West USA mit Camper (Nationalparks) - Seite 5
14.10.2009
Leider hatten wir in der Nacht nicht soviel Schlaf wie erhofft, da wir mitten in der Nacht von einem lauten Piepsen geweckt wurden. Das Piepsen kam aus einem Kästchen neben dem Bett, welches für die Messung von CO2 genutzt wird. Wir dachten wir hätten giftige Dämpfe im Camper und haben trotz Kälte alle Fenster geöffnet. Nachdem wir uns mit der Bedienungsanleitung schlau gemacht haben, wussten wir, dass es nur wegen der Batterie piepste. Das Problem war, dass die Batterie leer war, da wir schon zum zweiten Mal auf einem Campingplatz ohne Strom übernachteten und die Heizung unter anderem über die Batterie lief. Daher fing das Piepsen an, sobald die Heizung lief. Genauergesagt hatten wir eine sehr kühle Nacht.
Sonnenaufgang über dem Grand Canyon
15.10.2009
Am Morgen haben wir als erstes den Hoover Dam mit einer Tour besichtigt.
Hoover Dam
Danach ging es weiter Richtung Death Valley. In Death Valley angekommen, haben wir den ersten Stopp bei einem Salzsee gemacht.
Salzsee
Wir hatten mit der Hitze zu kämpfen, da es in Death Valley um die 40 C° heiss war. Trotz der Wüstenhitze gab es diverse Velofahrer, die sich eine Fahrt durch Death Valley zugetraut haben, was uns sehr beeindruckt hat. Das Death Valley ist ein riesiges Tal, welches unter dem Meeresspiegel liegt. Umrandet ist es von einer bis zu 2000 Meter hohen Gebirgskette.
Unser Camper mit der Meeresgrenze (weit oben in den Felsen, der weisse Balken ist der Meeresspiegel).

Nachdem wir den Sonnenaufgang in der Wüste angeschaut haben, wurde es sehr schnell heiss. Die Wetterprognosen kündigten ca. 100 ° Fahrenheit an, was umgerechnet ca. 40° Grad ist.
Trotz der grossen Hitze haben wir einen kurzen Abstecher in die Sanddünen gemacht.
Nach vielen Höhenkilometern sind wir kurz vor Lee Vining durch den Schnee gefahren. Immer noch sommerlich gekleidet, liessen wir es uns nicht nehmen, in den Schnee zu springen.
