen können und den Delphinen zuschauen.

Als sich die Delphine wieder verabschiedet hatten, widmeten wir uns nochmals etwas dem Pelikan, der noch immer am Strand war. Auch er erhielt ein paar Leckerchen und posierte nun nochmals geduldig für unsere Fotos.

So hatten wir bereits vor dem Frühstück ein wunderschönes Erlebnis, das wir sicherlich nie vergessen werden!

Den Rest des Tages genossen wir das süsse Nichtstun, versuchten uns am türkisblauen Meer satt zu sehen (ist uns aber nicht gelungen) und träumten von den Australien-Monaten die hinter uns liegen und denen, die noch vor uns liegen ;-)

Auch der Sonntag begann für uns wieder mit Delphinen und Pelikanen. Delphine waren diesmal aber „nur“ zwei Weibchen mit ihren beiden Jungen anwesend, doch Pelikane waren insgesamt fünf da. Wir schauten den Delphinen zu, wie sie spielten und eines der Weibchen versuchte mit einer besonderen Showeinlage den Fisch etwas früher zu bekommen. Es war wieder ein wunderschönes Schauspiel und einmal im Leben mit diesen Tieren zu schwimmen und sie auch noch berühren zu dürfen, das wäre der Hit!

Nach den Delphinen widmeten wir uns noch etwas den Pelikanen. Diese Vögel sind in ihrer ganzen Erscheinung speziell und lustig. Zwischendurch bekamen sie sich in die Haare oder eben in die Federn und dann standen sie wieder bockstill im Sand. Aber als sie ihr Leckerchen erhielten, war es mit der Ruhe vorbei und jeder einzelne Pelikan riss seinen riesigen Schnabel auf und versuchte, den Fisch zu fassen. Danach wurde der Rasensprenkler eingeschaltet und zwei der Pelikane stillten dort ihren Durst. Das war herrlich!

Für uns war dann ebenfalls „Fütterungszeit“ und wir machten wieder einmal Pancakes mit leckeren Früchten. Darunter auch eine der Mangos von unserer Indoor-Plantage ;-)

Nach dem Frühstück war Bewegung angesagt. Wir wanderten dem Monkey Mia Walk Trail entlang und entdeckten dabei Spuren von Känguruhs, Emus und Schlangen. Die Emus liefen uns dann auch irgendwann über den Weg, sowohl auf dem Walk als auch auf dem Campingplatz. Schlangen sahen wir zum Glück keine, Känguruhs leider auch nicht, aber einen Hasen entdeckten wir, als er von einem Busch zum anderen hoppelte. Während des gesamten Walks hatten wir immer wieder eine tolle Aussicht aufs türkisblaue Meer und den fast weissen Strand. Einfach nur schön! Den letzten Teil des Walks änderten wir dann etwas ab und verliessen den Pfad um direkt am Strand zum Campingplatz zurückzukehren. Dabei sahen wir eine riesige Vogel-Kolonie und unzählige Muscheln.

Wieder zurück auf dem Campingplatz schnappten wir uns unsere Strandsachen und legten uns etwas in die Sonne. Wie heisst es doch so schön: Am siebten Tage sollst du ruhen ;-) Der Wind hatte von dieser Sonntagsruhe aber wohl noch nie etwas gehört und blies uns mächtig um die Ohren. So nahmen wir nach knapp einer Stunde Lesen ein erfrischendes Bad im Meer, befreiten uns etwas vom Sand, der uns wie Paniermehl eingedeckt hatte und legten uns neben unser Zelt in den Rasen. Hier wurden wir dann auch nicht mehr vom Sand gestört, aber die Emus schauten gelegentlich bei uns vorbei.

Nach diesem Wochenende hier in Monkey Mia können wir sagen, es ist ein wunderschöner Ort und die Delphine und Pelikane sind ein absolutes Highlight und einen ausgedehnten Besuch wert!

 

 

Wer ist hier wohl grösser?

 

 

Nicht schlecht, gell ;-)

 

 

Und da waren sie!

 

 

Delphine, wo man hinsah!

 

 

Beach in Monkey Mia

 

 

Unsere Indoor-Plantage und die x. Flasche Sonnencreme ;-)

 

 

Hi, here I am ;-)

 

 

Sooooo süss!

 

 

Alle in Reih und Glied, bitte schön ;-)

 

 

Zeit für ein Leckerchen.

 

 

Und dann noch ein Schluck Wasser ;-)

 

 

Spuren von Emus

 

 

Und da sind die Emus auch schon!

 

 

Spuren von Känguruhs

 

 

 

So ihr lieben Leute, jetzt müsst ihr langsam wieder aus euren Träumen aufwachen ;-) Wir übernehmen aber die Aufgabe weiterhin gerne, euch jede Woche erneut zum Träumen zu bringen. Denn wir können diesen Traum tatsächlich leben und wir geniessen jeden Moment und daran sollt auch ihr teilhaben. Ihr müsst uns einfach einen Gefallen machen: Drückt uns immer mal wieder die Daumen für unsere Miss Abbi. Sie ist uns wirklich sehr ans Herz gewachsen und wir möchten noch soviel Zeit wie möglich mit ihr verbringen!

Wir wünschen euch eine gute Zeit und viele tolle Erlebnisse bis zu unserem nächsten Wochenbericht und vergesst bitte folgendes nie:

 

 

Don’t dream your life, live your dream!

 

That’s what we’re doing and it’s just amazing!

 

 

 

Eure beiden Weltenbummler

 

Sibylle & Roger