Isabela & Fernandina

04.12.2009 Insel Isabela (Urbina Bay) und Insel Fernandina (Espinosa Point)

Während der Nacht fuhr der Kapitän mit uns zur Insel Isabela, der grössten im Galapagos Archipel. Gleich nachdem wir in der Urbina Bay auf der Insel Isabela angekommen sind, konnte man den Eier-Ablegeplatz für die Meeresschildkröten sehen. Dieser Platz ist durch Schilder markiert, damit nicht aus Versehen ein Tourist da durchläuft.

Hier sind viele Eier vergraben.

Überreste vom Ei, nachdem die Babyschildkröte geschlüpft ist.

Auf allen Inseln sind Pfade vorgegeben, an welche man sich zwingend halten muss. Ausserdem ist immer ein Naturführer bei einer Gruppe, der darauf achtet dass keine Tiere angefasst wird und man den Tieren nicht zu nahe kommt. Es wird hier wirklich darauf geachtet dass wir sehr viel von der Natur sehen, aber auf eine Art und Weise, dass auch nachkommende Besucher diese Gelegenheit haben. Die Tiere haben keine Angst vor den Menschen und das soll auch so bleiben.

 

Bevor wir schnorcheln gingen, machten wir eine Wanderung.

Landleguan auf unserer Wanderung.

Nach der Wanderung gingen wir schnorcheln, laut unserem Naturführer, ist dieser Strand sehr gut um Wasserschildkröten zu sehen. Leider war das Wasser wegen dem starken Wind nicht klar und man konnte keine Schildkröten erkennen. Dafür sahen wir Schildkröten, als wir mit dem Boot retour gingen. Wir hatten heute Morgen schon das Glück und sahen eine Schildkröte, als wir aus dem Fenster in unserer Kabine schauten.

 

Die Leute auf dem Schiff sind alle sehr nett und geben sich grosse Mühe dass sich jeder wohl fühlt. Jedes Mal wenn wir an Land sind und wir wieder retour kommen, erwartet uns ein kleiner Snack. Einmal erhielten wir z.B. Schokoerdbeeren oder Fisch mit einer Dip Sauce.

Nach dem Mittagessen machten wir Siesta bis 15:00 Uhr. Um 15:00 Uhr starteten wir wieder mit den Gummimotorbooten zur nächsten Insel. Heute Nachmittag besuchen wir die Insel Fernandina und gehen beim Espinosa Point an Land. Als erstes wurden wir beim Aussteigen von grossen Meerechsen überrascht.

 

Danach mussten wir über Äste klettern, damit wir nicht mit den Wanderschuhen ins Wasser mussten.

Der Weg ist anscheinend nur bei Ebbe zu sehen. ;-)

Als wir auf der anderen Seite waren, war alles voll mit Meerechsen. Da Sie die gleichen Farben haben wie die Lavasteine, war der Unterschied manchmal schwer zu erkennen.

Wer will kann versuchen die Meerechsen zu zählen. :-)

Daher musste man sich immer gut achten, wo man hintritt. Die Tiere auf dieser Insel waren einfach unglaublich. So viele verschiedene Tiere so nahe beieinander.

Seelöwenbaby in mitten von Meerechsen.

Der ist doch süss!!!

Kann aber auch ganz schön angeben!

Junge Seelöwen spielen zwischen Lavasteinen mit vielen Krebsen.

Immer wieder lagen auch Tierskelette herum. Denn die toten Tiere werden liegen gelassen, da die Menschen hier nicht in die Natur eingreifen möchten.

Dieses Walskelett wurde von Menschenhand hierher gebracht. Die Grösse kommt leider nicht so gut rüber. Die Zunge alleine war aber so schwer wie ein ausgewachsener Elefant. 8-)

Heute Abend wurde ein leckeres BBQ auf dem Deck serviert.

Nach dem Abendessen konnten wir im Scheinwerferlicht zusehen, wie Seelöwen die Fische jagten.