Surfers Paradise bis Adelaide & Melbourne - Seite 2

11.02.2010

Jetzt geht es los nach Canberra. Eigentlich wollten wir gestern bereits los, aber wir haben einen Tag am Strand vorgezogen, da das Wetter super war :-).

Bei den meisten Pausen auf unserem Weg haben wir nach Koalas und Kängurus Ausschau gehalten. Leider haben wir aber keine gesehen. In diesem Teich haben wir jedoch eine Schildkröte entdeckt. :-)

Auf diesem Foto sieht man die Schildkröte zwar nicht aber sie ist da.

Nach ca. 6 Stunden und einigen Pausen sind wir in Canberra angekommen und haben die Pläne für morgen geschmiedet.

12.02.2010

Da wir nur einen ganzen Tag in Canberra sind gibt es viel zu sehen.

Als erstes gingen wir zum Aussichtspunkt auf den Mt. Ainslie, von wo man eine schöne Übersicht über ganz Canberra hat.

Blick über Canberra.

Danach haben wir uns für das „War Memorial“ entschieden. Dies ist nicht ein einzelnes Denkmal sondern ein ganzes Museum über die vergangenen Kriege.

War Memorial

Dies wurde uns von vielen Personen empfohlen. Wir waren sehr überrascht, denn es war sehr eindrücklich wie sie in diesem Museum die verschiedenen Kriege darstellen.

Es gibt kleine Modelle,

wie auch Modelle in Originalgrösse.

Im Entdeckungs-Bereich ist anfassen erlaubt und ausprobieren angesagt.

Orlando als Pilot in einem Helikopter aus dem Vietnam-Krieg.

Perinne am suchen und entschärfen von Landminen.

Nach gut zwei Stunden hatten wir genug vom Krieg und machten uns auf den Weg zum Rosengarten.

Ein Teil des Rosengartens.

Hier riecht es herrlich.

Gegenüber vom Rosengarten ist das alte Parlamentshaus.

Danach gingen wir ins National Museum von Australien. In Canberra ist der grosse Vorteil dass viele Attraktionen kostenlos sind, so wie auch dieses Museum, welches sehr schön gestaltet ist. Man kann sehr viel über Australien und die Geschichte der Aborigines erfahren. Morgen, am 13. Februar ist es übrigens 2 Jahre her, seit sich der Australische Ministerpräsident Kevin Rudd offiziell bei den Aborigines entschuldigt hat.

Auf dieser Karte sieht man wie schnell sich nicht einheimische Tiere, wie zum Beispiel der Hase, verbreitet haben.

Kurz bevor das Museum geschlossen hat sind wir weiter. Es ist ein sehr interessantes Museum und wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, wären wir noch lange geblieben. Vor allem der Teil über die Aborigines ist sehr spannend.

Auf dem Zeltplatz waren wir nach dem Abendessen am Homepage schreiben und liessen den Tag ausklingeln. Plötzlich waren die eben noch weissen Wolken am Himmel feuerrot. Es sah sehr bedrohend aus, wie wenn die Wolken brennen würden. Die rote Farbe kam aber nicht von einem Waldbrand, sondern lediglich vom sehr kräftigen Sonnenuntergang.

 

Zu diesem Zeitpunkt erblickten wir ein Känguru auf der eingezäunten Wiese nebenan. Wir wollten es uns ein bisschen näher anschauen und liefen der Strasse entlang. Da wir das Känguru nicht mehr sahen, liefen wir weiter und waren bald auf der Hauptstrasse zwischen dem Wald und der Wiese. Beide waren mit einem Meterhohen Zaun umgeben.

 

Plötzlich kamen mehrere Kängurus aus dem Wald und fingen an zu fressen. Es sammelte sich eine Gruppe von 15 – 20 Tieren. Es war schön die Kängurus in freier Wildbahn, aber dennoch so nahe zu sehen. Es war schon ziemlich dunkel und je dunkler es wurde, umso näher kamen sie zur Strasse. Wenn kein Scheinwerferlicht von einen heranfahrenden Auto zu sehen war, hüpften sie über den Zaun, über die Strasse und über den nächsten Zaun in die Wiese, wo wir das erste Känguru gesehen haben. Meistens haben sie vor dem überqueren halt gemacht und die Situation überprüft. Ein paar Mal war es dennoch knapp und ein Auto musste ziemlich stark bremsen. Es war faszinierend zuzusehen, aber da es langsam auch für uns gefährlich wurde, machten wir uns auf den Rückweg.