Cairns bis Surfers Paradise - Seite 4

28.01.2010
Auf unserem Weg Richtung Hervey Bay kamen wir an einem riesigen roten Acker vorbei. Da Perinne’s Schwester und Karin gesagt haben, dass sie gerne ein Foto mit rotem Sand und der Ente möchten, haben wir kurz angehalten und die Ente fotografiert.

Ente wie gewünscht mit rotem Sand ;-).

Danach fuhren wir ein Stück. Plötzlich kamen wir an diesem Wegweiser vorbei.

Da war Orlando nicht mehr zu halten und wir drehten um und gingen in den Shop und kauften verschiedene Eissorten.

Dies war der Shop, welcher für sein Eis bekannt ist.

Das Eis ist wirklich super lecker. Sehr cremig, hausgemacht und mit über 40% frischen Früchten.

Nach etwa 2 Stunden kamen wir wieder in Hervey Bay an und machten nochmals einen gemütlichen Tag am Pool.

Am Abend kamen wieder Millionen von Fruchtfledermäusen vorbei.

Es ist schon sehr eindrücklich!

29.01.2010

Für den heutigen Tag haben wir die Fraser Island Tour gebucht. Dies ist die grösste Sandinsel der Welt. Wir haben uns für eine Hummer-Tour entschieden, welche zwar ein bisschen mehr kostet, aber dafür ist man nur zu viert exklusiv Fahrer.

Als uns Rossco unser Fahrer am Morgen abgeholt hat, waren wir schon ein bisschen erstaunt. Uns wurde bei der Buchung gesagt, dass man im Hummer genügend Platz hat. Deshalb sind wir von 3 Sitzreihen ausgegangen. Es hatte aber nur 2 Sitzreihen und so konnte jemand auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und die anderen drei Passagiere mussten die hintere Sitzbank teilen. Orlando setzte sich mit seinen langen Beinen nach vorne und Perinne nahm auf der Rückbank Platz.

Das andere Paar hat auch mit mehr Raum gerechnet und es wurde  sehr eng. Wir machten das Beste daraus und Rossco fuhr zu Fähre.

Während der ca. 30 minütigen Fahrt mit der Fähre zum Wanggoolba Creek konnte man aussteigen und auf dem Deck verweilen. Von dort hat man eine sehr schöne Aussicht und wir haben sogar noch 2 Delphine gesehen.

Auf Fraser Island angekommen mussten wir feststellen dass die „Strasse“, welche nur aus Sand besteht, die reinste Katastrophe ist. Von den vielen Autos hat sich eine heftige Buckelpiste gebildet, welche die Federung des Hummers ganz schön strapaziert hat. Nach kurzer Zeit hatte Perinne bereits Rückenschmerzen. Selbst für einen gesunden Rücken ist diese „Safari“ eine Tortur.

Die Buckelpiste :-/, leider kommt dies auf dem Foto nicht zur Geltung.

So fuhren oder besser gesagt hüpften wir zu unserem ersten Stopp, Central Station, welche sich im Regenwald befindet. Gleich daneben hat es einen kurzen Pfad, entlang eines sehr klaren Baches.

Dies war der Pfad.

In der Zeit wo wir vier diesen Rundgang gemacht haben, hat Rossco ein Picknick vorbereitet.

Nach dem Picknick ging es weiter zum Strand an der Ostküste der Insel, wo wir mit dem Hummer den Strand entlang Richtung Norden fuhren. Auch dies war für den Rücken nicht das Beste, da es immer wieder grosse Löcher im Sand hatte.
 

Es geht an den Strand.

Wir hielten beim Eli Creek an wo man den Bach hinauf und runter laufen konnte.

Da Perinne schon ziemlich Rückenschmerzen hatte und der Fahrer meinte eventuell ist es für den Rücken auf dem Beifahrersitz besser als auf der Rückbank, wechselten wir die Plätze. Schon nach den ersten Metern war es viel besser, da man vorne mehr Möglichkeiten hat um sich abzustützen.

Wir fuhren zum Schiffsfrack der S.S. Maheno, welche 1935 während einem Sturm hier strandete.

Vom Schiffsfrack ging es weiter zum farbigen Sand und den Pinnacles.

Da wir bereits Mittag hatten, fuhren wir zu einem schönen Plätzchen und machten eine Lunchpause. Jeder bekam eine Lunchbox mit diversen Sachen. Wir erhielten sogar Bonbons auf denen „I Love Hummer“ stand.

Perinne beim Picknick.

Leider konnte man nirgends am Meer baden, da es sehr viele Haie hat.

Nach dem Essen und einem Glas Wein machten wir uns auf den Weg zum Lake McKenzie.

 

Rossco hielt noch bei einem sehr schönen Aussichtspunkt an, wo man die Sanddünen von Fraser Island sehen kann.

Sanddünen.

Der Lake McKenzie ist ein See, der aus Regenwasser entstanden ist und für sein klares Wasser bekannt ist. Auch der Strand war wunderschön weiss und sehr fein. Kurze Zeit später waren wir bereits im Wasser. Rossco sagte uns, dass dies ein Privatabschnitt sei wo wir in Ruhe baden können.

Lake McKenzie. Ein Traumstrand!

Er brachte uns ein Glas Champagner mit einer Erdbeere ins Wasser.

Plötzlich kamen etwa 20 Personen an den Strand. Rossco sagte zu den Personen dass dies ein Privatabschnitt sei und dass Sie an den anderen Abschnitt müssen. Wir erfuhren, dass dies nicht möglich war, da der Strand gesperrt war. Kurz danach kam ein Helikopter und landete  auf der anderen Seite im Sand. Rossco erfuhr, dass ein Japaner anscheinend fast ertrunken sei und aus diesem Grund war der andere Strandabschnitt gesperrt. Rossco sagte uns, dass es mindestens 45 Minuten dauert, bis ein Helikopter hier ist. In einem ernsten Notfall ist dies schon sehr lang.

Rossco brachte uns sogar noch diverse frische Früchte und Schokolade ins Wasser.

Es hat schon seine Vorteile, dass wir die Hummertour gebucht haben ;-).

Nach einer guten Stunde im Wasser, mussten wir uns leider auf den Weg zur Fähre machen, da es bereits 16:30 Uhr war und die letzte Fähre um 17:00 Uhr fährt.