Surfers Paradise bis Adelaide & Melbourne - Seite 4
16.02.2010
Ein Schweizer Pärchen, welches wir in kennen gelernt haben, hat uns empfohlen einen ganzen Tag für einen Loop zu reservieren und das hatten wir auch vor.
Am Morgen sind wir noch an den Strand von Apollo Bay.

Vom Aussichtspunkt Castle Cove.

Dies auch.
Anschliessend ging es weiter durch den Wald vom Otway Nationalpark.
Wir fuhren bis zum Otway Fly, wo man in einer Höhe von 25 Metern über 600 Meter Brücken laufen kann und mehr über den Wald und die Tiere erfahren kann.

Hier geht es noch höher hinauf.

Perinne beim erklimmen der Treppe.
Blick vom Turm. Von oben rechts naht eine ganze Schulklasse. Das gab Stau auf der Treppe.
Perinne auf dem 24 Meter langen Ausleger welcher keinen Stützbalken hat. Das hat ganz schön geschaukelt.
Nach dieser interessanten Wanderung und einigen Kämpfen mit den Moskitos wollten wir noch einen Wasserfall anschauen. Die Strassen zu den Wasserfällen sind jedoch nicht geteert und deshalb dürfen wir sie nicht befahren. Laufen wäre eine Möglichkeit gewesen, aber da wir noch genügend Zeit für die Grampians einrechnen wollten, haben wir uns gegen die Wasserfälle entschieden und haben den Loop fortgesetzt. Diese Strasse wurde immer schmaler und kurvenreicher und war mit dem Camper eine rechte Herausforderung. Wir haben jedoch auch diese gemeistert und sind wieder auf die Great Ocean Road gelangt. Da wir einen Loop gemacht haben, sind wir am Nachmittag erneut an Apollo Bay vorbeigekommen.
Unser nächstes Ziel war Cape Otway, wo ein Leuchtturm steht. Gemäss Lonely Planet kann man auf der ca. 10 km langen Strasse durch den Wald oft Koalas sehen.

Schon am herunterfahren haben wir den ersten Koala entdeckt.

Und noch ein bisschen näher.
Am Cape Otway hatten wir eigentlich nur einen Leuchtturm erwartet. Es hat jedoch noch mehrere Attraktionen wie zum Beispiel das Funkhaus, wo bereits 1857 die Unterwasser-Telegraphenleitung von Tasmanien ans Festland kam und Militärbunker. Eine sehr interessante Sache.
Leuchtturm am Cape Otway.

Auf dem Leuchtturm ist es sehr windig.

Dafür ist die Aussicht cool!
Nach diesem lehrreichen Besuch sind wir wieder retour in den Wald um Koalas zu sehen. Es ist faszinierend wie viele Koalas hier auf den Bäumen sitzen. Man muss gar nicht suchen, man sieht sie einfach.

Der sitzt aber auf einem dünnen Ast

und futtert Kopfüber seine Eukalyptusblätter.
Auf einmal hörten wir lautes grunzen und endeckten zwei Koalas beim Liebesakt.
Perinne entdeckte sogar noch eine Mutter mit ihrem Jungen.

Hier sitzt das Junge in der Astgabel vor der Mutter.

Und hier klettert es den Ast hinauf.
Wer noch nicht genug Koalas gesehen hat darf sich gerne noch im Fotoalbum satt sehen. Wem das immer noch nicht reicht, der darf sich gerne melden. Wir haben noch jede Menge Fotos. ;-)
Für uns wurde es allmählich Zeit weiter zu fahren, da wir bei Sonnenuntergang bei den 12 Aposteln sein wollten.
Gibson Steps.
Um sicher zu gehen, dass wir einen Campingplatz finden für heute Abend, sind wir an den 12 Aposteln vorbeigefahren und haben uns in Port Campbell einen Platz gesichert. Anschliessend sind wir nochmals zurück um den Sonnenuntergang bei den 12 Aposteln zu sehen. Da es ziemlich kühl wurde, mussten wir nach einem Monat wieder mal lange Hosen anziehen.
Vor den Aposteln.
Mittlerweilen stehen nur noch 6 von den 12 Aposteln.
Ein langer aber wunderschöner Tag geht dem Ende entgegen.
