Cairns bis Surfers Paradise - Seite 5

30.01.2010

Nach einer weiteren Nacht in Hervey Bay ging es heute Richtung Noosa, wo wir den Strand angeschaut haben und im Noosa River gebadet haben. Nach dieser Abkühlung haben wir Orlandos Gastfamilie besucht, bei welcher er vor 4 Jahren gewohnt hat, als er hier war um Englisch zu lernen. Da es ein lustiger Abend war und Sie uns von der Ginger Factory erzählt hatten, beschlossen wir die Ginger Factory (auf Deutsch heisst es Ingwer Fabrik) morgen zusammen zu besichtigen.

 

Gegen Abend fing es dann heftig an zu regnen. Oben an Cairns wütete der Zyklon Olga und den Regen haben wir ihm zu verdanken.

Regen, Regen, Regen...

31.01.2010

Das Wetter ist leider nicht viel besser und es wird noch ein paar Tage sehr regnerisch bleiben. Deshalb werden wir nicht so lange in Noosa bleiben und bald weiter Richtung Süden reisen.

 

Aber heute geht es als erstes mit den Blights, Orlandos Gastfamilie, in die Ginger Factory.  

 

Wir hatten keine Ahnung dass es so viele verschiedenen Ingwer Pflanzen gibt. Man kann nur die mit den weissen Blütenblättern essen. Alle anderen sind giftig, aber haben sehr schöne und skurrile Blüten.

Ingwer

Ingwer

Ingwer

und noch mehr Ingwer-Blüten.

Wir mit dem Gingerbread Man.

Winzige Frösche fühlen sich hier wohl.

Auch in grün.

Man kann alles kaufen was mit Ingwer zu tun hat. Wir hatten im Ingwer-Butter gebratenen Fisch mit einem Ingwer-Beer, welches sehr lecker war. Die Ingwer-Schoko-Glace war dann aber doch ein bisschen zu stark im Geschmack. Dafür schmeckten die Inger-Lebkuchen-Männchen sehr gut.

 

Nach dieser Reise durchs Ingwer-Land haben wir bei Orlandos Gastfamilie noch ein bisschen verweilt und noch weitere Bekannte von früher getroffen. Sie luden uns erneut zum Abendessen ein, welches sehr lecker war. Zum Dessert gab es eine Spezialität von Brasilien, da sie eine brasilianische Studentin hatten, welche das Dessert zubereitet hat. Auch das Dessert war lecker aber eine echte Kalorienbombe.

 
01.02.2010
 
Nach einer weiteren verregneten Nacht haben wir uns erneut einen Termin beim Arzt geben lassen, da Perinne immer noch Probleme mit dem Ohr hat. Die Erkältung die sie sich in Cairns eingefangen hat, vermiest ihr auch nach 3 Wochen noch die Ferien.
 
Auch von diesem Arzt hat sie, gleich wie vom letzten vor einer Woche, viele verschiedene bunte Pillen bekommen. Mal schauen ob sie diesmal helfen und sie die Ohrenschmerzen endlich los wird.
 
Am Nachmittag sind wir dann noch nach Mooloolaba gefahren und haben Underwater World besucht.

Wir haben zusätzlich zum normalen Eintrittsticket noch die Tour hinter die Kulissen gebucht. Wir waren an diesem Nachmittag die einzigen auf dieser Tour. Leider war fotografieren nicht erlaubt. Wir konnten Haifisch Eier sehen und ganz junge Haifischchen die am selben morgen geschlüpft sind. Wir wussten nicht mal dass gewisse Haie Eier legen und nicht lebendig Gebären. Mit einer Taschenlampe konnte man sogar den Fötus im haarigen Ei sehen. Ein paar Wasserschildkröten haben sie auch, welche sie aufpäppeln und auf die Freilassung ins Meer vorbereiten.

 

Im Anschluss an die Tour haben wir uns dann den Rest der Ausstellung angeschaut.

Witzig war dieses Auto, welches in ein Aquarium umgebaut wurde. Leider versteckten sich die Fische.

Zebra Lionfisch

Japanese Spider Crab

Ganz schön grosse Beisserchen!

Auf einem Rollband kann man durch das riesige Aquarium fahren. Die Decke des Tunnels besteht aus einem 7 cm dicken Plastik. Durch die Wölbung erscheinen die Fische einiges kleiner als sie in echt sind. Dabei sehen sie so schon riesig aus!

Perinne auf dem Rollband durch die Unterwasserwelt.

Hai

Riesiger Rochen

Orlando im Tunnel neben einem riesigen Hai.

Sieht aus wie ein Häcksler.

Die Schnauze dieses Fisches sieht aus wie eine Kettensäge.

Zufälligerweise hat Orlando noch Luise, seine ehemalige Englisch Lehrerin entdeckt, welche mit ihrer Familie Underwater World besucht.

Nach ein paar Stunden haben wir genug Fische gesehen und haben uns auf die Suche nach einem Campingplatz in der Nähe vom Australia Zoo gemacht, welchen wir morgen besichtigen wollen. Wir hoffen dass das Wetter morgen besser ist, da wir heute ziemlich viel Regen gehabt haben.

 

Auf dem Campingplatz hatten wir ein Schweizer Pärchen neben uns, welche die Küste hinauf reisten. Sie gaben uns viele Tipps, was lohnenswert ist anzuschauen.

Ein skurriler älterer Mann vom Zelt daneben gab uns noch ein paar Tipps um in der Wildnis zu überleben. Dass der menschliche Körper zu ca. 70% aus Wasser besteht und wir nur ca. 2-3 Tage ohne Wasser überleben können wissen wir seit der Schule alle. Er erklärte uns dann, dass wir mit Hilfe eines Kieselsteines unter der Zunge noch eine Woche länger überleben können, da die Zunge den Kieselstein als Fremdkörper erkennt und mit Wasser aus dem Körper darauf reagiert. Naja, wenn es darauf ankommt kann man es ja immer noch versuchen. Dumm nur wenn man in einer Sandwüste ist und keinen Kieselstein zur Hand hat. ;-)