1. - 7. März 2010

 

 

 

G’day to Switzerland ;-)

Diese Woche entdeckten wir mal wieder Neuland, sahen Regen und besuchten Grindelwald. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, wir seien schon irgendwo in der Schweiz. Nein, wir sind noch immer in Australien!

Es schien aber auch die Sonne, wir machten tolle Ausflüge und lernten wieder mal einen Schweizer aus Luterbach kennen.

 

 

Unsere Route in dieser Woche

 

Box Hill – Hobart – Port Arthur – Coles Bay – Legana

 

 

Herbstanfang

 

Die Woche begann ganz unspektakulär und wir verbrachten den Tag mit Packen für Tasmanien und gingen mit Franz einen Kaffee trinken. Von diesem Café aus hatten wir freie Sicht auf die Skyline von Melbourne ;-)

Ansonsten gibt es zu diesem Tag nur eines zu sagen: Der Herbst hat in Downunder begonnen. Scheinbar ist der 1. März der erste Herbsttag und für uns ist somit der Sommer vorbei. Aber natürlich werden wir jetzt nicht immer an den Hintern frieren, wie das im Schweizer Herbst manchmal der Fall ist. Wir suchen uns schon noch ein paar sonnige und auch sommerliche Plätze ;-)

 

 

Das Abenteuer Tasmanien beginnt

 

Zuerst aber einmal ein paar generelle Informationen zu diesem Australischen Staat, denn Tasmanien geht oftmals vergessen, wenn man von Australien spricht. In Australien selbst ist es so, dass sich die Aussies („Festlandaustralier“) und die Tassies (Tasmanien-Bewohner) gerne gegenseitig auf die Schippe nehmen. Grundsätzlich sind aber alle Australier auch stolz darauf, aus welchem Staat sie stammen. Das Spezielle an diesem sechsten Australischen Staat ist, dass er eine Insel ist. Und viele Reisende lassen diesen Teil von Downunder aus, obwohl es eine sehr schöne Gegend ist.

Auch ganz wichtig ist folgendes: Diese INSEL hat einen Namen und der lautet TASMANIEN ;-)

So, nun aber zu unseren Erlebnissen auf der Insel Tasmanien, dem sechsten Australischen Bundesstaat.

 

 

Über den Wolken!

 

 

Tasmanien, wir sind da!

 

 

Hobart

 

Unser Flug von Melbourne nach Hobart war bereits am frühen Morgen und so landeten wir nach etwas mehr als einer Stunde im sonnigen und 13 Grad Celsius kühlen Hobart. Der Anflug versprach bereits tolle Landschaftsbilder und während wir mit dem Shuttle-Bus in die Stadt gefuhren wurden, gefiel es uns bereits sehr gut. Hobart machte sofort einen gemütlichen und überschaubaren Eindruck und wir stellten erst einmal unser Gepäck in der YHA ein. Nach einem gemütlichen Frühstück in der Innenstadt und einem kleinen Bummel konnten wir am frühen Nachmittag in der YHA einchecken und unser Zimmer beziehen. Wir waren in einem sechser Zimmer untergebracht, das aber maximal Platz für vier Personen bot. Roger traf den Nagel dann auch ziemlich genau auf den Kopf: „Wenn hier Tiere gehalten würden, wäre das verboten.“ Naja, da konnten wir jetzt auch nichts machen und entschlossen rasch, dass wir nur zum Schlafen und Duschen dort sein werden.

So verbrachten wir den Nachmittag im kleinen Hafen von Hobart, kosteten etwas vom leckeren Seafood und suchten verzweifelt ein Einkaufscenter. Nach Suchen und Nachfragen landeten wir in einem kleinen Supermarkt, der aber hatte, was wir brauchten. Die grossen Einkaufscenter liegen, wie wir später erfuhren, etwas ausserhalb der Stadt.

Für uns ging dann der erste Tag in Tasmanien langsam zu Ende und wir verzogen uns in unsere Bettchen.

Der Mittwoch zeigte sich auch wieder von seiner sonnigsten und diesmal auch sehr warmen Seite und wir schlenderten am Morgen gemütlich durch die Stadt und erledigten noch unsere letzten ausstehenden Buchungen. Danach zog es uns wieder zum Hafen, wo wir uns nochmals eine kleine Box Seafood gönnten. Die haben hier so witzige Boote, in denen die Take-aways untergebracht sind und das Essen ist wirklich super lecker.

Danach spazierten wir zum Botanischen Garten, was mich persönlich etwas „angurkte“. Es war nicht gerade mein „Spazier-Tag“ und ich hätte ganz gut einfach von einem Café ins nächste gekonnt. Ja, solche Tage kennen wir hier auch bestens ;-)

Der Spaziergang tat dann aber nicht nur gut, er lohnte sich auch richtig. Der Botanische Garten ist sehr schön und das Café (hihi) sehr gemütlich mit einer hübschen Aussicht. Anschliessend stand nicht mehr viel auf unserem Programm. Wieder zurück in die Stadt gehen, zu Abend essen und dann noch stundenlang in unseren spannenden Büchern lesen.

Das war es, was wir in Hobart gemacht hatten. Die Stadt ist nichts weltbewegendes und da wir die Tage zuvor bereits in einer Stadt verbracht hatten, zog es uns nun wieder etwas in die Natur. Und ihr könnt uns glauben, ab Donnerstag hatten wir Natur pur ;-)

 

 

*SMILE*

 

 

Hafen von Hobart

 

 

Tasman Bridge

 

 

Tasmanian Devils und Port Arthur

 

Donnerstag war ein „gefährlicher“ Tag. Wieso? Überlegt euch mal, was ihr denkt, wenn auf dem Tagesprogramm folgende Punkte stehen: Teufel & Gefängnis. Hmm???

Aber so wild war es dann auch wieder nicht, sondern sehr interessant und irgendwie auch süss.

Zuerst widmeten wir uns dem Teufel. Das war in diesem Fall der Tasmanian Devil (Tasmanischer Teufel), ein Tier das auf Tasmanien (wie es der Name ja schon sagt) zu Hause ist und auch nur dort in der freien Wildbahn lebt. Sehen kann man ihn so aber nur ganz selten, da es ein sehr scheues und nachtaktives Tier ist. Des Weiteren gibt es immer wie weniger dieser Tasmanian Devils, da sie von einer schlimmen Krebsform betroffen sind, die sie sich gegenseitig übertragen. Aus diesem Grund gibt es viele Tierparke, die die Tasmanian Devils pflegen, aufzüchten und auch wieder in der freien Wildbahn aussetzen. Wir haben einen solchen Devil Conservation Park in Taranna besucht und uns diesen interessanten Tieren gewidmet.

Von früheren Bekanntschaften mit dem Tasmanian Devil wussten wir bereits, dass sie Fleischfresser sind und nicht gerade zimperlich miteinander umgehen. Das geht sogar soweit, dass sie sich im Kampf ums Essen gegenseitig beissen. Auch an diesem Tag wurden wir wieder Zeuge dieses „Nahrungs-Kampfes“ und konnten ein Lachen aber auch nicht unterdrücken. Wie die sich da gegenseitig jagen, die Zähne fletschen und dann noch ihre lustigen Geräusche von sich geben, war einfach amüsant.

Der Tasmanian Devil frisst aber von seiner Beute nicht nur das Fleisch, sondern auch die Knochen. Diesem Tier kommt man also besser nicht zu nahe ;-)

Nebst dem Tasmanian Devil hatte es aber auch noch Känguruhs, Wallabies, Squolls und ganz viele Vögel in dem Park. Für einmal spielten diese Tiere aber bei uns nur eine Nebenrolle. Denn dass man so viele Tasmanien Devils an einem Ort sieht und sie dann auch noch so aktiv sind, ist wirklich selten und wir nutzten so fast jede Minute unseres Besuches um diese kleinen, schwarzen Vierbeiner mit dem weissen Strich zu beobachten. Es war ein ganz schöner Aufenthalt in diesem Park!

Nach der teuflischen Begegnung fuhren wir nach Port Arthur, wo die Ruinen eines Gefängnisses stehen, das von 1830 – 1877 betrieben wurde. Daneben hat es aber auch noch alte Gebäude die als ganz normales Dorf dienten. Diese Gebäude wurden alle restauriert und können nun besichtigt werden. Der Preis dafür ist allerdings nicht ganz ohne. Aber wenn man schon mal da ist…

Wir schauten uns das Gelände jedenfalls mal an und da unser Ticket auch eine kleine Bootstour inbegriffen hatte, fand ich mich gleich zu Beginn der Besichtigung wieder mal auf einem Boot. Uff, nicht schon wieder! Das Ganze dauerte aber nur ca. 30 Minuten und das Wasser verhielt sich einigermassen ruhig. Es kam also zu keinen besonderen Zwischenfällen ;-)

Ein Zwischenfall ereignete sich allerdings vor 14 Jahren auf diesem Gelände. Am 28. 4. 1996 erschoss ein Mann ohne Vorwarnung 35 Leute und verletzte weitere 19 Leute. Heute erinnert ein Gedenkstein und ein „Garten der Ruhe“ an die Tragödie, die noch viele der Betroffenen nicht verarbeiten konnten.

Für uns neigte sich der Tag dann dem Ende zu und wir liessen uns auf dem nahe gelegenen Campingplatz nieder. So stand dann unser grünes Zelt neben unserem grünen Hyundai Getz. Jaja, wir müssen nun mit einem kleineren Auto zurecht kommen. Da wir aber den grössten Teil unserer Sachen noch bei Franz lassen konnten, reicht das für die zehn Tage Tasmanien vollkommen aus.

 

 

Tasmanian Devil

 

 

So, dann ruh ich mich mal aus. Schliesslich muss ich fit sein um den Kampf zu gewinnen.

 

 

Und schon wird gefacuht und geknurrt, was das Zeug hält!

 

 

Einmal Maniküre, bitte!

*HAHA*

 

 

Port Arthur

 

 

Roger scheint sich nicht so wohl zu fühlen ;-)

 
 

Und ich wäre beinahe entwischt ;-)

 

 

Alles Ton in Ton ;-)

Grün ist Trumpf!

 

 

Oje, armer Schätzu ;-(

 

Nachdem sich Roger bereits am Vortag nicht so fit fühlte, war es am Freitag gänzlich um ihn geschehen und er musste sich mit einem fiesen Magen-Darm-Virus umher schlagen. Armer Schätzu!

Trotzdem ging unsere Erkundungs-Tour auf Tasmanien weiter und wir fuhren zuerst nach Eaglehawk Neck. Das ist ein schmaler Landstrich, der links und rechts vom Meer umschlossen ist und zur Zeit des Gefängnisses in Port Arthur für die Gefangenen der Schlüssel zur Freiheit war. Denn schwimmen konnten zu dieser Zeit nur die wenigsten Leute, also mussten sie auf dem Landweg versuchen zu flüchten. Natürlich blieb es nicht unbemerkt, dass die Gefangenen über Eaglehawk Neck flüchteten und so wurden dort schon bald Wachen aufgestellt und es gelang kaum jemandem mehr die Flucht aus Port Arthur. Der Landstrich war einfach zu schmal, um unbemerkt flüchten zu können. Irgendwann wurden dann aber die Gefangenen erfinderisch und warfen sich ein Känguruh-Fell über und „hüpften“ über den Landstrich. Dummerweise sahen die Wachen diese „Känguruhs“ auch und schossen sie nieder. Nicht aber, weil sie die Gefangenen unter dem Fell vermuteten, sondern weil sie hungrig waren und das Känguruh als Mahlzeit dienen sollte. Guten Appetit ;-)

Wir sahen dort weder Känguruhs noch Flüchtlinge aus Port Arthur, sondern schauten uns das beeindruckende Blowhole und den Tasman Arch an. Danach fuhren wir via Sorell nach Coles Bay. Unterwegs führte die Strasse teilweise direkt am Meer entlang und uns boten sich wunderschöne Aussichten auf tolle Buchten, breite Strände und schöne Klippen. Eine wunderschöne Landschaft in dieser Gegend!

In Coles Bay bauten wir rasch unser Zelt auf und Roger kuschelte sich sofort in den Schlafsack und widmete sich seiner Genesung. Schliesslich stand am Samstag eine Wanderung auf dem Programm, die wir uns eigentlich nur sehr ungern entgehen lassen wollten. Ich für meinen Teil bearbeitete unsere Fotos und schrieb brav Wochenberichte, damit ihr einigermassen auf dem Laufenden bleibt.

Am späteren Abend fielen dann die ersten Regentropfen und laut Wetterbericht sollten das nicht die letzten sein…

 

 

Blowhole

 

 

Tasman Arch

 

 

Spikey Beach

 

 

Wineglass Bay

 

Über Nacht haben es sich die Regenwolken über Coles Bay bequem gemacht und es regnete immer heftiger. Als wir am Samstagmorgen aufstanden, schüttete es in Strömen und unsere Wanderung schien ins Wasser zu fallen ;-(

Aber was nicht ist, kann ja noch werden und ganz nach diesem Motto frühstückten wir zuerst einmal. Roger hatte sich schliesslich wieder erholt und so waren wir auch bezüglich Wetter zuversichtlich. Wir überlegten uns dann, ob wir unseren geplanten Ausflug wirklich schon abschreiben sollen und weiterfahren oder ob wir den Zeltplatz noch um eine Nacht verlängern und dem Wetter eine Chance geben. Ohne lange zu überlegen, entschieden wir uns für die zweite Variante und setzten uns noch etwas ins warme Café. Und siehe da, die Sonne gewann den Kampf gegen die Regenwolken und wir machten uns auf den Weg in den Freycinet National Park.

Dort sahen wir schnell, dass wir nicht die einzigen waren, die auf die Sonne gewartet hatten und nun zur Wineglass Bay wollten. Wir zogen unsere Wanderschuhe an und packten Wasser und Cola (für den Magen von Roger) ein und marschierten los. Das Wetter wurde immer wie herrlicher und so strahlte über uns schon bald der schönste stahlblaue Himmel und die Temperaturen kletterten auf ca. 28 Grad Celsius. Was für ein Tag!

Als wir da so den Berg hinauf liefen und immer wieder schöne Aussichten genossen, holten wir plötzlich ein etwas älteres Paar ein. Die Beiden sprachen hochdeutsch und englisch miteinander und als sie uns vorlassen wollten, fragte der Mann plötzlich, woher wir denn kommen. Als wir ihm in englisch sagten, dass wir aus der Schweiz sind, antwortete er: „Ig ou!“ Wie sich dann herausstellte, kommt er ursprünglich von Luterbach, lebt aber schon seit Jahren in Kanada, genauer gesagt in Vancouver. Dort verfolgte er noch die Olympischen Spiele, im Speziellen die Schweizer Erfolge und reiste dann nach Australien.

Seine Reisepartnerin stammt ursprünglich aus Deutschland, lebt aber schon sehr lange in den USA.

Und wie das dann eben so ist, blieben wir stehen und redeten über Gott und die Welt. Bis wir dann irgendwann einmal merkten, dass wir wohl langsam weiter sollten. Denn die Beiden wollten im Gegensatz zu uns die fünf stündige Rundwanderung machen und waren schon etwas spät dran. So spazierten wir noch zusammen zum Lookout und dort trennten sich unsere Wege dann wieder. Schon schön, wenn man solche Leute an diesen Orten trifft!

Wir staunten dann erst einmal über die wunderschöne Wineglass Bay, die vor uns lag. Eine wunderschöne Bucht mit weissem Strand und einem tiefblauen bis türkisblauen Meer. Und obwohl wir hoch oben über der Bucht standen, konnten wir die Wellen hören. Es war ein herrlicher Ausblick und wir konnten uns fast nicht mehr davon trennen.

Da sich Roger fit genug fühlte, nahmen wir den Weg runter in die Bucht in Angriff. Uns wurde bereits auf den ersten Metern klar, dass der Rückweg anstrengend werden könnte…

Unten angekommen, war schnell klar, wieso wir die Wellen hoch oben beim Lookout so gut hören konnten. Die waren nämlich wahnsinnig hoch und kamen mit einer unvorstellbaren Wucht daher. So etwas hatten wir erst einmal gesehen und wir waren begeistert. Erstaunlich war für uns, wie viele Leute es hier unten hatte und noch erstaunlicher war, wie viele von denen im eiskalten Meer waren. Die Wellen schienen ihren Reiz zu haben, nicht aber auf uns (oder zumindest noch nicht). Wir spazierten dann den ganzen Strand entlang und blieben immer wieder fasziniert stehen. Diese Wellen mussten wir einfach beobachten. Die Bucht sah auch hier unten wunderschön aus und man fühlte sich in einer anderen Welt, weit weg von allem anderen. Hier entdeckten wir dann auch noch ein paar freche Känguruhs, die in dem Bush-Camp um Essen bettelten. Jaja, die sind wohl schon ganz schön verwöhnt ;-)

Für uns hiess es dann, den ganzen langen Weg wieder retour zu laufen und wir nahmen es in Angriff. Etwa in der Mitte der Bucht zog sich Roger plötzlich bis auf die Unterhosen aus und rannte ins Wasser. Aber nur bis zu den Knien. Es war wirklich a…kalt. Doch wie bereits erwähnt, die Wellen hatten ihren Reiz und dem konnte Roger nun nicht mehr widerstehen. Allerdings gab es neben der Kälte auch noch einen kleinen, toten Pinguin, der im Wasser trieb und so alles etwas erschwerte. Aber irgendwann tauchte Roger unter einer riesigen Welle unter und strahlte danach wie ein Honigkuchenpferd und gab unüberhörbare Freudenschreie von sich. Er genoss das Bad in den Wellen in vollen Zügen und meinte, dass ich da unbedingt auch rein müsse. Das war aber leichter gesagt als getan. Denn das Wasser war wirklich kalt und ich bin nicht gerade ein Fan von kaltem Wasser. Aber es liess mir dann doch keine Ruhe und so verschwand auch ich kurzzeitig in den Wellen. Und wisst ihr was? Man spürt die Kälte tatsächlich nicht mehr, weil einem die Wellen dermassen in den Bann ziehen und es machte einfach Spass.

Nach unserem Wellen-Bad folgte dann der steile Aufstieg bis zum Lookout und danach führte ein schöner Weg wieder runter zum Parkplatz. Wir begegneten noch der einen oder anderen Echse und dann tatsächlich noch einer langen, schwarzen Schlange, die sich aber durch unser Getrampel gestört fühlte und schlagartig unter einen Felsen verschwand. Mist, schon wieder kein bahnbrechendes Foto einer Schlange. Dafür war bei mir der Schreck im ersten Moment umso grösser.

Fünf Stunden nach unserem Aufbruch in der Coles Bay kamen wir wieder auf unserem Campingplatz an und waren einfach nur glücklich. Das war ein wunderschöner Tag mit ganz tollen Erlebnissen!

 

 

Wineglass Bay

 

 

Liebe Grüsse von uns und von der Wineglass Bay ;-)

 

 

Diese Farbe ist einfach herrlich!

 

 

Und noch ein bisschen relaxen ;-)

 

 

Diese Wellen!!!

 

 

Wow!

 

 

Voll erwischt ;-)

 

 

Grindelwald und trotzdem kein Fondue

 

Nein liebe Leute, das ist KEIN Schreibfehler und wir sind auch nicht schon wieder in der Schweiz. Obwohl, so ein paar Tage Skiferien nach Australien wären doch auch etwas… ;-)

Im Ernst. Nachdem die Nacht trocken blieb, konnten wir am Sonntagmorgen alles ohne Probleme einpacken und wir fuhren weiter nach Launceston. Dort wollten wir uns eigentlich im Visitor Centre etwas schlau machen, das hatte aber bereits geschlossen. War ja nun auch nicht so schlimm, es hatte ja ein Café nebenan ;-)

Danach bezogen wir ein paar Kilometer weiter, in Legana, unseren Zeltplatz und machten uns gleich wieder auf den Weg. Denn in unseren Unterlagen haben wir von einem Swiss Village namens Grindelwald gelesen, das sich nur unweit von Legana befindet. Wir waren gespannt und freuten uns schon auf ein Fondue oder Raclette zum Abendessen. Denn scheinbar gab es dort typisch Schweizerische Shops und ein Restaurant. Zuerst fuhren wir ein wenig durch den Ort und schauten uns die unterschiedlichsten Häuser an. Man hatte tatsächlich ein wenig das Gefühl, in der Schweiz zu sein. Schliesslich passte auch das hügelige und grüne Landschaftsbild perfekt dazu. Im Swiss Village, das ein Resort ist, machten wir uns dann auf die Suche nach dem Fondue. Zu unserer Enttäuschung fanden wir aber weder einen typischen Schweizerischen Shop noch eine typische Schweizerische Speisekarte im Restaurant Alperose. Einzig die Gebäude sahen nach Schweiz aus und die Toblerone schien das Schweizer Essen zu repräsentieren. Schade eigentlich. Soll sich doch laut Geschichte der Holländer, welcher Grindelwald einst gegründet hat, seine Inspiration wirklich im Berner Oberland geholt haben.

Für uns stellte sich nun die Frage nach unserem Nachtessen. Laut Susan aus Perth, findet man durchaus Gerber Fondue-Mischungen in den Supermärkten. Also auf ins Wollworths. Wir stellten den ganzen Laden (und der war nicht klein) auf den Kopf, wurden aber nicht fündig. Also wirklich kein Fondue zum Abendessen. Was nun? Ganz einfach: Gschwellti und Käse. Das war wirklich lecker und mit einem Glas Rotwein dazu einfach perfekt.

 

 

Ob unser Auto wohl Nebelscheinwerfer hat?

 

 

Grindelwald in Tasmanien!

 

 

*hihi*

 

 

Grindelwald, the Swiss Village

 

 

 

 

 

Eine interessante, abwechslungsreiche und wunderbare Woche liegt hinter uns und wir hoffen, dass ihr während des Lesens etwas in diese Welt abtauchen konntet. Wir haben uns schon so lange auf Tasmanien gefreut und nun endlich hier zu sein, ist toll!

Dass wir Tasmanien nächste Woche schon wieder verlassen, ist noch etwas im Hintergrund, denn wir haben noch so viel vor auf dieser schönen Insel.

Jetzt müssen wir aber auch schon wieder los, denn das noch Unentdeckte wartet auf uns ;-)

Habt eine schöne Woche und schaut bald wieder bei uns rein. Denn wie ihr wisst, gibt es immer etwas Neues zu entdecken.

 

 

Cheers

 

Sibylle & Roger