Thailand
24.02.2010
Auf dem ersten Flug von Melbourne nach Bangkok, hatten wir ein grosses Flugzeug und da es viele freie Plätze hatte, konnten wir je eine Dreierreihe in Anspruch nehmen. Da die Sitze ganz flach sind, konnten wir beide gemütlich liegen und sogar ein bisschen schlafen.
In Bangkok hatten wir dann 4 Stunden Aufenthalt und konnten im Terminal gemütlich den Sonnenaufgang über dem Rollfeld betrachten. Eine gute Stunde später regnete es in Strömen und wir hofften dass das Wetter in Phuket besser ist.
Sonnenaufgang in Bangkok.
Im Hotel angekommen, wurden wir sehr herzlich begrüsst und waren von unserem Zimmer total begeistert.
Gegen einen Aufpreis erhielten wir sogar ein Zimmer mit direktem Pool-Zugang. Um in den Hauptpool zu gelangen konnte man lediglich dem Kanal folgen.
Vom Balkon kann man direkt in den Pool hüpfen.
Das Meer ist eigentlich direkt vor dem Hotel. Da der Boden aber sehr flach ist, kommt es nur bei Flut bis zum Hotel. Bei Ebbe ist das Wasser ein paar hundert Meter weit entfernt. Bis man richtig schwimmen kann, muss man dann nochmals ein gutes Stück im Wasser gehen.
Als wir wieder retour gingen, konnte man dem Wasser zusehen wie es seinen Weg durch den Sand bahnt, da die Flut kommt.
Den Rest vom Tag haben wir es uns am und im Pool gemütlich gemacht.
25.02.2010
Als wir aufgestanden sind, hat es ganz fein getröpfelt. Aber nach einem herrlichen Frühstücksbuffet mit riesiger Auswahl war es schon wieder trocken. Der Himmel war immer noch stark bewölkt und manchmal donnerte es ziemlich heftig. Trotzdem haben wir entschieden, dass wir zum nächsten Badestrand und Dorf am Strand entlang laufen.
Kurz vor dem Dorf.
Da der Flughafen in der Nähe und direkt am Meer ist, liefen wir weiter am Strand entlang. Wir haben vor ca. 2 Jahren einen Bericht im Fernsehen gesehen, wie die Flugzeuge direkt am Meer landen und starten. Dies war einer der Gründe, warum wir dieses Hotel ausgewählt haben. Nach einer guten Stunde durch den Sand kamen wir am Flughafen an.
Es ist schon sehr eindrücklich, wie die Flugzeuge über uns hinweg fliegen. Leider setzte keiner direkt über uns zum landen an, da sie heute von der anderen Seite landen. Wir gehen davon aus, dass es auf den Wind ankommt.

Flughafen

Ein Flugzeug ist im Abflug.
Coca Cola mal anders.

Im Dorf angekommen.

Orlando wartet auf das Essen.
Während dem Abendessen konnten wir einen fantastischen Sonnenuntergang geniessen. Anschliessend ging es retour ins Hotel, wo wir uns unserer Homepage gewidmet haben, damit ihr auf dem neuesten Stand seit.
26.02.2010
Nach dem Frühstück haben wir nochmals den Pool genossen, bevor wir abgeholt wurden. Mit dem Taxi ging es zum Hafen, wo wir ins Boot umstiegen um nach Phi Phi Island zu kommen. Wir bekamen verschiedene Sticker an unsere Shirts damit sie uns zuweisen konnten. Die Fähre braucht ca. zwei Stunden von Phuket bis zum Tonsai Bay, dem Haupthafen von Phi Phi Island. Anschliessend fährt die Fähre noch weiter zum Leamtong Beach.
Da unser Hotel zwischen den beiden Anlegepunkten ist, wussten wir nicht ob wir beim ersten oder beim zweiten aussteigen sollen und jeden den wir fragten war sich nicht sicher und erzählte uns etwas anderes. Als wir dann beim Tonsai Bay ankamen, fing die Hektik an. Auf dem Schiff waren sehr viele Passagiere mit Koffern, welche sich 2 Meter hoch auftürmten. Natürlich wollte jeder der erste sein, der das Schiff verlässt und es gab ein riesen Gedrängel.
Wir wurden angewiesen auf dem Schiff zu warten und das war uns grad recht so.
Tonsai Bay
Nachdem die meisten das Schiff verlassen haben, fuhren wir weiter Richtung Leamton Beach. Als wir unser Resort sehen konnten, hielt das Schiff an und wir wurden mit einem Longboat abgeholt. Da Ebbe war, sah der Strand ziemlich unschön aus und wir konnten mit dem Longboat nicht bis zum Ufer fahren. Deshalb stiegen wir um auf einen Traktor, als das Wasser nur noch Knietief war. Die ganze Fahrt hierhin war ganz schön mühsam und hatte mit Traumferien nicht viel zu tun.
Endlich auf der Insel angekommen wurden wir sehr herzlich begrüsst und konnten unseren Bungalow beziehen.
Der Bungalow ist sehr schön eingerichtet und überall mit frischen Blumen geschmückt.
Unser Schlafzimmer im Bungalow.
Als wir dann an den Strand gingen, kam allmählich auch die Flut und wir konnten im immer noch sehr niedrigen Wasser doch noch ein bisschen baden.
Beim Abendessen haben wir uns fürs Buffet entschieden. Die Tische waren direkt am Strand und wir konnten während dem Essen zuschauen, wie es weit draussen geblitzt hat. Nach zwei Stunden hatten wir noch lange nicht alles versucht aber waren voll wie schon lange nicht mehr und schleppten uns zu unserem Bungalow.
27.02.2010
Am nächsten Morgen war der Meeresspiegel ziemlich hoch und angenehm zum schwimmen. Gegen Mittag zog sich das Wasser aber erneut zurück. Wir waren im Wasser und merkten wie das Wasser langsam niedriger wurde. Ein Boot nach dem anderen strandete.

Blick aufs Meer bei Flut

und bei Ebbe.
Bei diesem Bild waren wir bis zum Hals im Wasser. Ein paar Stunden später musste man mehrere hundert Meter laufen, bis man überhaupt im Meer ankam.
Da es einen schönen grossen Pool hat, ist es nicht so schlimm, dass das Meer am Nachmittag verschwindet. Am Pool hat es eh viel mehr Schatten, welcher nötig ist um die Mittagshitze zu überstehen.
Pool mit dem Meer im Hintergrund.
28.02.2010
Am nächsten Tag hatte es viele Quallen artige Dinger im Wasser. Wir haben uns schon ziemlich geekelt, wurden dann aber aufgeklärt, dass dies Plankton sei und nicht giftig ist.
Plankton
Am letzten Abend gab es ein italienisches Buffet. Obwohl wir immer das schönste Wetter hatten, konnten wir jeden Abend während dem Abendessen zusehen wie es auf dem Meer geblitzt hat. Ab und zu konnten wir auch den Donner ganz weit entfernt hören.

Buffet direkt im feinen Sandstrand.

Selbst die Moskitos waren hier nicht sehr aggressiv.

