Surfers Paradise bis Adelaide & Melbourne - Seite 3
13.02.2010
In dieser Nacht waren wir das erste Mal froh, dass wir eine Bettdecke haben, denn es wurde ziemlich kalt in der Nacht.
Nachdem wir es geschafft haben aufzustehen, gingen wir noch ein bisschen shoppen.
Danach fuhren wir los Richtung Melbourne. Da die Strecke für einen Tag zu lange ist, übernachteten wir in Albury. Albury liegt genau auf der Grenze zwischen New South Wales und Victoria.
Hier fanden wir auch endlich jemanden der unsere Gasflasche auffüllen konnte. Seit fast 2 Wochen waren wir auf der Suche und fragten bei vielen Tankstellen und Campingplätzen nach, aber wir fanden nur solche, die die Gasflasche gegen eine neue tauschen. Leider wurde uns gesagt, dass wir die Flasche nicht austauschen dürfen und da sie mit einem speziellen Kleber versehen war, konnten wir dies auch nicht machen. Wir hatten ja eigentlich noch genügend Gas, aber da wir sicher sein wollten dass es nicht während dem Kochen plötzlich ausgeht, wollten wir vorsorgen. Nun haben wir es endlich doch noch geschafft.
14.02.2010
Heute Morgen ging es weiter Richtung Melbourne. Eigentlich wollten wir nicht in Melbourne übernachten, da wir nach Abgabe unseres Campers nochmals hierher kommen, bevor wir nach Thailand fliegen. Aber Orlando hat erfahren dass Angela aus Tasmanien, welche er vor 4 Jahren in Noosa kennengelernt hat, in Melbourne Ferien macht und hat mit ihr am St. Kilda Festival abgemacht.
Auf dem Weg haben wieder ein paar Mal angehalten um Koalas zu sehen, wurden aber leider immer noch nicht fündig. Dafür kamen wir an einer Fruchtfliegen freien Zone vorbei und mussten alle Früchte wegschmeissen.
Alle Früchte und gewisse Gemüse mussten in den Quarantänen Container.
Auch Salsa gibt es zu hören.
In einem Zelt war sogar eine Kopfhörer-Party. Man sah den Leuten beim tanzen zu, konnte aber nicht hören zu welcher Musik, da alle einen Kopfhörer trugen. Das sah schon ziemlich witzig aus.

Kopfhörer Party

Auf dem Rückweg kamen wir noch am Hotel vorbei, welches wir bereits für Melbourne vorgebucht haben.
15.02.2010
Die Great Ocean Road wartet auf uns. Nachdem wir die Stecke auf dem Highway hinter uns gebracht haben, sind wir in Torquay auf die Great Ocean Road gelangt.
Schon bald haben wir den ersten Aussichtspunkt erreicht.

Leuchtturm

Aussicht über die Klippen.

Kurvenreiche Strassen

und wunderschöne Aussichten aufs Meer.

Manchmal hat es Sandstrand

und manchmal Felsen.
Im Visitor Information Center wurde uns gesagt, dass wir kurz vor Apollo Bay sehr gute Chancen haben um Koalas in freier Wildbahn zu sehen. Natürlich hielten wir da an und liefen ein bisschen herum. Eine Frau sprach uns an ob wir Koalas suchen und zeigte uns drei auf dem angrenzenden Campingplatz.
Kurze Zeit später fanden wir auch noch ein paar und einer kam dann noch vom Baum herunter und lief gemütlich über die Wiese.

Perinne mit Koala auf dem Baum.

Koala am herunterklettern.

Kaum runter vom Baum,

läuft er los.
Alle paar Meter gibt es eine kurze Pause und dann geht es weiter.
Zuerst hatten wir den Koala fast für uns alleine und der Koala schien sich nicht um uns zu kümmen. Es kamen aber immer mehr Leute dazu und als dann noch ein Bus anhielt, verzog er sich ins Gebüsch von einem Privatgrundstück.

Noch posiert er für uns.

Andere Leute versuchen ein Foto vom Koala zu bekommen.

Es gab auch bunte Vögel.

Und noch einer.
Kookaburra
Gerade als wir einsteigen wollten um weiterzufahren, entdeckte Perinne einen Koala direkt vor unserem Camper. Der hatte es ganz schön eilig und rannte über die Wiese Richtung Strasse. Zum Glück rannte er aber nicht über die Strasse sondern kletterte auf den Baum am Strassenrand.
Ein Auto nach dem anderen hielt an.
Wir fuhren weiter und hielten ein paar Kilometer später im Wald nochmals an. Da konnte man auch sehr viele Koalas in den Bäumen sehen.
Am Abend sind wir dann in Apollo Bay angekommen. Eigentlich wollten wir hier noch die Glühwürmchen anschauen. Aber der Besitzer vom Campingplatz sagte uns, dass es in der letzten Nacht 10 cm geregnet hat und wir im Schlamm nur einsinken würden. Also haben wir auf dies verzichtet.
