Surfers Paradise bis Adelaide & Melbourne - Seite 6

18.02.2010

Am Morgen sind wir in den Zoo in Halls Gap, da man hier das seltene weisse Känguru sehen kann. Der Zoo war anscheinend sehr heruntergekommen, bevor die neuen Besitzer ihn vor zwei Jahren übernommen haben. Jetzt ist er sehr kinderfreundlich, denn es laufen viele Tiere frei im ganzen Zoo herum, welche man füttern kann. Für nur einen Dollar erhält man einen Sack Futter, den man dann an die Tiere verteilen kann, die man mag. Ein grosses Reh wurde sehr aufdringlich und verfolgte uns durch den ganzen Zoo. Nur mit Mühe konnten wir es für ein paar Minuten loswerden. Vor allem Orlando hatte mit ihm zu kämpfen, da er das Futter bei sich hatte.

Egal wo wir hin gingen, der Kerl folgte uns.

Auch den Pfau kann man füttern, es zwickt einfach ein bisschen.

Wombat

Känguru

Der Zoo ist sehr empfehlenswert und die neuen Besitzer haben grosse Pläne für die nächsten Jahre. Leider haben wir die weissen Kängurus nicht gesehen. Da es Albinos sind, scheuen sie das Sonnenlicht und sind nur selten zu sehen.

 

Im Norden des Grampians Nationalparkes haben wir auf unserem Weg nach Adelaide noch am Reed Lookout angehalten und die Aussicht genossen.

Reed Lookout

Anschliessend sind wir weitergefahren bis wir plötzlich an einem pinkigen See vorbeigekommen sind. Gemäss Wikipedia hat der See seine Farbe einer bestimmten Alge zu verdanken.

Pink Lake

Es ist ein Salzsee der zwar weisses Salz hat, aber das Wasser ist pinkig.

Nach dieser sehr speziellen Erfahrung sind wir wieder ein gutes Stück gefahren bis wir in Bordertown tanken mussten. Da es gleich neben der Tankstelle ein Touristenbüro hat, wollten wir uns über einen Zeltplatz auf unserem Weg erkundigen. Wir wurden fündig und erfuhren ausserdem, dass Bordertown für seine weissen Kängurus bekannt ist, welche nur 500m entfernt in einem Park leben.

 

Da wir heute Morgen keines gesehen haben, sind wir natürlich in den Park und wurden auch fündig. Diese Kängurus sind eine Kreuzung zwischen einem Albino und einem normalen Känguru. Sie haben deshalb keine roten Augen und sind auch nicht so empfindlich gegen das Sonnenlicht.

Weisses Känguru

Perinne beim füttern.

Zwischen den Kängurus hat es noch ganz junge Pfau-Küken.

Danach ging es weiter zum Campingplatz wo Perinne nochmals die eigene Küche nutzt um ein sehr feines Riz Casimir zu kochen.

Sonnenuntergang beim Campingplatz.

19.02.2010

Dies war die letzte Nacht mit unserem Camper. Da wir ihn heute abgeben müssen und auch noch ein paar Sachen in Adelaide anschauen wollen, sind wir sehr früh aufgestanden.

Kurz nach Sonnenaufgang ist alles mit Nebel bedeckt.

Zuerst hiess es mal Camper auf-  und ausräumen, packen und Camper reinigen. Zum Glück sind wir früh auf, denn um 9 Uhr war es schon wieder sehr warm.

Kurz darauf sind wir dann schon los und wollten auf unserem Weg noch via Mount Lofty, um die Aussicht zu geniessen und in den Cleland Nationalpark, weil man dort Koalas halten kann. Unser Navi hat uns wieder mal kreuz und quer gejagt, aber den Weg zum Aussichtspunkt vom Mount Lofty haben wir nicht gefunden.

Also ging es weiter zum Cleland Nationalpark. Da kam die nächste Enttäuschung. Man kann dort zwar Koalas halten und knuddeln, da das Wetter aber heute und morgen zu warm ist, bieten sie es nicht an.

 

Schade, aber da kann man halt nichts machen. Deshalb haben wir auf dem Navi unser Hotel eingegeben, um die Koffer im Zimmer einzustellen, bevor wir den Camper abgeben. Komischerweise führte uns das Navi genau zum Mount Lofty Aussichtspunkt. ;-)

Man hat eine schöne Übersicht über ganz Adelaide, es ist aber alles so weit weg dass man nicht viel erkennen kann.

Adelaide Downtown, sehr stark heran gezoomt.

Den Weg zu unserem Hostel haben wir dann gut gefunden. Nur das Hostel selber war leider nicht zu sehen. Nach einigem Suchen stellten wir fest, dass das Backpacker nebenan unser Hostel ist. Gespannt auf unser Zimmer checkten wir ein und mussten feststellen, dass das ganze Zimmer nicht viel grösser war als das Bett selber. Das Gemeinschaftsbad lässt auch zu wünschen übrig und die Duschkabine ist durchsichtig und kann nicht abgeschlossen werden.

Nicht gerade dass was wir erwartet haben. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach einem Hotel gemacht mit mehr Raum und eigenem Bad.

Obwohl wir ziemlich unter Zeitdruck standen, da wir den Camper noch abliefern mussten, haben wir eines gefunden. Es ist ebenfalls in Glenelg, nur wenige Meter vom Strand entfernt. Anschliessend haben wir den Camper retour gebracht, was prima geklappt hat. Der Tag scheint besser zu werden. Wir haben sogar noch Geld retour erhalten, da wir uns neue Kissen gekauft haben, weil die alten extrem abgenützt waren.

 

Am Abend sind wir noch ein bisschen durchs Städtchen Glenelg geschlendert und haben den Sonnenuntergang am Strand genossen. Aktuell ist in Adelaide das „Art & Dance Festival“ und man kann verschiedene Performance sehen oder das Open Air Kino geniessen.

Glenelg

Art & Dance Performance am Strand.

20.02.2010

In den letzten Wochen haben sich einige Souvenirs und Erinnerungsstücke angesammelt, die wir nicht mehr alle mitnehmen können. Deshalb ging es heute zuerst Mal zur Post, wo wir unser hoffentlich letztes Paket auf unserer Reise, nach Hause geschickt haben. Mit 10 Kg ist es das schwerste und teuerste auf unserer ganzen Reise.

Am Nachmittag haben wir uns wieder Mal unserer Homepage gewidmet, da wir ziemlich in Verzug sind und eh Wäsche waschen mussten.

Das Abendprogramm sah dann ziemlich ähnlich wie gestern aus.

Performance

Sonnenuntergang

21.02.2010 – 23.02.2010

Am späteren Morgen flogen wir nach Melbourne. Das war der schlimmste Flug und wir wurden heftig durchgeschüttelt. Zum Glück dauerte er nur gut eine Stunde und nach einem heftigen Aufsetzer sind wir doch heil angekommen. In Melbourne haben wir unser drittes und letztes Backpacker gebucht und waren schon sehr gespannt, was uns wohl hier erwartet. Wir wurden jedoch sehr positiv überrascht und hatten ein sehr helles und angenehmes Zimmer für unsere zwei Nächte.

 

Am nächsten Tag gingen wir an den Strand und freuten uns auf ein Bluebottle freies baden. Die Lust verging uns aber schnell, als wir die Teller grossen Quallen am Strand sahen.

Alle paar Meter war so eine Qualle am Strand oder schwamm noch im Wasser.

Nachdem wir etwas Sonne getankt haben, konnten wir uns doch noch überwinden und gingen kurz ins Meer. Das Wasser ist schon viel kühler als in Queensland oben.

Obwohl es Sturmwarnungen gegeben hat, war das Wetter sehr schön. Lediglich gegen Abend hatten wir sehr starken Wind.

Am dritten und letzten Tag in Melbourne schliefen wir sehr lange aus und machten uns einen gemütlichen Tag. Heute Abend kurz nach Mitternacht fliegen wir nach Bangkok, wo wir ein paar Stunden Aufenthalt haben, bevor es weitergeht nach Phuket.