15. - 21. Februar 2010
A wonderful good day! How was your week?
Wir hatten eine fantastische, grandiose und einfach unvergessliche 50. (!) Woche hier in Australien! Seals, Tammar Wallabies, Goannas und wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Landschaften machten diese Woche wieder ganz besonders. Warum bloss kann die Zeit nicht einfach mal still stehen?
Ok, es gab da auch diese 45 Minuten, in denen mir die Zeit VIEL zu langsam verging!
Es geschah aber auch noch vieles mehr ;-)
Unsere Route in dieser Woche
Kangaroo Island – Victor Harbor – Robe – Mount Gambier
Kangaroo Island
So fantastisch wie die letzte Woche geendet hat, so begann auch die neue Woche wieder und wir fragten uns in diesen Tagen schon, ob wir nicht einfach für einen Moment die Zeit anhalten können. Aber wie ihr wissen auch wir, dass das leider nicht funktioniert. So genossen wir einfach jeden einzelnen Moment ganz fest!
Der Montag war ein sehr aktiver Tag und ich hoffte ganz fest, endlich mal einen Platypus in freier Natur zu sehen. Ihr wisst ja, die Hoffnung stirbt zuletzt!
Wir fuhren also von der Vivonne Bay aus Richtung Flinders Chase NP und sicherten uns auf dem Weg dorthin noch einen Zeltplatz auf dem Campingplatz. Unterwegs entdeckte Roger einen Echidna und wir mussten natürlich sofort anhalten und diese einmalige Situation zur Beobachtung nutzen. Diese Tiere sind einfach cool!
Als das Zelt stand, ging die Fahrt weiter und beim Flinders Chase NP Visitor Centre angekommen, startete bereits unser erster Walk des Tages. Wir machten hier den Platypus Waterholes Walk und ich hoffte den ganzen Weg, was insgesamt 45 Minuten waren. Dort angekommen, warteten wir ganz geduldig beim Waterhole, ob sich nicht doch ein Platypus zeigen wollte. Die Info vom Visitor Centre, dass es eher unwahrscheinlich ist, den Tag hindurch einen Platypus zu sehen, verdrängte ich. Nach über einer halben Stunde mucksmäuschenstill warten, wich meine Hoffnung einer Art Ernüchterung. Ja, ich muss wohl noch weiter darauf warten, irgendwann einmal einen Platypus in freier Natur zu sehen. Schade, aber das ist eben die Natur.
So wanderten wir wieder zurück und liessen die Landschaft auf uns wirken. Da gab es offene Felder, dann wieder Wald und zwischendurch ein Teil, der vor zwei Jahren total niederbrannte und jetzt langsam wieder in frischem und saftigem Grün erstrahlt. Landschaftlich also ein sehr abwechslungsreicher Walk.
Wieder zurück im Visitor Centre gabs noch etwas zu trinken und ich schlenderte natürlich noch durch den Shop. Und wie das halt so ist, fand ich auch ein nettes kleines Souvenir. Ich rief Roger zu, dass er mal kommen solle, ich hätte da etwas gefunden. Ich zeigte ihm einen Schlüsselanhänger, der ganz offensichtlich einen Koala darstellte. Gleich nebenan hatte es denselben Anhänger, aber als Känguruh. Und wisst ihr was Roger dazu sagte? Ich sag es euch, ich krümmte mich vor Lachen. Er sagte mir nämlich mit ernstem Gesicht folgendes: „Schätzu, ich würde aber schon das Känguruh nehmen und nicht das Schaf.“ Schaf??? Hatte ich da etwas missverstanden? Ich schaute ihn fragend an und er schaute den Koala nochmals an und dann lachten wir beide. Und so war das Koala-Sheep geboren ;-)
Danach fuhren wir an die Küste. Zuerst besuchten wir die Remarkable Rocks, eine Felsformation auf einer Klippe, die sich vor Jahr-Millionen gebildet hat und sich stetig verändert. Wir schauten uns diese Felsen von allen möglichen Seiten an und genossen dabei die wärmende Sonne. Schon eindrücklich, was die Natur alles kann!
Anschliessend ging unser Tag tierisch weiter. Beim Admirals Arch machten wir einen längeren Walk am Lighthouse vorbei zu den New Zealand Fur-Seals hinunter. Diese waren im Gegensatz zu den Sea-Lions vom Vortag sehr aktiv. Sie sprangen ins Wasser, spielten im Wasser und an Land miteinander und krabbelten die Felsen hoch. Ein fantastisches Schauspiel! Wir konnten uns nur schwer von diesem Anblick trennen und standen deshalb ewig oberhalb der Felsen und beobachteten die Fur-Seals. Herrlich! Irgendwann machten wir uns aber wieder auf den Rückweg zu unserer Miss Abbi und begegneten dabei noch einem Wallaby.
Auf dem Rückweg zum Campingplatz begegnete uns nochmals ein Echidna am Strassenrand und einmal mehr wurde ich an eine Kastanie erinnert. Wenige Meter weiter folgte dann eine Schreckenssekunde. Uns hüpfte nämlich beinahe ein Tammar Wallaby vors Auto! Ich konnte gerade noch bremsen und das Wallaby entschied sich im richtigen Moment, still zu stehen. Das arme Tier erschrak sich aber wohl zu Tode. Es hüpfte nur ein paar Meter in den Wald hinein und blieb dort wie ein Häufchen Elend stehen. Armes Wallaby! Ob es sich wohl bewusst war, dass es nur knapp dem Tod entgangen ist? Wir wissen es auch nicht und sind einfach nur froh, dass nichts passiert ist! Schon unglaublich, dass uns während einem Jahr nie ein Wallaby oder Känguruh vors Auto hüpfte. Ganz davon abgesehen, war dies auch nicht nötig. Weder vorher, noch jetzt.
So kamen wir unbeschadet auf dem Campingplatz an und entdeckten dort bereits die ersten Wallabies. Die schienen hier zum „Inventar“ zu gehören und begegneten uns an jeder Ecke. Ein Paradies! Und so ging ein tierischer Tag zu Ende ;-)
Auch der Dienstag begann tierisch. Am frühen Morgen tummelten sich nämlich unzählige Tammar Wallabies auf dem Campingplatz umher und das eine oder andere schlich um unser Zelt und wir konnten ihnen beim Futtern zuhören. So konnte ich nicht mehr länger im Zelt liegen bleiben und musste diese süssen Tiere beobachten. Einfach ein schöner Anblick!
Nach dem Frühstück machten wir noch den Koala-Walk, der sich auf dem Gelände des Campingplatzes befand. Zuerst begegneten uns vor allem Wallabies und wir waren uns nicht so sicher, ob wir wirklich einen Koala entdecken werden. Aber plötzlich wurde Roger fündig. Hoch oben in einem Eukalyptus-Baum sass ein grosser Koala und schaute auf uns nieder. Und immer, wenn wir um den Baum herum liefen und es unter unseren Füssen knackte, drehte er den Kopf und schaute uns nach. Auch ein paar Meter weiter vorn sass ein Koala im Baum, doch dieser schien tief und fest zu schlafen. Wir waren total happy, zwei Koalas in freier Wildbahn gesehen zu haben und machten uns auf zu unserer Küsten-Fahrt. Diese führte uns an die Nordküste der Insel, von einem Strand zum nächsten. Dabei war einer schöner als der andere!
Zuerst fuhren wir zur Western River Cove. Dies ist eine kleine geschützte Bucht mit einem tollen Strand. Dort machten wir einen ganz kurzen (der Strand war ja nicht so lang) Spaziergang und fuhren dann Hügel hoch und Hügel runter zum Snelling Beach. Dies war ein sehr langer und breiter Strand, an dem wir uns ebenfalls etwas die Füsse vertraten. Und danach gings zur Stokes Bay. Wenn man dort ankommt, fragt man sich zuerst, was denn nun das Besondere an dieser Bay sein soll. So folgten wir also den Beach-Wegweisern und als wir den Weg zwischen und unter den Felsen hindurch gemeistert hatten, staunten wir nicht schlecht. Vor uns lag eine wunderschöne Bucht mit einem Rockpool. Dies ist ein kleiner Pool, der sich zwischen Felsen und Steinen gebildet hat und in dem man vor Wellen und Strömungen geschützt ist. Es war wunderschön hier und wir holten sofort unsere Strandsachen im Auto. Den Nachmittag verbrachten wir dann dort in der Sonne, schrieben Karten und lasen wieder einmal ein wenig. Auch unser Zelt schlugen wir in der Stokes Bay auf und genossen dort einen tollen Sonnenuntergang.
Die ganze Fahrt an diesem Tag führte uns durch eine wunderschöne und sehr hügelige Landschaft. Wir sahen immer wieder aufs Meer runter oder in Täler. Da in dieser Jahreszeit alles sehr ausgetrocknet ist, waren die Bäume die einzigen grünen Farbtupfer. Das stellt ihr euch jetzt vielleicht etwas trist vor, aber das war es gar nicht. Die Landschaft hat durch ihre braune Farbe einen ganz besonderen Reiz!
Der Mittwoch war auch schon unser letzter Tag auf Kangaroo Island und wir liessen es uns nochmals so richtig gut gehen. Was auch sonst ;-)
Da das Wetter schon am Morgen super und einigermassen warm war, zog es vor allem Roger an den Strand. Dort absolvierte er sein (fast) tägliches Sportprogramm und erfrischte sich dann noch kurz (aber wirklich nur sehr kurz) im eiskalten Meer. Anschliessend frühstückten wir, räumten unser Zelt zusammen und fuhren zur Emu Bay. Dort gab es einen gemütlichen Spaziergang am ellenlangen Strand und danach fuhren wir zur Emu Bay Lavender Farm. Auch wenn Lavendel nicht gerade unser Duft ist, waren wir fasziniert. Es ist schon eindrücklich, was man mit einem einzelnen Produkt alles herstellen kann. Dort gab es Schampo, Seife, Parfume, Bodylotion, Duftkissen usw. Doch keiner dieser unterschiedlichen Artikel beeindruckte uns so sehr wie der Willy Washer. Was das sein soll? Lasst eure Fantasie walten und schreibt uns eure Vorschläge! Wir sind gespannt, wie kreativ ihr seid und wer zuerst die richtige Lösung findet ;-)
Für uns ging die Fahrt danach weiter nach Kingscote, wo wir uns bei einer leckeren Pizza nochmals die letzten Tage durch den Kopf gehen liessen und danach fuhren wir in die Pennington Bay. Dort gefiel es uns sehr gut und wir machten einen tollen Spaziergang am Strand entlang. Nachher fuhren wir noch bis Penneshaw auf den Campingplatz. Denn da unsere Fähre am nächsten Morgen bereits sehr früh ablegte, wollten wir direkt vor Ort übernachten. Als alles eingerichtet und ausgekundschaftet war, spazierten wir noch runter zum Hafen und schauten zu, wie die Fähre ent- und wieder beladen wurde. Dabei waren nicht nur Autos auf der Fähre, im Gegenteil. Lastwagen waren die Mehrheit. Das Ganze war spannend und wir bewunderten die Chauffeure, wie exakt sie mit ihren Brummis auf die Fähre fuhren.
Für uns ging der Tag danach langsam aber sicher zu Ende und wir krochen bald schon in unsere Schlafsäcke.
Donnerstag, 4:00 Uhr und ein kühler Wind, der uns um die Ohren fegte. Was um diese Zeit bereits los war? Tagwache war angesagt, denn unsere Fähre legte bereits um 5:30 Uhr ab. Wir räumten schleunigst unser Zelt zusammen, erwärmten uns unter der Dusche und fuhren zum Hafen runter. Dort warteten vor allem Lastwagen und zu unserer Miss Abbi gesellten sich erst nach und nach noch ein paar wenige Autos. Kurz nach 5:00 Uhr konnten wir auf die Fähre fahren, auch diesmal mit genausten Anweisungen. Danach suchten wir uns auf dem Schiff ein Plätzchen, was bei nur etwa 12 Passagieren nicht weiter schwierig war. Ich war bezüglich meines Magens etwas kritisch und wollte mich zuerst zuhinterst hinsetzen. Roger überzeugte mich aber für eine der vorderen Sitzreihen und für ein Capuccino. Er selbst gönnte sich bereits einen Beef-Pie. Naja, wenn man ein solches Frühstück um diese Zeit mag…
Die folgenden 50 Minuten erschienen mir unwahrscheinlich lange, denn es dauerte natürlich nur ein paar Minuten, bis mein Magen rebellierte. Diesmal war das Meer einiges unruhiger als bei unserer Fahrt nach Kangaroo Island. Im Liegen hatte ich dann meine Übelkeit wenigstens ein bisschen im Griff und ich versuchte, mich auf etwas anderes zu konzentrieren. Gar nicht so einfach! Irgendwann sagte ich dann zu Roger: „Schätzu, erinnerst du mich bitte beim nächsten Mal daran, dass ich nie mehr in meinem Leben auf ein Schiff wollte?!“ Er nickte und antwortetet: „Zum Glück gehen wir nicht mit der Fähre nach Tasmanien.“ Ja, das stand tatsächlich mal zur Diskussion. Da es aber zu unserem gewünschten Datum saumässig teuer ist, entschieden wir uns für einen Flug. An meine gelegentliche Seekrankheit dachten wir in diesem Moment gar nicht. Dabei würde diese Fährenfahrt sage und schreibe neun Stunden dauern. Zum Glück war der Flug billiger!
Kurz vor 6:30 Uhr konnte ich dann endlich mit Miss Abbi zusammen die Fähre verlassen und ich war einmal mehr froh über den festen Boden unter meinen Füssen. In diesen Momenten gibt es für mich nichts Schöneres!
Langsam wurde es hell und wir fuhren Richtung Victor Harbor. Unterwegs sahen wir Schafe, Kühe und Känguruhs auf den Wiesen und eine tolle Landschaft, die sehr hügelig war und langsam wieder etwas grüner wurde.
So ging unser Kanagroo Island-Abenteuer zu Ende. Wir haben diese fünf Tage sehr genossen, viele wunderschöne Landschaften gesehen und tolle Bekanntschaften mit der Tierwelt gemacht.
Echidna!!!
Den Platypus bekamen wir leider nur als Statue zu sehen :-(
Remarkable Rocks
Diese Farben waren einfach wunderschön!
Lighthouse
New Zealand Fur-Seals
Spielstunde im Wasser
Tammar Wallaby
Koala
Western River Cove
Snelling Beach
Der Weg sah ganz schön interessant aus ;-)
Stokes Bay
Eng war hier nur der Vorname ;-)
Winke winke ;-)
Lavender Farm
Pennington Bay
Ein Traum!
Der Schweizer Hampelmann in der Pennington Bay ;-)
Die dazugehörige Hampelfrau war natürlich auch da ;-)
Geschäftiges Treiben im Hafen von Kangaroo Island am Abend vor unserer Abreise.
Millimeter genau!
Victor Harbor
Donnerstag und Freitag verbrachten wir in Victor Harbor, wo ich im Oktober bereits mit meinen Eltern war. Der Donnerstag war kein besonders produktiver Tag, da wir beide etwas übermüdet waren und wir uns nicht wirklich zu irgendwelchen Aktivitäten motivieren konnten. So arbeitete ich an der Homepage, erledigte die Wäsche und Roger ging zum Coiffeur und testete das Jumping Pillow auf dem Campingplatz. Ok, so gesehen waren wir gar nicht mal so unproduktiv ;-)
Am Freitag trafen wir uns nochmals mit Sarah und Sara. Zusammen spazierten wir auf Granite Island rüber, genossen die Aussicht auf Victor Harbor und gingen noch etwas trinken. Danach verabschiedeten wir die Beiden und Sarah und ich beschlossen, dass wir nach unserer Rückkehr in die Schweiz uns endlich mal zusammen mit Rut treffen müssen. Es kann doch nicht sein, dass wir zusammen arbeiten, dann jahrelang nichts voneinander hören und uns schlussendlich in Downunder treffen. Das hätten wir auch einfacher haben können ;-)
Roger und ich machten dann noch einen schönen Walk auf dem Bluff, von wo aus man die noch schönere Aussicht auf Victor Harbor und die Küste hatte. Für mich war es eindrücklich zu sehen, wie sich die Natur seit Oktober verändert hat. Damals war alles saftig grün und es blühte in allen Farben. Diesmal war alles sehr trocken, teilweise nicht mehr grün und auch Blumen fand man nur noch selten. Trotzdem hat die ganze Landschaft nichts von ihrem Reiz verloren. Es sah einfach anders schön aus.
Wir gingen danach nochmals Miss Abbi waschen und liessen dann den Tag bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.
Jaja, das Jumping Pillow ;-)
Miss Abbi gibt Rauchzeichen
Der Samstag bot mehr Aufregung, als uns lieb war. Es sollte einer der letzten Tage werden, an denen Miss Abbi nochmals so richtig hart arbeiten muss und wir waren ganz zuversichtlich, dass sie diese Aufgabe gut meistern wird. So fuhren wir am Mittag gemütlich bis Wellington, wo wir mit einer kleinen Fähre den Fluss überquerten (hier konnte man unmöglich seekrank werden ;-) ) und dann standen uns noch fast 250 km bis Robe bevor. Die Strasse verlief nun wieder gerader und der Verkehr nahm ab, so konnten wir endlich die erlaubten 110 km/h fahren. Doch nicht lange. Plötzlich schaffte es Miss Abbi nicht mal mehr bis 100 km/h, die Temperaturanzeige stieg und aus dem Motor tönte ein komisches Scheppern. Auf Rogers Rat hin, schaltete ich zuerst einmal in den vierten Gang, um langsam an den Strassenrand zu fahren. Miss Abbi war aber zu diesem Zeitpunkt bereits so erschöpft, dass sie einfach den Motor stoppte. Roger schaute sofort in den Motor und meinte, dass ich mir das unbedingt anschauen müsse. So habe es noch nie ausgesehen. Als ich in den Motor blickte, traf mich beinahe der Schlag. Das Kühlerwasser kochte und es rauchte (ok, es war Dampf)! Ich sah bereits das Auto brennen und überlegte mir, welche wichtigen Sachen wir wo im Auto hatten und was ich zuerst rausnehmen müsste. Später erfuhr ich von Roger, dass er sich früher schon mal ähnliche Gedanken gemacht hatte. Tatsächlich bestand aber nicht wirklich Grund zu dieser Sorge.
Wir liessen Miss Abbi gut abkühlen, ich kühlte mein Gemüt ebenfalls wieder ab und dann füllten wir Öl und Wasser nach. Und dann ging es weiter. Mit 70 – 90 km/h und nur im vierten Gang schafften wir es dann irgendwann auch bis nach Robe und waren einfach nur froh. Miss Abbi hatte sich nun eine Pause verdient und wir gönnten uns auch eine. Noch sechs Tage und dann hat es unsere Miss Abbi geschafft. Sie ist also dem Ziel ganz nahe und wir sind sicher, dass sie uns nicht im Stich lassen wird!
Mount Gambier und Simi ist Doppelolympiasieger!
Bevor wir am Sonntagmorgen weiterfuhren, checkte Roger nochmals gründlich den Motor und füllte Öl nach. Und dann erfuhren wir auch gleich noch die frohe Botschaft, dass Simi auch auf der Grossschanze Gold gewonnen hat und somit wieder Doppelolympiasieger ist! Flieg Simi, flieg!!! ;-)
Dann ging es für uns weiter. Miss Abbi hielt sich tapfer, 100 km/h waren wieder möglich und auch im fünften Gang konnten wir wieder fahren. Es sah also gut aus ;-)
Am Mittag trafen wir in Mount Gambier ein und sahen uns zuerst den Blue Lake an. Anschliessend folgte ein Spaziergang zum Centenary Tower. Dieser Weg war ziemlich steil, dafür hatten wir von dort oben eine herrliche Aussicht über ganz Mount Gambier und die verschiedenen Seen, die in ehemaligen Vulkankratern entstanden sind.
Nach dieser körperlichen Betätigung gönnten wir uns im Bookmark Café etwas zu trinken und sahen im TV auch gleich noch, wie es bei der Olympiade den Australischen und den Kanadischen Zweierbob auf den Kopf drehte. Nicht wirklich schöne Bilder.
Wir zwei beendeten dann diese abwechslungsreiche und wunderbare Woche mit einem leckeren BBQ und einem guten Tropfen. Oder waren es zwei?
Ob wir wohl irgendwann mal ein Wombat in freier Wildbahn antreffen?
Blue Lake, Mt. Gambier
Blumenpracht
Saletti zäme ;-)
Was sollen wir noch sagen beziehungsweise schreiben? Diese Woche war wieder mal der Hammer! Wir sahen tolle Tiere, konnten eine wunderschöne Landschaft geniessen und zum Schluss wurde das Alles mit einer gewissen Spannung gewürzt. Für uns blieben keine Wünsche offen.
Was uns nächste Woche erwartet? Ganz viel Schönes, da sind wir uns sicher ;-)
Hey Leute, haltet die Ohren steif und geniesst das Leben!
Ganz liebe Grüsse aus Südaustralien
Sibylle & Roger
