Süd- und Zentralamerika - Die Reise
Mexico - Tulum, Cancun
Meine letzte Station bevor ich in die USA fliege heisst Mexico, genauer gesagt Tulum (und Cancun). Ein wirklich wunderschoener Abschluss meiner Zeit in Sued- und Zentralamerika. Hier habe ich den bis anhin schoensten Sandstrand mit einem wunderbar blauen Meer gefunden. Ich wohne in einem kleinen Haeuschen alleine fuer mich direkt am Strand. Die Preise sind wieder angenehm tief und die Leute nicht mehr so aufdringlich wie in Tikal oder Belize. Hier treten die Leute mit einer natuerlichen Freundlichkeit an einen heran ohne einem etwas aufdraengen zu wollen.
In Tulum liegt die einzige Maya-Stadt, die anstatt im Urwald direkt am Meer gebaut wurde. Da hat doch einer der Maya-Koenige mal etwas ueberlegt! Tulum kann man weder mit Copan geschweige denn mit Tikal vergleichen, doch dennoch ist es sehr schoen, durch die alten Ruinen zu schlendern und dabei den ruineneigenen Strand zu besichtigen. Hier bezahlt sowohl der mexikanische als auch der auslaendische Tourist gleich viel Eintritt, was in anderen Laendern nicht immer der Fall ist. Es gibt natuerlich die Moeglichkeit des Gratis- oder Abenteuereintritts durch das Dickicht und dann ueber die alte Stadtmauer oder den ganz abenteuerlichen Weg den Felsen entlang im Meer zu schwimmen. Nachdem ich am Morgen ueber den regulaeren Weg die Ruinen besucht habe, habe ich mir am Nachmittag die Abenteuerversion via Meer dennoch nicht nehmen lassen. Es empfiehlt sich allerdings ein guter Schwimmer zu sein.
Ausserdem habe ich hier meine ersten Hoehlentauchgaenge gemacht. Es ist etwas ganz anderes durch ein geschlossenes Hoehlensystem zu schwimmen als durch das offene Meer. Auch hier in den Hoehlen sind wieder ueberall Stalaktiten und Stalagmiten anzutreffen. Sehr beeindruckend und besonders, wenn man bedenkt, dass solche Gebilde sich ueber mehrere tausend Jahren hinweg bilden.
Morgen reise ich nun weiter nach Cancun, von wo aus es am Donnerstag dann per Flieger weiter nach San Francisco geht, wo mich mein Studien- und Singstudentenfreund Christian Karch in Empfang nehmen wird.
Hasta luego america latina... Hola los Estados Unidos!!!
Endlich wieder neue Fotos online...
21. Mai
Happy Birthday Mami!!!
15. Mai – 20. Mai
Belize – Belize City, Caye Caulker
(Ebenfalls neu: Bericht zu Guatemala)
Belize City ist definitv kein Ort an dem man mehr Zeit verbringen moechte als die Zeit, die man braucht um vom Bus aufs Boot zu kommen, ausser natuerlich man moechte die Bierbrauerei Belikin (Biermarke Belizes) besuchen. Hier wird man 15 Minuten durch die Brauerei gefuehrt und darf danach waehrend 45 Minuten fuer BD 30.- (ca. CHF 13.-) so viel Bier trinken wie man will/kann. Es gibt das Belikin Lager, Belikin Stout, Belikin Premium, Lighthouse und ein spezielles Guiness Stout. Na dann… Proscht!!!
Weiter ging es mit dem Schiff nach Caye Caulker, eine Insel die vor einigen Jahren von einem Hurrican in zwei Inseln geteilt wurde. Nun kann man am noerdlichen Ende der Suedinsel gemuetlich in der Bar sitzen und auf die Nordinsel gucken waehrend man das einheimische Bier und Raggaemusik geniesst.
Von hier aus ging es fuer einen Tagesausflug zum bekannten “Blue Hole”. Ein ganz spezieller Tauchgang auf 42 Meter Tiefe. Leider sah ich nur 2 Haie (Caribean Reef Sharks) dafuer waren die Stalaktiten und Stalagmiten riesig und sehr beeindruckend. Die Tatsache, dass sich solche Gesteinsformen nur an der Erdoberflaeche bilden koennen, weisst darauf hin, dass sich “Blue Hole” einst ueber dem Meeresspiegel befand.
http://de.wikipedia.org/wiki/Great_Blue_Hole
Von Caye Caulker ging es per Boot dann direkt nach Mexico. Um ein Haar haetten sie mich nicht ausreisen lassen, da ich weder Belize Dollar noch US-Dollar besass. Doch ein anderer Tourist hat mir dann noch einige guatemalische Quezales abgekauft, so dass ich auch noch meine Ausreisetgebuehr bezahlen konnte.
Von der Natur her ist Belize ein weiteres Paradies, dass sogar etwas sauberer daherkommt als seine Nachbarstaaten, doch leider ist der Fokus hier abermals auf das Abzocken der Toursisten gerichtet und es ist Aufmerksamkeit geboten.
13. Mai – 15. Mai
Guatemala – Tikal
Die Pyramiden und Tempel von Tikal sind wirklich etwas vom Beeindruckensten, was ich bisher in meinem Leben gesehen habe. Da ich den Sonnenaufgang von einer Tempelspitze betrachten wollte, die Ruinen aber erst um 6 Uhr aufmachen, sah ich mich gezwungen, mich um 5 Uhr in den Park zu schleichen. Da ich beim ersten Versuch ueber den Gehweg erwischt wurde, schlug ich danach den erfolgreichen Weg quer durch den Jungle ein. Leider war der Morgen sehr neblig, so dass ich keinen schoenen Sonnenaufgang erleben konnte. Es war dennoch sehr eindruecklich diese alten und grossen Tempel mitten im Urwald zu sehen und zu besteigen. Die Tempelspitzen reichen ueber die hoechsten Baeume hinaus. Leider habe ich saemtliche Fotos dieses Tages irgendwie geloescht. Sorry!!!
http://de.wikipedia.org/wiki/Tikal
Auf der Busfahrt von Honduras nach Guatemala wurde ich aus dem Bus ‘geworfen’, da ich den Fahrpreis zu hoch fand und verhandeln wollte. So musste ich dann nicht mal die ersten 3 Stunden bezahlen und war praktisch schon beim Anschlussbus nach Tikal.
Obwohl mir die Ruinen von Tikal sehr gut gefallen haben, kann ich gleiches von den Leuten dort nicht behaupten. Der Fokus der Einheimischen lag darauf moeglichst viel Geld aus den Touristen herauszuholen. Leider sollte es in Belize nicht besser werden.
2. Mai - 13. Mai
Honduras (Copan / Utila / San Pedro Sula)
Zuerst war ich 2 Tage in Copan, wo sich eine Maya-Stadt befindet. Die Stadt
hier florierte von ca. 450 - 850 A.D. und wurde von einer Dynastie von 16
Koenigen regiert. Die Stadt fasste zu damaliger Zeit bereits 25'000 Bewohner.
Der Koenig hatte seinen eigenen Nachtclub, wo die Damen nur fuer ihn tanzten
und es gab auch eine Art Fussballspiel. Hier wurde jedoch der Kapitaen des
Verliererteams den Goettern geopfert. Vielleicht wuerde das heute die
Fussballspieler auch ein wenig motivieren sich nicht immer auf dem gruen vor
"Schmerzen" zu waelzen.
Nun bin ich zur Zeit auf Utila einer Karibikinsel Honduras und mache im
kristalklaren Wasser einige Tauchgaenge. Je nach Tauchschule, kann man hier
kostenlos uebernachten und die Tauchpreise sind auch sehr tief. Nachdem ich nun
10 Tauchgaenge hier gemacht habe und dabei nie am gleichen Ort zwei Mal war,
kann ich sagen, dass Utila ein wunderschoenes Korallenriff hat und es jede
Menge tropischer Fische zu sehen gibt. Am Besten gefallen hat mir jedoch der
schlafende Nurse Shark und die riesige Gruppe von Pilot Whales. (Tut mir leid,
dass ich hier mit den englischen Ausdruecken um mich werfe aber das sind die
einzigen, die ich hier lerne!)
Wissenswertes:
Waehrend im Landesinneren der zentralamerikanischen Laender sowie an deren
Pazifikkuesten meistens Spanisch gesprochen wird, hoert man an den
Karibikuesten und auf deren Inseln sehr haeufig Englisch oder auch mal Creol.
Situation 1:
Ich: "Senorita, puede decirme donde esta el mirador?"
Senora: "Do you speak English?"
Ich: "(Honey) I
do!"
Situation 2:
Ich: "Wieviel kostet das Ticket?"
Senor: "USD 15.-!"
Ich: "Aber Dein Kollege hat gesagt, dass es nur USD 10.- kostet."
Senor: "Aber hier bin ich der Chef, ich sage was geht, ich bin Osama Bin
Laden!"
Ich: "Ja, aber Osama ist tod!!!"
Senor: *lacht* "Da hast Du auch wieder recht. OK, USD 10.-!"
23. April - 2. Mai
El Salvador
Zuerst war ich einige Tage im Nordosten El Salvadors in einem kleinen Bergdoerfchens namens Perquin. Hier habe ich v.a. geschichtlich Interessantes ueber El Salvador, die Revolution und Guerillas gelernt. Am ersten Tag habe ich mir ein Musuem mit Kriegsreliquien und alten Guerillawaffen, sowie einen im Wald nachgebauten Guerillaunterschlupf angeschaut um einen ersten Eindruck zu erhalten. Leider waren am Souvenirstand all die schoenen Che-Guevara-Kaeplis ein paar Nummern zu klein fuer mich. ;-) Am zweiten Tag habe ich mit einem ehemaligen Guerillakaempfer El Mozete besucht. Hier wurde am 11. Dezember 1981 in einer einzigen Nacht vom offiziellen Militaer praktisch das ganze Dorf umgebracht (450 Menschen mit ca. 160 Kindern). Offiziell wird man hierher gefuehrt um aufgeklaert zu werden, damit so etwas nie mehr passieren kann, doch macht das Ganze einen leicht touristischen Eindruck und dient den Einheimischen als Geldquelle. Am 3. Tag fuhr ich mit einen Fahrrad zu einem 40 Meter hohen, abgelegenen Wasserfall, denn ich ganz fuer mich geniessen konnte.
Danach ging es weiter an die Pazifikkueste, wo ich mich fuer einige Tage in Playa de Tunco direkt am Meer niederlies um das Surfen zu lernen. Anscheinend bringe ich vom Snowboarden bereits ein gutes Gleichgewitchtsgefuehl mit, so dass ich bereits ab der ersten Welle auf meinem Brett stehen konnte und in der zweiten Unterrichtsstunde wurden bereits recht grosse (3 Meter?) Wellen geritten.
Am 2. Mai hiess es aber schon um 05:30 Uhr ab auf
den Bus durch Guatamala (kuerzerer Weg) nach Copan in Honduras.
Nun ist ein ganz spezieller Fotoordner fuer jemand ganz speziellen online...
17. April - 23. April 2011
Nicaragua - Big Corn Island
Von Managua ein kurzer Flug mit einer alten Propelermaschine auf eine wunderschoene Karibikinsel. Hier habe ich mir fuer die erste Nacht eine etwas dubiose Unterkunft ausgesucht und diese dann am 2. Tag gewechselt. In der oertlichen Tauchschule habe ich dann bereits meinen PADI Open Water Advanced Kurs absolviert und am Mittwochabend vor meinem Geburtstag mit meinem ersten Nachttauchgang erfolgreich abgeschlossen. Ein tolles Erlebnis im dunkeln Meer zu tauchen.
Bei Big Corn Island handelt es sich um die groessere der beiden Inseln mit ca. 6 Quadratkilometern, die Flugzeugpiste liegt inmitten der Insel, so dass sich der Autoverkehr im Kreis darum herum bewegt. Die Einwohner dort reden Creol, was sehr interessant klingt, da jedes zweite oder dritte Wort englisch ist aber einer anderen Gramatik folgt. Es erinnert schwer an Jamaika oder wenn Shaggy rappt.
An meinem 30. Geburtstag habe ich alles richtig gemacht!!! ;-) Fein gefruehstueckt, Velotour rund um die Insel und auf die Aussichtspunkte, am Strand zu Mittag gegessen, im Meer gebadet und am Strand relaxed, am Abend dann mit Tauchlehrern und Tauchbuddies im Hafen zu Abend gegessen und danach bis um 4 Uhr morgens getanzt... was will man mehr?
Reisetipp: Das Reisen in der Osterwoche kann ich nicht empfehlen! Es lohnt sich rechtzeitig einen schoenen Ort zu suchen und dann dort zu bleiben, bis das Reisefieber der Einheimischen vorbei ist. So wurden am Freitag die Fluege von Big Corn Island aufs Festland gestrichen weil es sich um den Karfreitag gehandelt hat und dies obwohl viele Urlauber eine Buchung hatten fuer diesen Tag und auch auf ihre Anschlussfluege gemusst haetten. Ich selber konnte am Samstag ohne Probleme fliegen, hab dann aber keinen Luxusbus mehr erwischt und war danach ca. 10 Stunden in den alten, unbequemen, amerikansichen Schulbussen von Nicaragua ueber Honduras nach El Salvador unterwegs.
Interessant ist, dass ich immer noch von Herren
Nachrichten bekomme, dass ich doch Frauenfotos hochladen soll! Vielleicht moechten die Frauen ja mal Maennerfotos sehen, getrauen sich
aber nicht mir das zu schreiben?! In
diesem Sinne.... die neuen Fotos sind online....
Ein ganz spezieller Fotoordner ist nun online....
11. April - 16. April 2011
Nicaragua - Isla de Ometepe
Von Panama City ging es mit dem Flugzeug nach Managua, die Hauptstad Nicaraguas, wo ich am naechsten Tag mit dem Bus nach Rivas und von dort nach San Juan (del Sur) fuhr um dort festzustellen, dass ich ja eigentlich nach San Jorge wollte. Dieser Fehler lag allerdings nicht an meinen Spanischkenntnissen sondern an meinem schlechten Namensgedaechtnis. Zum Glueck sind die Busse hier billig und der Umweg war nicht allzu lang. Von San Jorge ging es mit der Faehre auf die Insel Ometepe. Zum Glueck lernte ich Carla und Roland (Schweizer) kennen, die mich mit ihrem Mietauto in ein wunderschoenes Hostal mitahmen, wo ich gerade noch den letzten Schlafplatz bekam. Von dieser Eco Lodge hat man eine wunderbare Aussicht auf die beiden Vulkane und den See. Man hoert die ganze Nacht die Grillen zierpen und die Affen, welche in den umliegenden Bäumen wohnen, schreien.
Hier war Relaxen angesagt aber auch schoene Ausfluege zum "Ojo del Agua", einem Wasserfall, der trotz Trockenzeit genuegend Wasser fuer eine erfrischende Dusche bot und einem Pferderitt am Strand. Hier lernte ich, dass es trotz grosser Hitze IMMER besser ist mit langer Hose zu Reiten. Bereits nach einer Stunde waren meine Beine wund und aufgeschäuert. Hier lernte ich auch drei Schwestern aus den USA, mit denen die Zeit wie im Flug verging und die dank ihrer deutschen Mutter auch Deutsch verstanden, kennen. Ein weiters Mal durfte ich ein Paradies erleben...
Nun sitze ich bereits auf Big Corn Island in der Karibik Nicaraguas und lasse mir hier die Sonne auf den Bauch scheinen, doch dazu mehr das naechste Mal.
Fotos zu Ometepe sind online!!!
7. April - 11. April 2011
Panama City
Mit einem alten amerikanischen Schulbus ging es innerhalb von 2 Stunden von der
Karibikkueste nach Panama City an den Pazifik. In den USA wuerde diese Reise
(Atlantik - Pazifik) mind. einige Tage in Anspruch nehmen. Nach der
Eingeschraenktheit auf dem kleinen Boot, habe ich mir ein feines Zimmer in
einem Hotel geleistet um mich erholen und entspannen zu koennen. In den Tagen hier
in Panama City habe ich die Stadt (zu Fuss, denn die Taxifahrer wollen dich
alle abzocken und kennen die Stadt schlechter als ich nach einem Tag) erkundet.
Es gibt hier sowohl die alten, kolonialen Gebaeude als auch die Wolkenkratzer,
die aber anscheinend reichlich freie Wohnungen haben. Am Samstag habe ich den
Panama-Kanal besichtig. Ein riesiges Bauwerk, welches bereits seit 1914 in
seiner jetztigen Groesse besteht. Ein Erweiterungsbau ist jedoch zur Zeit im
Gange und soll auf das 100-jaehrige Bestehen fertiggestellt werden. In Panama
City verkehren ueberall und immer alte, farbig angemalte, amerikanische
Schulbusse. Sobald man sich aber etwas aufs Land begibt, kann es schon sein,
dass man bis zu einer Stunde warten muss, bis der Bus kommt.
Heute geht es nun via Flugzeug weiter nach Managua
(Nicaragua). Costa Rica lasse ich aus, da mir von diversen Reisenden, die ich
kennengelernt habe, erzaehlt wurde, dass Costa Rica genau das gleich zu bieten
hat, wie andere zentralamerikanische Laender jedoch um einiges teurer ist. Das 3.-Weltland-Feeling zu 1.-Weltland-Preisen
brauch ich nicht umbedingt...
Physikaufgabe:
Wenn ich das Fenster im Badezimmer schliessen will, das Fenster aber nach
aussen rausfaellt und es 4,1 Sekunden dauert, bis ich das Glas zerbrechen
hoere, in welchem Stock wohne ich dann? Zum Glueck war unten das Vordach des
Hotels und nicht nur der Gehsteig.
Panamafotos sind online...
hasta prontos mis amigos...
2. April - 7. April 2011
San Blas
http://de.wikipedia.org/wiki/Kuna_Yala (Infos zur Inselgruppe)
Von Cartagena ging es mit einem kleinen Sengelboot (1 Kapitän und 6 Passagiere)
auf Richtung Panama. Zuerst ging es 1.5 Tage über eine ziemlich unruhige See,
so dass ich die meiste Zeit nur in meinem Bett lag. Dafür war das Erwachen am
nächsten Tag umso schöner. Über Nacht hatte der Erick (der Kapitän) inmitten
einer Inselgruppe geankert. Karibikfeeling pur!!! Hier verbrachten wir nun auf
diversen kleinen San Blas Inseln die nächsten 2 Tage. Zum Glück gab es auf
einer Insel eine kleine Bar, wo wir uns bereits mit dem Panama-Bier anfreunden
konnten. Einige der ca. 360 kleinen Inslen sind von Familien bewohnt, die aber
nicht Spanisch sondern Kuna sprechen. Nach etwa nochmals ca. 10 Stunden auf
ruhiger See, ich lag wieder nur im Bett, kamen wir dann in Portobelo in Panama
an. Portobelo war einst der grösste Hafen der neuen Welt, von wo aus Tonnen von
Gold nach Spanien verschifft wurden. Ursprünglich wollte ich hier eine Nacht
schlafen. Nachdem ich aber 5 Nächte in einem kleinen Bett in einem nicht
klimtisierten Schiff schlafen musste und die Unterkunft in Portobelo auch nicht
das war, was ich mir vorgestellt hatte, ging es direkt weiter nach Panama City.
Das Wichtigste, den Negerjesus, konnte ich allerdings noch fotografieren. In
Portobelo gibt es eine Statue eines schwarzen Jesus, von dem man aber nicht
genau weiss, woher er ursprünglich kam. Es gibt diverse Geschichten, so zum
Beispiel die, dass er in einer Holzkiste eines Tages an den Strand gespült
wurde...
Am zweiten Tag sass ich auf dem Deck des Schiffes und dachte so für mich, dass
es noch cool wäre, wenn wir Delphine sehen würden. Keine 5 Minuten später wurde
unser Boot von einer Gruppe von 20 bis 30 Delphinen eine Zeit lang begleitet.
Ein wunderschöner Anblick!
Neue Fotos sind online...
14. März – 30. März 2011
Kolumbien...
Bis man jedoch dort ist, heisst es erst einmal 5 Stunden an die Grenze von Ecuador fahren, sich dort abmelden und hoffen, dass der Systemausfall nicht Stunden dauert (zu unserem Glück nur ca.30 Minuten), dann über die Brücke nach Kolumbien laufen um sich dort wieder anzumelden. Von der Grenze Kolumbiens ging es dann mit dem Bus ca. 10 Stunden nach Popayan, wo wir die erste Nacht verbrachten und am Dienstagmorgen über die angeblich gefährlichste Strecke ganz Kolumbiens nach San Agostin fuhren. Wir fühlten uns aber, abgesehen von der Qualität der Strasse, dank des Militäraufgebots inkl. Panzer am Strassenrand recht sicher und so landeten wir gegen Abend im Hostel „Casa de Francois“. Am Mittwoch besichtigten wir zu Pferd die diversen Gräber und die sehr schönen und archäologisch interessanten Grabmäler, welche jeweils den Beerdigten symbolisierten.
Puh.... Seit ich mit diesem Bericht angefangen habe und nicht online schalten konnte, sind ja schon wieder 10 Tage vergangen.... Was ist in der Zwischenzeit passiert?!
Nach San Agostin waren wir in einem weiteren kleinen Doerfchen namens Palmino, wo wir per Zufall auf Maya traffen, die mit Irene in Cuenca Spanisch gelernt hatte. Sie nahm uns dann mit ihrem Mietauto mit nach Medellin. Eine grosse und interessante Stadt. V.a. gut hat mir hier die Metro gefallen und die dazugehoerenden Seilbahnen, die Dich in die hoeher gelegenen Teile der Stadt bringen. Aber langsam hatten wir genug von der Kaelte und dem Regen in den Bergen...
Nach einer Woche Kolumbien habe ich beschlossen, aufgrund der vielen schlechten Berichte ueber die Venezulaner, Venezuela auf meiner Reise auszulasen und ausserdem kuenftig alleine weiter zu reisen.
So fuehrte mich mein Weg zuerst in das kleine Fischerdoerfchen Taganga, wo ich mit einer Clique von Kanadiern, Neuselaendern und Britten eine lustige Zeit verbrachte und nebenbei noch mein PADI Open Water Tauchzertifikat machte. Bei der Theorieabschlusspruefung kam es 10 Meter neben uns noch zu einer Schiesserei. Aber wir blieben cool und bestanden alle die Pruefung!
Seit gestern bin ich mit Rob (einem Australier) hier in Cartagena, von wo aus es nach Panama weitergehen soll. Nicht bevor ich aber einige Tage das Leben hier nochmals geniessen konnte.
Fotos zu Kolumbien nicht vergessen...
