Thailand - Seite 2
01.03.2010
Am nächsten Morgen ging es dann schon wieder retour nach Phuket. Da wir am Morgen früh um 7 Uhr bereitstehen mussten, konnten wir beim Frühstück den Sonnenaufgang geniessen.
Sonnenaufgang.
Leider hielt die grosse Fähre diesmal nicht direkt vor dem Resort an und wir wurden mit einem Longboat bis nach Tonsai Bay gebracht.
Sieht nicht sehr robust aus :-/.
Das war eine ganz schön wellige und feuchte Fahrt. Zumindest bekamen wir Regenjacken. In Tonsai Bay steigen wir dann auf die Fähre um, welche uns zurück zum Festland brachte. Natürlich gab es da wieder ein riesen Gedrängel beim aussteigen. Mit einem vollgepackten Minibus ging es von da aus weiter bis zu unserem Hotel am Patong Beach. Wie schon Mal erwähnt ist die Fahrt nach und von Phi Phi Island ziemlich stressig. Wenn man aber erst mal angekommen ist, kann man sich sehr gut erholen.
In Patong Beach angekommen, haben wir als erstes unsere Koffer ins Hotel gebracht und sind dann gleich wieder raus um ein bisschen einkaufen zu gehen.
Da in Thailand alles günstiger ist als in der Schweiz, hat Orlando entschlossen, sich einen massgeschneiderten Anzug anfertigen zu lassen. Nach 2 Stunden gingen wir bereits wieder ins Geschäft, um den Rohschnitt zu probieren.
Orlando beim probieren.

Wenn man schon mal in Thailand ist,

darf eine Fahrt in einem Tuktuk natürlich auch nicht fehlen ;-).
Da Patong Beach ja auch für das Nachtleben bekannt ist, wollten wir uns auch dieses nicht entgehen lassen. Es gibt eine sehr bekannte Strasse, in der jeden Abend gefeiert wird. Ab 18:00 Uhr wird die Strasse für die Autos gesperrt und ist nur noch für die Fussgänger nutzbar.
Kurz nach 18:00 Uhr.
Gegen 22:00 Uhr war die Strasse sehr gut besucht und überall waren thailändische Frauen am Tanzen.
Wir wurden mehrmals gefragt, ob wir eine Pingpong Show sehen möchten. Wir entschieden uns eine der diversen Shows anzusehen. Die Show selber war kostenlos, aber für ein Corona bezahlte man dafür umgerechnet CHF 20.00. Die Show war interessant aber auch sehr beängstigend.
Nachtleben in Patong Beach.
Nachdem wir uns das Nachtleben noch ein bisschen angeschaut haben, machten wir uns wieder auf den Rückweg ins Hotel.
02.03.2010 – 05.03.2010
Nach dem Frühstück gingen wir als erstes zum Schneider und holten Orlandos Anzug ab. Danach gingen wir ins Hotel retour um unsere Koffer zu holen und machten uns auf den Weg zum Flughafen, da wir heute nach Bangkok fliegen.
Die Fahrt vom Flughafen Bangkok zum Hotel war ein Abenteuer. Das Hotel ist eigentlich nur 20km vom Flughafen entfernt, aber es hatte leider sehr viel Verkehr. Auf den Strassen ist ein Durcheinander, dass man froh sein kann, wenn man nicht selber fahren muss. Einmal wurde es sehr knapp. Genau in dem Moment wo unser Fahrer auf die Seite blickte, bremste das dritte Auto vor uns abrupt ab. Orlando hat dies gesehen und dem Fahrer, welcher kaum englisch kann, „Cha Cha“ zugerufen. Dies ist thailändisch und bedeutet etwa soviel wie „langsamer“. Es ist nicht so dass wir thailändisch könnten, aber im Flugzeug hatte es in der Flugbroschüre ein paar nützliche Wörter auf thailändisch. Da wir am Notausgang gegenüber von der Flugbegleitung sassen, haben wir uns noch ein bisschen über die Aussprache erkundigt, was sich bewiesenermassen sehr gelohnt hat. Wir waren froh als wir in unserem Hotel angekommen sind.
In unserem Hotel hat es im obersten Stock ein Open-Air Restaurant, von welchem man eine schöne Aussicht über die ganze Stadt hat.
Als wir am Abendessen waren, ging der Mond über der Stadt auf.
Die nächsten zwei Tage haben wir damit verbracht Bangkok anzusehen und shoppen zu gehen :-).
Die Taxifahrer hier sind schon Banditen. Man findet nur selten einer der mit Taxometer fährt. Selbst wenn der Preis und das Ziel vorher abgemacht wurden, versuchen sie einem entweder irgendetwas zu verkaufen, an einen falschen Ort zu bringen oder fangen auf der Fahrt wieder neu an zu verhandeln. Das wird mit der Zeit ganz schön mühsam.
Als wir vom Hotel zum Grand Palace liefen, welcher ca. 15 Minuten zu Fuss entfernt ist, wurden wir von vielen Leuten angesprochen und gefragt ob wir zum Grand Palace gehen. Auch ohne dass wir ihnen antworteten, gaben sie uns falsche Richtungsangaben an. Zum Glück wurden wir im Hotel über diese und andere Maschen dieser Gauner informiert und gingen unbekümmert unseren Weg und fanden den Eingang. Selbst wenige Meter vor dem Palast hiess es noch, dass dies nicht der Eingang sein und wir umkehren sollen oder sie wollten uns Tickets verkaufen, welche aber nur im Palast selber verkauft werden. Als ahnungsloser Tourist ist man da ganz schön ausgeliefert.
Da es für den Eintritt in den Grand Palace Kleidervorschriften gibt, musste Orlando lange Hosen und Perinne ein Shirt mit Ärmel anziehen. Die Kleider konnten gratis, gegen ein Depot ausgeliehen werden.

Orlando mit den Palast-Konformen Hosen.

Eine von vielen Figuren.
Tempel des Smaragdbuddhas
Weitere Teile des Palastes.
Die Mittagssonne brannte erbarmungslos auf uns nieder und uns lief das Wasser in Bächen herunter. Der Palast ist riesig und sehr beeindruckend. Uns machte jedoch die Hitze sehr zu schaffen und nach knapp 2 Stunden hatten wir genug gesehen. Eigentlich wollten wir noch zwei weitere Tempel in der Nähe anschauen, aber es war uns einfach zu heiss.
Wir mussten wieder einige Taxifahrer fragen, bis wir einen gefunden hatten, welcher uns gemäss Taxometer zurück ins Hotel brachte.
Inspiriert vom Mond am ersten Abend in Bangkok und den günstigen Preisen hier, haben wir uns noch ein Stativ für unsere Kamera gekauft. Am Abend gingen wir dann aufs Dach um ein paar Fotos zu schiessen. Der Sonnenuntergang war leider nicht sehr farbenfroh. Wir gingen aber etwas später nochmals aufs Dach um die beleuchteten Tempel einzufangen.
Einer von vielen Tempeln, die man vom Dach sehen kann.
Brücke und ein weiterer Tempel.
05.03.2010
Die Malediven bilden den letzten Abschnitt unserer Reise und waren doch erst noch sooooo weit entfernt. Und doch ist heute bereits der Tag wo wir via Singapur nach Male fliegen. Da wir erst am späten Abend in Male ankommen, übernachten wir einmal dort, bevor es am nächsten Tag weitergeht nach Fihalhohi. Dort werden wir ein paar Tage entspannen und noch ein bisschen Wärme tanken, damit wir bereit sind am Donnerstag 11. März um 19 Uhr nach über 100‘000 Kilometern, wieder in die kalte Schweiz zurück zu kehren.
