Surfers Paradise bis Adelaide & Melbourne
05.02.2010
Da es in Surfers Paradies sehr viele Bluebottles (kleine blaue Quallen) hat und es in Byron Bay auch schön Wetter ist, sind wir heute bereits weitergefahren. Zuvor sind wir noch bei Mayia und Eduardo, die wir auf der Fraser Island Tour getroffen haben, vorbei um kurz hallo zu sagen.
Wir haben einen Campingplatz direkt am Strand gefunden. Man muss lediglich die Sanddünen hinab und schon kann man schwimmen! :-)
Byron Bay bei strahlendem Sonnenschein.
Der Strand hier ist schön aber leider auch voll mit diesen fiesen Bluebottles. Orlando hatte Pech und einen am Bein erwischt. Das hat ein paar Stunden lang ziemlich gebrannt. Aber lieber am Bein als beim tauchen durch eine Welle im Gesicht!
06.02.2010
Während der Nacht hat es heftig angefangen zu regnen. Leider ging es dann den ganzen Tag so weiter. Am Nachmittag sind wir in einer Regenpause doch noch an den Strand. Es hatte ziemlich viele Surfer und nur wenige Leute am Strand. Im Meer war es angenehm, obwohl die Strömung wieder ziemlich stark war.
Ziemlich bewölkt und regnerisch.
Die Wellen sind ideal für Surfer.
Während wir im Wasser waren fing es wieder heftig an zu regnen. Da wir eh im Wasser waren störte uns das nicht gross. Man spürte die einzelnen Regentropfen aber schon sehr deutlich auf der Haut.
Der ganze restliche Tag war dann weiterhin sehr regnerisch. Es war interessant zuzusehen wie auf dem Campingplatz ganze Bäche die Strassen herunterliefen. Zum Glück hatten wir alles was wir brauchten in unserem Camper. :-)
07.02.2010
Nachdem es die ganze Nacht weiter geregnet hat, am Morgen noch regnete und auch die Wettervorhersage aus Regen besteht, haben wir unsere Sachen gepackt und sind weiter auf unserer Reise Richtung Süden.
Um nicht durch Ballina fahren zu müssen, hat uns unser Navi durch Nebenstrassen und über alte Holzbrücken gelotst. Leider mussten wir nach vielen Kilometern erfahren, dass Arbeiten an einer Brücke stattfinden und wir heute nicht da durch können. Also mussten wir zurückfahren und versuchten es nochmals über den uns empfohlenen Weg über Alstonville. Die Strecke ist anscheinen einiges kürzer und sicher auch interessanter als über den Highway.
Auf der ganzen Reise haben wir immer wieder Regen gehabt. Kurz nach Grafton hat es dann so richtig aus Kübeln gegossen. Wir waren auf dem Highway und konnten die Strasse nicht mehr sehen. Aber sie musste ja schliesslich da irgendwo sein. Mit stark reduzierter Geschwindigkeit sind wir weitergefahren. Wir haben überlegt ob wir am Strassenrand anhalten sollen bis der Regen vorbei ist, aber da so viele Lastwagen mit Übergrösse hier durchfahren, hatten wir Bedenken dass einer uns nicht sieht. Die fahren zum Teil wirklich ziemlich risikohaft. Anders als bei den Regenschauern die wir zuvor hatten dauerte der auch sehr lange.
Am späteren Nachmittag sind wir dann in Port Macquarie angekommen wo wir übernachten werden.
08.02.2010
Am fühen morgen ging es bereits los zur Koala Sanctuary von Port Macquarie. Dort werden kranke und verletzte Koalas aufgepäppelt. Die meisten sind von Hunden angegriffen und verletzt worden.
Viele müssen von Hand ernährt werden um genügend Vitamine zu erhalten.
Ist der nicht zum knuddeln?!?
Leider fing es kurz vor der Fütterung wieder an zu regnen. Aber mittlerweilen sind wir uns das ja gewohnt.
Nach dieser Besichtigung des Koala Hospitals sind wir dann weiter Richtung Sydney. Unser Navi ist oft praktisch, da man eingeben kann dass es keine Gebührenpflichtigen Strassen benutzen soll, aber sehr oft würden wir es am liebsten zum Fenster raus schmeissen.
Wir wollten einen Campingplatz in der Nähe vom Bondi Beach. Leider hatten wir gestern kein Internet und dachten deshalb dass wir auf unser Navi hören und ins nächste Visitor Center fahren. Gemäss Navi sollte es knapp 15 Minuten dauern. Leider ging alles durch die Stadt und mit dem vielen Verkehr hatten wir fast drei Mal so lange. Endlich da angekommen hiess es dass sie kein Touristen Informations Center sind und uns leider nicht weiter helfen können. Er sagte uns jedoch dass es am Manly und Bondi Beach keine Campingplätze gibt.
Nach dieser Endtäuschung und der Tatsache dass wir wieder den ganzen Weg zurück und noch viel weiter müssen um an die Küste zu gelangen, haben wir den erstbesten Campingplatz direkt am Strand in Navi eingegeben. Auch diesmal hatte unser Navi wieder Probleme da es nicht aktuell war und lotste uns für einen Abstecher nach Sydney Downtown. Kurze Zeit später ging es dann über die Harbour Bridge nach Norden bis nach Narrabeen wo wir endlich unseren Campingplatz fanden. Wir sind schon nicht sehr zufrieden mit unserem Navi, denken aber trotzdem dass wir ohne Navi noch viel mehr Schwierigkeiten haben würden.
Die Mühe hat sich echt gelohnt. Wir haben einen wunderschönen Zeltplatz direkt am Strand!
Am Strand selber hat es zwei riesige Meerwasserpools. Man kann es sich im Wasser gemütlich machen ohne Bedenken zu haben wegen Haifischen, Quallen oder der starken Strömung und zusehen wie die grossen Wellen an die Felsen schlagen.
09.02.2010
Heute möchten wir gerne nochmals nach Sydney Downtown gehen. Da es aber mit dem Camper fast unmöglich ist einen Parkplatz zu finden, haben wir uns für die öffentlichen Verkehrsmittel entschieden. Als erstes sind wir mit dem Bus ca. 40 Minuten bis zum Manly Beach gefahren, haben dort Mittag gegessen und den Strand angeschaut.

Manly

Manly Beach
Es war auch sehr interessant den Surfern zuzusehen.
Danach haben wir uns weiter auf den Weg Richtung Sydney Downtown gemacht. Um nach Downtown zu gelangen war es am einfachsten die Fähre zu nehmen. Da wir sowieso eine Tageskarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel gelöst haben, machten wir uns mit der Fähre auf den Weg.

Eine andere Fähre kreuzte unseren Weg.

Während der Fahrt sahen wir auch noch einen Seelöwen.
Nach knapp 30 Minuten mit der Fähre war die Skyline von Sydney in Sicht.
Nachdem wir den restlichen Tag in der Stadt verbracht haben, machten wir uns gegen Abend wieder auf den Weg retour zu unserem Zeltplatz. Wir müssen schon sagen, dass es eine echte Wanderung war, bis wir wieder beim Zeltplatz angekommen sind. Aber wir haben ja Ferien ;-) und trotzdem besser als mit dem Camper selber in der Stadt fahren zu müssen.
10.02.2010
Am Morgen war wieder einkaufen angesagt, es ist schon extrem wie viel Wasser wir jedes Mal einkaufen müssen. Aber auch der Einkauf muss halt manchmal sein.
Nachdem wir vom einkaufen Retour waren, gingen wir an den Strand. Leider war Baden im Meer nicht möglich, da es zu viele Bluebottles im Wasser hat.
Der ganze Strand ist voll Bluebottles.
Aber zum Glück ist der River gleich neben an und wir haben es uns da so richtig gemütlich gemacht.
Sieht doch einladend aus oder?
Nach dem Abendessen sind wir noch ein bisschen auf den Sandbänken vom Fluss spazieren gegangen. Dabei konnten wir zuschauen wie ein Werbespot für Mount Franklin Wasser gedreht wurde. Anschliessend haben wir neben einem schönen Abendrot auch noch einen Tintenfisch gefunden, welcher auf der Sandbank gestrandet ist. Daher kam leider jede Hilfe zu spät.
