8. - 14. Februar 2010

 

 

 

Halli Hallo Hallöle, wie geht es euch denn so? Ward ihr alle schön brav an der „Chesslete“? Uns geht es nach wie vor super und auch Miss Abbi fühlt sich den Umständen entsprechend wohl.

Wir hatten wieder mal eine super tolle Woche mit viel Natur, unterschiedlichen Tieren und einem herzlichen Wiedersehen. Das Wetter spielt noch immer gut mit, auch wenn es jetzt langsam zwischendurch kühle Abende gibt. Aber für Schnee reicht es noch lange nicht. Ist auch gut so, denn den wollen wir euch nun wirklich nicht wegnehmen ;-)

 

 

Unsere Route in dieser Woche

 

Port Lincoln – Lincoln NP – Port Augusta – Normanville – Kangaroo Island

 

 

Lincoln National Park

 

Die neue Woche begann im wahrsten Sinne des Wortes fischig. Wir besuchten nämlich in Port Lincoln eine kleine Fish Factory. Dort wurde uns gezeigt, wie Austern geöffnet und Fische filetiert werden (alles Handarbeit), wie die Fischfilets abgepackt werden und wir erhielten ein paar generelle Infos zum Verkauf und Versand der Ware. Alles in allem sicherlich interessant, aber nicht weltbewegend. Wir hatten uns das Ganze grösser und vielfältiger vorgestellt. Zum Schluss gab es dann aber noch ein paar Häppchen zum Degustieren und wir kauften uns 1 kg Prawns. Schliesslich waren wir hier wieder mal an der Quelle. Wie eigentlich immer, wenn wir direkt der Küste entlang fahren ;-) Aber wir lieben solche Sachen einfach!

Nach der Fish Factory-Besichtigung ging es auf Umwegen in den Lincoln NP. Wir hatten in den letzten Tagen einiges über diesen NP gehört und gelesen und waren sehr gespannt, was uns dort alles erwartet. Je weiter wir in den Park hinein fuhren, desto mehr gefiel es uns. Die Vegetation war sehr grün, alles dicht bewachsen und das Meer hatte ein strahlendes Türkisblau bis Dunkelblau. Einfach herrlich diese Farben!

Einen ersten Halt legten wir am Fishermans Point ein. Dort spazierten wir ein wenig umher und staunten über die Farbe des Meeres und die wunderschöne Aussicht. Ob wir wohl gleich hier unser Zelt aufschlagen wollen? Naja, schön wäre es ja, aber eigentlich war der September Beach unser Ziel. Da wir in den letzten Tagen gemerkt haben, dass der erste Gedanke oftmals auch der beste ist, fuhren wir zum September Beach und wir wurden nicht enttäuscht. Die Farbe des Meeres war hier unbeschreiblich schön und der Strand einfach traumhaft! Von unserem Zeltplatz mussten wir nur ein paar wenige Schritte gehen und schon standen wir auf den Sanddünen, welche einen herrlichen Blick über die Bucht erlaubten. Dann die Sanddüne hinunterlaufen und schon waren wir am Strand. Was will man mehr? Wir waren zumindest mehr als zufrieden und erkundeten sofort den Strand. An einem Ende konnte man über die Felsen sogar noch eine weitere, kleinere Bucht erreichen und dort strahlte das Wasser noch mehr. Zudem lagen überall tolle Muscheln im Sand und ich konnte meiner Sammler-Leidenschaft frönen. Ehe wir es uns versahen, waren wir also wieder einmal in einem kleinen Paradies angekommen! Wir schnappten uns unsere Badesachen und legten uns mit unseren spannenden Büchern an den Strand. Nach ein bisschen „sünnele“ waren wir dann genügend aufgewärmt, um das Meer unsicher zu machen, Ok, vor allem Roger machte dies. Mir war das Wasser etwas zu kalt und so schaffte ich es nur bis zum Bauch. Aber immerhin ;-)

Am Abend bekamen wir dann sogar noch Besuch von zwei Känguruhs, die sich in der Nähe unseres Platzes ihr Abendessen gönnten.

Am nächsten Morgen ging es früh los – sehr früh ;-) Um 6:30 Uhr klingelte der Wecker und ich machte mich auf den Weg an den Strand. Schliesslich wollte ich hier den Sonnenaufgang beobachten. Roger schaute nur kurz auf und meinte, er bleibe noch ein wenig liegen. Soll er doch, aber ich lasse mir dieses Naturschauspiel sicher nicht entgehen. So ging ich also runter an den Strand und schaute mir den wunderschönen Sonnenaufgang an. Dabei sah ich sogar einen Delphin! Als ich wieder über die Sanddüne zu unserem Zelt hoch kraxelte, begegneten mir auch schon wieder die beiden Känguruhs vom Vorabend und etwas weiter vorne standen gleich nochmals zwei. Diese Tiere sind auch nach fast einem Jahr immer wieder sehr faszinierend!

Nun fand auch Roger den Weg aus dem Zelt und wir stärkten uns für unseren geplanten Walk und dann gings auch schon los. Wir machten den Donington Loop Walk, der 6, 2 km lang ist. Vor allem der erste Teil des Walkes war phänomenal. Wir wanderten immer der Küste entlang und entdeckten plötzlich Delphine. Diese tummelten sich relativ nahe an der Küste und wir konnten sie ewig beobachten. Dieser Anblick war traumhaft schön! Als wir dann um das Lighthouse herum gingen, sahen wir noch einen weiteren Delphin und nur ein paar wenige Meter weiter begegnete uns ein Lizard. Roger meinte, dass ich mich daneben stellen soll für ein Foto. Nachdem mich aber die Woche zuvor ein solcher Lizard angefaucht hatte, war ich etwas skeptisch. So liess ich lieber einen gewissen Sicherheitsabstand zwischen uns ;-) Anschliessend sahen wir noch zwei Känguruhs und am Engine Point Beach lagen unzählige tote Quallen am Strand. Danach führte der Walk quer durchs Innland und war nicht mehr ganz so spektakulär. Aber immerhin ein Känguruh und mehrere Känguruh-Skelette sahen wir.

Wieder zurück beim Zelt erwartete uns nochmals ein Lizard. Auch diese Tiere sind immer wieder faszinierend! Wir legten uns dann wieder an den Strand und kühlten uns im Meer ab. Es war unglaublich, aber wir hatten den ganzen Strand nur für uns alleine. Ein Traum!

Am Abend hatten wir dann nochmals Besuch von den beiden Känguruhs und ich probierte alle möglichen Kameraeinstellungen aus, um in der Dämmerung ein möglichst gutes Foto hinzukriegen ;-)

 

 

Fishermans Point

 

 

September Beach

 

 

Eine Bucht, die keine Wünsche offen lässt!

 

 

Cheers Gotte Elsa ;-)

 

 

Was das wohl wieder gibt?

Ich glaube, das vorgezogene Apéro zeigt seine Wirkung ;-)

 
 

*GRINS*

 
 

YUMMY!

 

 

Sunset at the September Beach

 

 

Hallo ihr zwei!

 
 

Ein Paradies, auch für Delphine!

 
 

Guck mal ;-)

 

 

Besuch von zwei Kangaroos

 

 

Ein bisschen Spannung muss sein ;-)

 

Was zu Hause in unseren eigenen vier Wänden ganz normal ist, stellt sich hier manchmal als echte Herausforderung raus. Da wir immer wieder wild oder eben in „Bush-Camps“ in den National Parks übernachten, steht uns nicht täglich eine Dusche zur Verfügung. So war es auch im Lincoln NP. Und nach zwei Tagen war trotz Meer das Verlangen nach einer Dusche da. Schliesslich wollten wir am Mittwoch noch bis Port Augusta fahren und uns zuvor etwas erfrischen. So einfach wie wir uns das vorgestellt hatten, war es dann aber doch nicht.

Wir zwei Schlaumeier behielten den Code für die Schranke beim Eingang des Campingplatzes in Port Lincoln, wo wir zuvor campiert hatten und wollten diesen am Mittwoch nochmals benutzen, um möglichst unauffällig die Duschen dort zu gebrauchen. Hierzu müssen wir aber noch erwähnen, dass wir das normalerweise nicht so machen. Denn einfach die Duschen zu benutzen ohne dafür zu bezahlen, finden wir nicht so ganz fair. Aber für einmal schien es uns ok. Dumm war in diesem Fall nur, dass der Code natürlich nicht mehr gültig war. Und noch etwas dümmer war die Lage der Schranke. Um dorthin zu gelangen, musste man direkt vor dem Büro durchfahren und weil sich die Schranke mit unserem Code nicht mehr öffnen liess, mussten wir rückwärts wieder die Strasse vor dem Büro hochfahren. Wir blieben also sicherlich nicht unbemerkt ;-)

Jetzt aber das Auto einfach auf dem Besucherparkplatz zu parkieren und hinein zu spazieren, erschien uns als keine gute Idee und so wurden wir erfinderisch. Wir parkten etwas abseits des Campingplatzes und spazierten via Walking-Trail, der direkt am unteren Ende des Campingplatzes durchführt und ausser Sichtweite des Büros liegt, zu den Duschen. Puh, das war geschafft. Nun genossen wir die erfrischende Dusche, beeilten uns aber trotzdem. Denn so richtig wohl war es uns beiden nicht. Wir trafen uns bei der Camping-Küche wieder und machten uns schleunigst auf den Weg zurück zum Auto.

Die Dusche war super, aber das nächste Mal bezahlen wir lieber wieder diese paar wenigen Dollars und duschen „legal“ ;-)

 

 

Port Augusta

 

Wie bereits erwähnt, war der Mittwoch wieder mal ein Fahr-Tag und nach der abenteuerlichen Dusche ging es auch endlich los. Bei schönstem Wetter und (noch) angenehmen Temperaturen fuhren wir durch eine wunderschöne Landschaft via Arno Bay nach Port Augusta. Arno Bay ist ein kleines verschlafenes Nest am Meer, das sich wunderbar für eine Lunch-Pause eignete.

Am Nachmittag trafen wir dann in Port Augusta ein und uns traf fast der Schlag. Hier herrschten wieder 40 Grad Celsius, was ja an und für sich super ist. Aber der angekündigte Regen führte dazu, dass es extrem schwül war und man auch ohne Bewegung innert kürzester Zeit schwitzte.

Wir schauten uns dann gleich noch das Town Centre an, welches wir nicht wirklich schön fanden. Port Augusta scheint in den letzten Jahren extrem gewachsen zu sein und droht nun, aus allen Nähten zu platzen. Alles ist extrem nahe zusammen gebaut und die Strassen sind wahnsinnig schmal.

Es gab aber auch etwas, das uns faszinierte. Port Augusta ist ein Ort, von dem aus wohl zu jeder grossen und bekannten Stadt in Australien eine Strasse führt. So sahen wir Wegweiser nach Alice Springs, Adelaide, Perth und sogar Sydney. Und wir waren doch etwas stolz als wir sagen konnten: „Hey, all diese Orte haben wir bereits bereist!“

Nach dem schwülen Vortag folgte ein etwas angenehmerer Donnerstag und am Nachmittag regnete es dann auch ein wenig. Uns war das egal, wir verbrachten unsere Zeit mit der definitiven Reiseplanung bis nach Sydney, buchten alles Notwendige für unseren Tasmanien-Trip und schauten uns die Fotos der vergangenen Tage an. Also ein ganz entspannter Tag ;-)

 

 

Einfach nur schön!

 

 

Shirley and Colin

 

Vielleicht könnt ihr euch noch erinnern: Als wir vor den Bungle Bungles unseren Breakdown mit Miss Abbi hatten, lernten wir dort Shirley und Colin kennen. Dieses ältere Ehepaar schaute damals ein wenig zu uns und wartete nach unserer Abschlepp-Aktion noch mehrere Tage auf das Ersatzteil, dass auf den Rastplatz hätte geliefert werden sollen. Damals gaben sie uns auch ihre Adresse und wir erfuhren, dass sich ihr Zuhause in der Nähe von Adelaide befindet.

Da wir nun Ende dieser Woche nach Kangaroo Island fuhren, meldeten wir uns bei den Beiden und fragten, ob sie wohl am Vorabend zu Hause seien, damit wir sie besuchen können. Die Antwort kam prompt und mit ihr auch gleich eine Einladung zum Abendessen. Diese Einladung und die angebotene Übernachtung bei ihnen nahmen wir sehr gerne an.

Shirley und Colin wohnen in Normanville, etwas ausserhalb des Dorfes an einer wunderschönen Lage. Innerhalb fünf Minuten erreicht man zu Fuss den Strand und auf der anderen Seite ist man von sanften Hügeln umgeben. Eine sehr idyllische Gegend. Wir verbrachten einen sehr gemütlichen Abend bei den Beiden und sie verwöhnten uns nach Strich und Faden.

Shirley und Colin waren extrem herzlich und boten uns sogar ihr Auto für Kangaroo Island an, als sie hörten, dass unsere Miss Abbi nicht mehr so fit ist und sie nicht wollten, dass wir auf der Insel eine Panne haben. Dieses Angebot lehnten wir aber dankend ab. Wenn wir nun schon bis hierher gekommen sind, schafft Miss Abbi Kangaroo Island auch noch.

Als wir uns am nächsten Morgen wieder von Shirley und Colin verabschiedeten, gaben sie uns den Auftrag, dass wir uns nach Kangaroo Island unbedingt melden sollen, damit sie wissen, dass alles gut ging und wir wohlauf sind.

Shirley and Colin, we will do that! Thank you very much for all you have done for us!

 

 

Strand in Normanville

 

 

Kangaroo Island!

 

Am Freitagmorgen war es endlich soweit: Unser Kangaroo Island-Abenteuer startete! Wir freuten uns wie kleine Kinder auf die bevorstehenden fünf Tage und waren ganz gespannt.

Das erste Highlight erwartete uns bereits am Cape Jervis, von wo aus wir mit der Fähre nach Kangaroo Island fuhren. Wir holten unsere Tickets ab, stellten uns brav mit Miss Abbi in die Reihe und dann kamen auch schon die Anweisungen. Roger musste als Passagier das Auto verlassen und zu Fuss auf die Fähre gehen, während ich mit Miss Abbi millimetergenau eingewiesen wurde. Ich sag es euch, da stand zum Schluss wirklich ein Auto neben dem anderen und teilweise fragte man sich, wie die Leute da wohl aus- und wieder einsteigen konnten. Aber das konnte unmöglich mein Problem sein ;-)

Ich traf dann Roger oben in der Fähre und wir suchten uns einen netten Sitzplatz mit bester Aussicht. Ich machte mir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt keine Sorgen bezüglich meiner Seetauglichkeit und stellte mir die Überfahrt ganz entspannt vor. Was sollte auch auf einem so grossen Schiff während nur 45 Minuten passieren? Nun ja, da kann so einiges passieren, das weiss ich nun auch ;-(

Ganz entgegen meinen Vorstellungen verhielt sich das Meer nicht gerade ruhig und die Fähre schaukelte trotz ihrer Grösse ganz schön umher. Also für meinen Geschmack ein bisschen zu fest. So zogen sich diese 45 Minuten natürlich etwas in die Länge und ich war froh, als ich wieder festen Boden unter den Füssen hatte. An die Rückfahrt verschwendete ich vorerst keinen einzigen Gedanken und das war auch gut so.

Wir fuhren zuerst ins Visitor Centre und holten uns dort die noch fehlenden Infos und danach setzten wir uns in ein gemütliches Café, um unsere Planung zu verfeinern. Als alle Details soweit klar waren, starteten wir unsere Erkundungstour auf dieser Insel, die auch gerne als „Australien im Kleinformat“ bezeichnet wird. Zuerst fuhren wir zum Chapman River und der angrenzenden Antechamber Bay, wo wir einen schönen Walk machten. Die Wolken und der kühle Wind konnte uns dabei nichts anhaben ;-) Anschliessend führte uns unsere Fahrt ans Cape Willoughby, wo man eine tolle Aussicht hatte und wir wieder einmal ein Lighthouse bestaunen konnten.

Dann folgte noch der letzte Spaziergang für diesen Tag, nämlich auf den Prospect Hill. Von dort oben sah man unendlich weit über die Insel, aufs Meer und auf die Pelican Lagoon. Und hier schaute auch die Sonne wieder ein wenig hinter den Wolken hervor. Tja, wenn Engel reisen… ;-)

Unser Zelt schlugen wir dann am späteren Nachmittag im Ort American River auf, wo sich ein natürlicher Hafen gebildet hat. Hier war es sehr windig und wir kramten rasch lange Hosen und Pullover hervor. Brrr, jetzt war es so richtig kalt! Roger wollte dann unbedingt unsere riesige Plane aufspannen, um einen halbwegs windgeschützten Sitzplatz zu kreieren. Ich war zu Beginn etwas skeptisch, aber es funktionierte. Als alles fertig aufgebaut war, schaute Roger nochmals in unserem Reiseführer nach, was dort genau über Kangaroo Island drin stand und erzählte mir mit einem neckischen Grinsen, was bezüglich der Überfahrt mit der Fähre erwähnt wurde. Diese Überfahrt wird als „zeitweilen sehr stürmisch“ beschrieben. Na bravo! Also wenn es auf dieser Insel so toll weiter geht, bleibe ich wahrscheinlich hier oder fliege zurück ;-)

Nun freuten wir uns auf das warme Nachtessen und verzogen uns kurz danach ins Zelt, wo es einigermassen warm war und wir freuten uns auf den nächsten Tag.

Wie der Samstag geendet hatte, begann auch der Sonntag: Kalt und sehr windig. Aber für etwas sind wir schliesslich gut ausgerüstet und die warme Dusche half auch. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Kingscote, dem Hauptort der Insel, wo circa die Hälfte der gesamten Kangaroo Island-Bevölkerung lebt. Dort war es wieder sonnig und auch etwas wärmer. So schön!

Wir flanierten durchs Städtchen und liessen uns in einem netten Café verwöhnen. Von dort aus ging es dann zur Seal Bay, wo der absolute Höhepunkt dieses Tages auf uns wartete. Wir machten nämlich eine „Tour“ zu den Australian Sea-Lions! Der Preis war mit 27.50 AUD/Person zwar mehr Abriss als gerechtfertigt, aber das war uns in diesem Moment egal. Wann hat man sonst die Gelegenheit, bis zu zehn Meter an diese Tiere heran zu kommen? Es war wunderschön, diese Tiere von sooooo nahe zu sehen! Die meisten Sea-Lions lagen faul am Strand und gähnten zwischendurch und einer kam gerade aus dem Meer. Faszinierend! Die Sea-Lions gehen jeweils drei Tage ins Meer um zu jagen und ruhen sich dann zwei bis drei Tage am Strand aus. In der Zeit, in der sie jagen, essen sie insgesamt 10 % ihres eigenen Körpergewichtes (Männchen werden bis zu 350 kg schwer)!

Es war ein absolut toller Ausflug zu dieser Seal Bay, den wir nie vergessen werden! Schlichtweg einmalig!

An dieser Stelle eine wichtige Info an Caro: Wir haben jedem einzelnen Seal (und es waren nicht gerade wenige) einen lieben Gruss von dir ausgerichtet! Sie lassen herzlich danken ;-)

Noch immer hin und weg vom Anblick der Australian Sea-Lions, fuhren wir zum Schluss noch in die Little Sahara. Dort erwartete uns tatsächlich eine Wüste im Kleinformat mit weissem Sand. Als wir die erste Sanddüne erklommen hatten, bot sich uns ein herrlicher Ausblick über weitere Sanddünen und dahinter eine saftig grüne Vegetation! Es war wirklich unglaublich, was diese Insel an unterschiedlichen Landschaften zu bieten hatte!

Anschliessend fuhren wir in die Vivonne Bay, wo wir übernachteten. Hier begegnete uns während des Nachtessens dann auch schon das erste Tammar Wallaby.

 

 

Aussicht vom Prospect Hill!

 

 

So haben wir uns am American River eingerichtet. Cool, nicht?

 

 

Seal Bay

Noch hatten wir keine Ahnung, wie viele Australian Sea-Lions sich da unten am Strand tummeln.

 

 

Soooo süss!

 

 

Ach, da ruh ich mich doch noch ein wenig aus!

 

 

Und da kam dieser süsse kleine Fratz aus dem Wasser!

 

 

Da liegt doch etwas in der Luft?!

 
 

Ein Humpback Wal-Skelet

 

 

Little Sahara

 

 

And Action!

 

 

And again!

 

 

14. Februar 1950

 

Das ist der Geburtstag von Mami und wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, sind seither 60 Jahre vergangen. Deshalb gratulieren wir dir liebes Mami / liebes Heidy auf diesem Weg ganz herzlich zum 60. Geburtstag und wünschen dir alles Gute im neuen Lebensjahr! Wir schicken dir ganz viele Geburtstagsgrüsse aus Downunder!

 

 

Wir sind sprachlos. Hinter uns liegt einmal mehr eine wunderschöne Woche, in der wir mehr sahen und erlebten, als wir uns vorstellen konnten!

Wir fragten euch ja im letzten Wochenbericht, ob ihr euch etwas Schöneres vorstellen könnt, als Seals in freier Wildbahn zu sehen oder einfach einen fünftägigen Kangaroo Island-Aufenthalt zu buchen?! Wir liessen uns diese Frage nochmals durch den Kopf gehen und kamen zu folgenden Schluss: Ja, es gibt schöneres. Nämlich tatsächlich auf Kangaroo Island zu sein und noch mehr Seals zu sehen! Und wisst ihr was? Die nächste Woche verspricht noch mehr solche Abenteuer! Wir lassen uns überraschen und verabschieden uns bis zum nächsten Wochenbericht.

Geniesst noch den Rest der Fasnacht (Kanton Solothurn) und dann macht gleich weiter so (Kanton Bern) ;-)

 

 

Ganz liebe Grüsse an euch alle von Kangaroo Island

 

 

Eure überglücklichen Weltenbummler

 

Sibylle & Roger