Cairns bis Surfers Paradise - Seite 2

20.01.2010

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten die Whitsunday Inseln zu sehen. Von Segelschiffen über Glasbodenboote, Katamarane und Flugzeuge bis hin zum Helikopter. Es ist schwierig sich zu entscheiden. Wir haben es nach längerem hin und her dann doch geschafft und uns für einen Flug mit einem kleinen Wasserflugzeug entschieden, mit dem wir über die Inseln fliegen. Wir haben uns für den nächsten Tag angemeldet. Je nach Lust und Laune können wir am nächsten Tag dann immer noch eine Schiffsfahrt buchen.

Den Rest vom Tag haben wir auf dem Campingplatz verbracht.

21.01.2010

Ganz aufgeregt gingen wir am morgen um 8 Uhr zum Whitsunday Flughafen. Wir waren lediglich 5 Passagiere und der Pilot. Deshalb hatten wir im kleinen Flugzeug Platz, wo jeder einen Fensterplatz hat.

Unser Wasserflugzeug.

Nach einem kurzen Briefing ging’s schon los. Als erstes sagte er uns , dass sein Flugzeug ein bisschen alt sei, was uns nicht sehr beruhigt hat und zum fliegen hatte er lediglich Crocs an.

Da es heute recht windig und es nur ein kleines Flugzeug ist, haben wir jedes Lüftchen gespürt. Es hat ganz schön geschaukelt und durch das hin und her drehen um möglichst alles mit der Kamera einfangen zu können, hatte Orlando bald Probleme mit dem Magen. Entweder hat die Reisetablette nichts gebracht, welche wir zuvor genommen hatten, oder sie verhinderte noch schlimmeres. Daher gab Orlando die Kamera bald Perinne ab, welche wild drauflos fotografiert hat.

Unsere Sicht aufs Cockpit.

Shute Harbour

Daydream Island

Whitsunday Island, Whitehaven Beach

Der verwirbelte Sand von Hill Inlet.

Jetzt sind wir am Great Barrier Reef angekommen und machen uns auf die Suche nach dem Heart Reef.

Heart Reef

Nach gut einer Stunde ging es dem Ende zu. Wir fanden den Flug einfach unglaublich cool und würden ihn auf jeden Fall weiter empfehlen. Dieser Flug ist sein Geld wert! Orlando war aber auch froh, als wir wieder gelandet waren, damit sich sein Magen beruhigen kann.
Da wir sehr viel von den Whitsunday Island und vom Great Barrier Reef gesehen haben, haben wir uns entschieden, dass wir die Bootstour am nächsten Tag nicht mehr machen. Da es unter anderem auch einfach zu heiss ist.

22.01.2010

Von Airlie Beach sind wir Richtung Bundaberg gefahren. Da die Strecke für einen Tag zu lang ist, haben wir in Rockhampton übernachtet.

Während dem Abendessen kamen ganz viele bunte Vögel. Einer machte es sich unter Orlando's Stuhl gemütlich.

23.01.2010

Heute geht’s weiter nach Bundaberg. Da angekommen, gingen wir direkt ins Infocenter, um uns für die Schildkröten-Tour anzumelden. Zwischen November und März kommen am Mon Repos Beach die Schildkröten an Land um ihre Eier zu vergraben. 6 – 8 Wochen später schlüpfen dann Babyschildkröten und gehen ins Meer. Beides kann man mit geführten Touren besichtigen.

Da in Australien im Moment noch Sommerferien sind, war die Tour für die nächsten Tage bereits ausgebucht. Zum Glück hat es am Dienstag wieder freie Plätze und wir haben gleich für den Dienstag und zur Sicherheit, falls wir am Dienstag nichts sehen, auch noch für den Mittwoch gebucht.

Damit wir die Zeit dazwischen sinnvoll nutzen können, sind wir gleich noch weiter zum Hervey Bay gefahren um die Fraser Island Tour zu machen. Da es uns beiden aber nicht so gut geht, haben wir uns entschieden die Tage ein bisschen ruhiger anzugehen und die Fraser Island Tour erst nach der Schildkröten-Tour zu machen.

24. & 25.01.2010

Wir haben uns ein bisschen erholt und den Strand und den Pool genossen.

Wie in Cairns fliegen auch hier jeden Abend mehrere 100‘000 oder sogar Millionen Fruchtfledermäuse über den Campingplatz, auf dem Weg zu ihren Futterrevieren. Es ist fast ein bisschen beängstigend, wenn der Himmel eine halbe Stunde lang von so vielen Fruchtfledermäusen übersät ist.

Uns wurde gesagt dass diese Fruchtfledermäuse eine Plage für die Australier sind.